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Anmerkungen
1 „Die Selbsterfahrung des eigenen Leibes ist der einzige Punkt, wo
ich erfahren kann, was die Welt ist, außer daß sie meine Vorstellung
ist“ (Safranski 1987, S. 317).
2 Zum Aufbau des Gedächtnisses siehe Vester (1991).
3 Bilder der darstellenden Kunst, welche die familiären Rollenbilder
des Bürgertums für ihre Betrachter verdeutlicht und zugleich
rückbezüglich in den Köpfen der Menschen verankert haben, finden
sich bei Weber-Kellermann (1989, z. B. S. 180).
4 Zu diesem Thema siehe Arnason (1971).
5 „Die Armutsmessung geht vom Äquivalenzeinkommen aus: Gemäß
dem Vorgehen der Europäischen Union zählt als (einkommens)arm,
wer in einem Haushalt lebt, dessen Äquivalenzeinkommen nicht mehr
als 50 % des arithmetischen Mittels in der Gesamtbevölkerung
beträgt … Ergänzend werden die 40-%-Schwelle zur Abgrenzung
Strenger Armut sowie die 75-%-Schwelle zur Kennzeichnung des
Prekären Wohlstandes … herangezogen. Analoge Schwellenwerte zur
Abgrenzung des Ausmaßes von relativer Wohlhabenheit werden bei
100 % Mean (= arithmetisches Mittel; W. R.), 150 % und 200 % …
festgesetzt“ (Hanesch u. a. 2000). Aufgrund einer Angleichung
zwischen den neuen und den alten Bundesländern in den unteren
Einkommensbereichen (ebd., S. 61) ist es vertretbar, im Rahmen
meiner Arbeit Ost- und Westdeutschland einheitlich zu betrachten.
6 Das Verhältnis Euro : Deutsche Mark ist 1 € : 1,95583 DM
(aufgerundet 1,96 DM).
7 Weitere Informationen zur Soziodemographie von Armut und
Niedrigeinkommen in Deutschland für 1998: „Kinder sind in
Deutschland überproportional von Armut und insbesondere von
prekärem
Wohlstand
betroffen
Einelternhaushalte
mit
minderjährigen Kindern sind im Bundesgebiet zu 30 % von Armut
betroffen, und 72 % leben im Niedrigeinkommensbereich … Bei den
Paarhaushalten
nehmen
die
Armutsund
insbesondere
Niedrigeinkommensquoten mit wachsender Kinderzahl stark zu.