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Rassismus als Trauma – ein strukturelles Problem in der psychosozialen Arbeit
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gesellschaftlichen Strukturen und Personen, die im psychosozialen Kontext und
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anderswo arbeiten.
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Was kann ich gegen »Othering« tun?
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Naika Foroutan, eine Migrationsforscherin der Humboldt Universität Berlin, empfiehlt,
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das eigene Verhalten und Denkmuster zu hinterfragen und zu reflektieren, um »Othering« bei einem selbst zu minimieren. Was geht dir durch den Kopf, wenn du eine Person
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mit Kopftuch siehst, eine Person, die Schwarz ist oder einen »ausländisch« klingenden
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Namen trägt. Wenn dir selbst auffällt, wie du Menschen als »anders« kategorisierst und
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negative Eigenschaften damit verbindest, kannst du aktiv daran arbeiten, dich von diesen Zuschreibungen zu lösen. (https://www.vielfalt-mediathek.de/othering)
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Unser Plädoyer für Solidarität
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Zur Solidarität gehört grundlegend die Analyse des Ist-Zustandes, aber auch die
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Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen. Daneben ist das Wissen elementar, wohin Menschen verwiesen werden können, wo es Beschwerdestellen gibt, an welche Orte Betroffene rassistischer Diskriminierung begleitet werden
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können, seien es Ärzt*innen, Behörden, Beratungsstellen o.Ä. Diese Auseinandersetzung mit dem Thema darf nicht persönlichem Engagement Einzelner geschuldet sein, sondern muss in psychosozialen Ausbildungsstätten strukturell verankert
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werden. Die Kategorie Rassismus muss mitgedacht werden, wenn von schikanierenden Situationen und Diskriminierungserfahrungen berichtet wird. Die Bereitschaft, sich mit der strukturellen Verankerung von Rassismus und Antisemitismus
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auseinanderzusetzen, in der Gesellschaft und persönlich, lohnt sich und öffnet
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neue Perspektiven für ein rassismuskritisches, diskriminierungsärmeres und solidarisches Miteinander.
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Weiterführende Literatur
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Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM-Institut (2023)
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Rassismus und seine Symptome. Bericht des Nationalen Diskriminierungs- und
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Rassismusmonitors (https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/Demo_
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FIS/publikation_pdf/FA-5824.pdf)
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Gold, I., Weinberg, E., & Rohr, D. (2021). Das hat ja was mit mir zu tun!?: Macht-und rassismuskritische Perspektiven für Beratung, Therapie und Supervision. Carl-Auer Verlag.
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Hasters, A. (2019). Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen
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sollten. Carl Hanser Verlag GmbH Co KG.
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Kühner, A. (2007). Kollektive Traumata. Gießen: Psychosozial Verlag.
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Ogette, T. (2020). Exit RACISM. Unrast Verlag.
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Zeitschrift Trauma & Gewalt (1/2023 und 1/2024). J. G. Cotta' sche Buchhandlung Nachfolger GmbH.
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