2026-001/080-interventionPlanning/09-planning-interventionsplan.md

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planning-interventionsplan markdown Schritt 4 Plane konkret anhand EINES ausgewählten Feinziels. Beantworte: «Wer macht wann, was, wie, warum?» Verknüpfe die Planung methodisch-strukturiert mit dem handlungsleitenden Konzept. Stelle klient*innenspezifische und inter-/intraprofessionelle Kooperationen konkret dar. Denke an die rollende Planung: nur die erste Interventionsphase detailliert planen, weitere erst nach Zwischenevaluation. 💡 Schritt 4: Entscheiden, planen und W-Fragen beantworten

Feinziele

Das Feinziel Förderunterricht konkretisiert Grobziel 1 und das Feinziel Infoheft Grobziel 3. Beide zeigen, woran in der ersten Interventionsphase gearbeitet wird.

Grobziele Feinziel BZ/UZ
GZ1 Leny bringt bis zu den Herbstferien einmal pro Woche eine Frage in den Förderunterricht mit. Der Bereich Schule und die Sozialpädagogik unterstützen ihn dabei. UZ
GZ3 Bis Ende August nimmst du dein Infoheft mit nach Hause und bringst es wieder in den Praxisbetrieb zurück. UZ

Auswahl der Interventionsmöglichkeiten

Für die erste Interventionsphase wurde das Feinziel Infoheft ausgewählt. Mir ist wichtig, dass das Team hinter diesem Feinziel steht und die Umsetzung gemeinsam trägt. Das Infoheft ist ein kleiner, konkreter Schritt im Alltag. In den Gesprächen mit Leny zeigte sich, dass er sich die Idee vorstellen kann und mitdenkt.

Was Wer Wann Wie Warum
Passendes Infoheft besorgen Bezugsperson Bis am 18.6. Ein stabiles Infoheft auswählen. Es ist das Arbeitsinstrument.
Umschlag vom Infoheft gestalten Praktikantin bis am 23.6. Leny gestaltet den Umschlag mit Unterstützung. Leny baut Bezug zum Infoheft auf.
Kindsmutter informieren Bezugsperson bis am 26.6. Telefonisch kontaktieren. Die Kindsmutter kennt Zweck und Aufgabe.
Ziel Plan und Bonus mit Leny vereinbaren Bezugsperson bis am 23.6. Gespräch mit Leny. Ziel Plan auf Papier darstellen und Bonus notieren. Leny erhält sichtbare Anerkennung und kennt den möglichen Bonus.

An der Teamsitzung vom 23.6. besprechen wir nochmals den Umgang mit dem Infoheft. Danach übergebe ich Leny das Infoheft und wir suchen gemeinsam einen Aufbewahrungsort. Das Ziel startet am 27.6.

Als Bezugsperson bin ich die Ansprechperson und begleite die Umsetzung. Traumapädagogisch zentral ist, dass das Infoheft keinen Druck erzeugt und nicht beschämend oder kontrollierend wirkt. Offene Fragen oder Schwierigkeiten besprechen wir an den Teamsitzungen und halten sie im Protokoll fest. Rückmeldungen von Leny oder der Kindsmutter werden im Journal eingetragen. Die Zwischenevaluation traktandiere ich Ende August in der Teamsitzung.