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Raw Blame History

diffusen Angstangeboten allein blieben und es wäre sehr bedauerlich, wenn dem damit verbundenen Interesse an Lösungen keine Angebote gemacht werden können, um die Eigenaktivität zu fördern. Bleibt eine ältere Generation passiv, wird eine Generation von frustrierten jungen Menschen erzeugt, die dann nur noch für Alternativangebote offen ist. Hier lauern einfache Welterklärungen, Angebote aus Verschwörungstheorien und Fatalismus. Ab diesem Moment müsste sich eine Gesellschaft große Sorgen machen über den Mainstream in der Jugendkultur. Unmittelbar bevor steht das nicht, aber es ist sehr deutlich zu erkennen, dass eine Gesellschaft für die Probleme, die heute von einer Jugendgeneration wie ein Seismograph wahrgenommen werden, nicht gerüstet ist. Interessanterweise sind Memes aber nicht das bevorzugte Kommunikationsmedium der »Fridays-forfuture«-Bewegung. Gerade im deutschsprachigen Raum sind viele Jugendliche besorgt, engagiert sind aber eher die Kinder aus ökologisch orientierten Milieus. »Fridays-forfuture« hat bereits einen hohen Organisationsgrad, die Bewegung ist sehr konkret dies alles ist so etwas wie das genaue Gegenteil der eher diffusen MemesKommunikation. Memes können entlasten, appellieren, ein Interesse lebendig halten. Sie können aber nicht das erzeugen, was eine Bewegung benötigt, die bereits informiert ist, klare Ziele formuliert und längst die Öffentlichkeit erreicht hat. Kinder und Jugendliche fordern »Voice«

Der Geist von »Fridays-for-future« ist also etwas, was schon formierter auftritt und über die diffuse Kommunikation hinaus geht. Hier wird sehr besorgt auf ein Bevölkerungswachstum geschaut (seriöse Prognosen lassen ein Bevölkerungswachstum von derzeit rund 8 Milliarden Menschen auf rund 10 Milliarden im Jahr 2050 erwarten und eine weitere Verdoppelung bis zum Ende des