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Todesangst, keine geeignete Bewältigungsstrategie wie Kampf oder
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Flucht zu Verfügung, so erstarrt der Mensch als Notfallreaktion, eine
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physiobiologische Reaktion.
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Abbildung 1: Die Traumatische Zange nach Michaela Huber
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© Lukas Picard
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Eine Chronizität dieser Ereignisse führt zu physiologischen Veränderungen. Es kommt zu einer verstärkten Ausschüttung von
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Stresshormonen und zu Veränderungen in dem System, das
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relevante Informationen von irrelevanten trennt. Das Gehirn greift
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auf ältere Hirnbereiche – direkt und ohne Einbezug der Bewusstseinsebene auf → kortikaler Ebene – zurück. Der Denker ist nicht
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erreichbar, eine differenzierte Wahrnehmung der Stresssituation
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ist nicht möglich:
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Maria ist sechzehn Jahre alt. Sie hat ein nettes Lachen und geht offen auf alle
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Menschen zu. Das Jugendamt brachte sie im Alter von fünf Jahren in einer
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Einrichtung der Erziehungshilfe unter. Sie hat wohl die ganze Bandbreite der
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Traumatisierungen in massiver Form überlebt. Nach zehn Jahren arrangiert
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