2.0 KiB
Zentrale therapeutische Interventionen (»Behandlungskonzept«)
Bewusstmachen der unbewussten Konfliktdynamiken v. a. durch Deutung von Übertragungsprozessen (Wiederholung vergangener Beziehungserfahrungen), Widerstand, Abwehr. Gestaltung korrigierender emotionaler Erfahrung (z. B. Hilfs-Ich, Holding…)
tanzen…) unbewusste intrapsychische Konflikte, v. a. im Zusammenhang mit der Triebentwicklung oder Objektrepräsentanzen (→ Fixierung, Regression, Abwehr) – oder zwischen den drei Instanzen.
Tiefenpsychologie/Psychoanalyse fahrungen (Mangel an Empathie, Echtheit/ Kongruenz, Wertschätzung/Akzeptanz) → Verletzlichkeit → gestörte Beziehung zu sich und anderen, die durch Symptome gezeigt und aufrechterhalten wird (Rigidisierung des Selbst)
Humanistische (Personzentrierte) Psychologie
Angebot neuer (korriAufbau neuer/anderer erwünschter und Abbau gierender) Bezieunerwünschter Verhal- hungserfahrung durch Realisierung der theratensweisen v. a. durch: peutischen Grundhalgezielte (pos. + neg.) tung (Basisvariablen, Verstärkung s. o.) und Anbieten eines Löschung problemati»Raums« zur Entfaltung scher bzw. Aufbau der Selbstaktualisierung neuer Konditionierungen Korrektur von Erwartungen und Bewertungen (z. B. Veränderung irrationaler Gedanken) Aufbau von Selbststeuerungs- und Kontrollsystemen … auch
Verhaltenstherapie
Tab. 6.3: Grundkonzepte der unterschiedlichen Therapieschulen – Fortsetzung
Ganzheitliche Betrachtung des Systems aus Position der Allparteilichkeit. Verdeutlichen der systemischen Prozesse (z. B. fehlende Grenzen, Rigiditäten, Delegationen, dysfunktionale Regeln…) durch verschiedene Techniken.
Systemische Therapie
(Allgemeiner Kompetenzerwerb)
• Ressourcenaktivierung • Aktive Hilfe zur Problembewältigung • Klärung • Prozessuale Aktivierung
Auf der Grundlage einer entwicklungsförderlichen Beziehungshaltung werden individuums- und störungsspezifisch Wirkfaktoren realisiert:
Allgemeine Psychotherapie
6.3 Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
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