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ökonomisches Kapital verfügen, sie haben die Mittel in der Hand, auf sich aufmerksam zu machen und gesellschaftlich prägend zu wirken. In gewisser Weise ist das heute auch so, wenn über aktuelle Generationenleitbilder gesprochen wird. Das zeigt ganz beispielhaft das Nachbarmilieu zu den »Expeditiven«, das »Sozialökologische Milieu«. Dessen Angehörige sind noch gebildeter und gleichzeitig stärker sozial und ökologisch orientiert: »Sozialökologische Jugendliche verfügen über ein großes Repertoire an sozial- und systemkritischen Positionen. Man empfindet Sympathie und Solidarität mit einer – etwas romantisch verklärten – ›Unterschicht‹. Man übt teilweise fundamentale Kritik am politischen und sozialen System und befürwortet Bürgerprotest, lehnt jedoch ›Stres‹ und Rechtswidrigkeiten ab. Einige pflegen die traditionelle postmaterielle amerikakritische Grundhaltung.« (Calmbach et al. 2016, S. 133) Hier wird noch deutlicher die Nähe zur »Generation Greta«, weil der fürsorgliche und helfende Charakter hervorgehoben wird. Gleichzeitig sucht man auch wieder nach Abgrenzungen zu einem einfachen oder profanen Geschmack. »Expeditive selbst distanzieren sich von Menschen, die sie als zu langweilig, gleichgeschaltet, banal, kindisch und spießig verstehen: »Reihenhausbesitzer«, »Ballermann-Touris«, »Normalos«, »Prolls«, »Kleintierzüchter«. Auch von weniger leistungsfähigen und -willigen Jugendlichen grenzt man sich ab – v. a. wenn sie ihnen persönliche Nachteile bereiten, z. B. im Kontext von Schule und Lernen. Dies kommt zum Ausdruck in einer deutlich kritischen Haltung gegenüber »Hartzern« oder der Aussage, dass man mit Haupt- und Realschülern lieber nichts zu tun haben möchte.« (Calmbach et al. 2016, S. 169) Dagegen sind »sozialökologisch« geerdete Jugendliche ohne aggressive Abgrenzungs- und Hierarchisierungstendenz. Ein Beispiel aus einem