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Phänomene. Immerhin versuchen die soziologisch inspirierte Lebenslauf-, Lebensverlauf- und Biografieforschung die Debatte über die Übergänge und Kontinuitäten der Lebensführung aufzunehmen. Hierzu gehört vor allem das Bemühen, mit der Ausdifferenzierung einer Perspektive der unterschiedlichen Lebensphasen den gesamten Lebenslauf als Bestandteil einer sozialisationstheoretischen Perspektive zu erschließen. Es sind Bemühungen darum, sozialisationstheoretische Fragestellungen zu integrieren, zugleich aber bereits die engen disziplinären Grenzen der Debatten zu überschreiten. Lebenslauf-, Lebensverlauf- und Biografieforschung stellen in sich geschlossene und zumeist auch theoretisch und methodisch voneinander abgetrennte Paradigmen dar. Sie eint allerdings, dass sie der Betrachtung einer lebenslangen bzw. lebensbegleitenden Sozialisationsperspektive ein empirisches Fundament zu verleihen versuchen (grundlegend Kohli 1991; Krüger/Marotzki 1999; Schütze 2015). Von besonderer Bedeutung erscheinen Versuche, die Sozialisationsforschung vorurteilslos und abseits programmatischer Grundsatzkontroversen zwischen den großen Theoriepositionen auf eine empirische Perspektive festzulegen (Leu 1997; Grundmann 1998, 2006). Für die Perspektive der frühkindlichen Sozialisation (Dittrich 2015), der Sozialisation in Kindheit (BühlerNiederberger 2015), Jugend (Harring 2015), im Erwachsenenalter (Böhnisch/Lenz 2015) sowie im fortgeschrittenen Alter (Haller 2015) stehen solche heute Ansätze bereit. Sie zeigen, in welch unterschiedlichem Maße das Zusammenspiel aus institutionellen Arrangements der Sorge, Pflege, Zuwendung und sozialräumlichen Interaktionen wirken. Hinzu tritt eine Perspektive auf das Eintreten von besonderen Lebensereignissen, die eine biografie- bzw.