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besuchen möchte, auf welche Weise kann das geschehen?“, reden.
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Die Sozialarbeiterinnen führen eine Hausaufgabe für die Pause ein.
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Über das Ergebnis ihres Gesprächs soll dann nach der Pause
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gesprochen werden. An dieser Stelle wird die systemische
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Doppelperspektive von „Diagnose“ und „Intervention“ genutzt:
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Schon während der „diagnostischen“ Hypothesenbildung entsteht
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eine Intervention – Pause und Hausaufgabe, die dann wieder
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„diagnostisch“ unter der Frage „Welche innerfamiliären Ressourcen
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sind auffindbar und ausbaubar?“ genutzt wird.
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Es wird ein weiter Hausbesuch verabredet. Vor diesem beraten
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sich Sozialarbeiterin und Praktikantin mit einem erfahrenen Kollegen
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(Methode der kollegialen Supervision) und bilden Hypothesen für das
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nächste Gespräch. Das Fünfphasenmodell des systemischen
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Interviews wird an die Realität der Sozialen Arbeit angepasst: Die
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erste Phase der gemeinsamen Hypothesenbildung im Team findet
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nicht direkt vor dem Familiengespräch statt.
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Das nächste Gespräch dient der Informationsgewinnung
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bezüglich der Dreiecksbeziehung Vater – Sohn – entfremdete Mutter;
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hier kommt das familiendynamische Triangulationsmodell von Bowen
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(1972) und Minuchin (1977) ins Spiel. Auch die Schulproblematik
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wird nun thematisiert. Erst jetzt, nachdem schon ein Joining
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(Minuchin) der Sozialarbeiterinnen stattgefunden hat, wird das
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aktuelle Problem genauer besprochen. Denn Manuel hat eine erste
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Ahnung davon entwickelt, dass ein Ansprechen der Schulproblematik
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– die Inhaltsseite der Kommunikation – durch die Sozialarbeiterin
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keine Disqualifikation auf der Beziehungsebene – z. B.: „Was bist du
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für ein Schlappschwanz, dass du dich so vor dem rauen Umgangston
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in der Schule fürchtest?“ – mit sich bringt. Hier wir die systemische
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Doppelperspektive von Inhalts- und Beziehungsaspekt jeder
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Kommunikation ernst genommen.
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In der auf diese Sitzung folgenden kollegialen Supervision wird
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eine zentrale familiendynamische Hypothese gebildet: Vater und
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Mutter hatten ihre Beziehung mithilfe eines komplementären
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Beziehungsmusters organisiert, innerhalb dessen der Vater in der
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