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293 Literatur ǰȱ ȱǻŘŖŖśǼDZȱ Ȭ¡ǰȱ ĞȱŗǰȱŞǯȱ ǯDZȱŘřǯ ǰȱ £ȱ ǻŘŖŖŘǼDZȱ Ğ ȱ ȱ ǯȱ ȱ Ȭ¢ȱ ȱ ȱȱȱȱěȱȱĞ ȱȱȱ ȱ ȱ DZȱȱûȱȱ¡ǰȱǯȱřŚěǯȱǯȱûDZȱ ǯ ǰȱ ȱǯȱǯȱǻ ǯǼǯȱǻŘŖŖŘǼDZȱĚĞȱûȱ ȱȱ ǯȱȱ buch für die Praxis. Köln: Bundesanzeiger Verlag.
Angelika Traub / Luitgard Gauly „Nangilima“ - Ein ambulantes Gruppenangebot für Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen waren Im Frühjahr 2001 entwickelten MitarbeiterInnen verschiedener städtischer und freier Einrichtungen in Karlsruhe im neugegründeten Arbeitskreis „Kinder und Häusliche Gewalt“ ein Konzept für eine Gruppe für Kinder, die von Partnergewalt betroffen waren. Dieses wurde im Frühjahr 2002 sowie von Oktober 2003 bis Februar 2005 jeweils als Pilotprojekt vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V. Karlsruhe umgesetzt. Aufgrund der daraus resultierenden Erfahrungen wurde die Konzeption weiter entwickelt und ab Frühjahr 2005 wird die Kindergruppe „Nangilima“ 16 mit einer Finanzierung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg realisiert. Die vorliegende Arbeit stellt die Konzeption mit ihren Weiterentwicklungen und den entsprechenden Rahmenbedingungen dar, beschreibt die Durchführung und gibt die Erfahrungen aus den beiden Pilotgruppen wieder. An diesen nahmen insgesamt 14 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren teil, neun Jungen und fünf Mädchen. Bei einem Kind war der Stiefvater der Gewalttäter, bei dreizehn Kindern der leibliche Vater17. Die meisten Kinder hatten schwerste körperliche, sexuelle und/oder psychische Gewalt gegen die Mutter miterlebt, oft über viele Jahre hinweg. Außerdem hatte die Mehrzahl der Kinder auch direkt gegen sie selbst gerichtete körperliche und/oder psychische Gewalt erfahren. 16
Aus: Lindgren, Astrid, 1973 „Die Brüder Löwenherz“
17 Aus diesem Grund werden wir im Folgenden zur Vereinfachung des Textes ausschließlich vom Vater als Täter sprechen, auch wenn es einzelne Fälle gibt, in denen die Gewalt von der Frau ausgeübt wird.