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Was schwer zu lösen ist
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Die bisherigen Bindungserfahrungen der Mädchen und Jungen beeinträchtigen die Entwicklung des eigenen Bindungsverhaltens. Und
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sie beeinträchtigen die Offenheit für neue, korrektive Erfahrungen.
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Nach vorliegenden Studien der → Bindungstheorie (Bowlby 1974;
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Grossmann/Grossmann 2015) liegen sichere und unsichere
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Bindungsqualitäten im Rahmen durchschnittlich normaler ElternKind-Beziehungen. Traumatisierte Kinder aber haben erhebliche
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Beeinträchtigungen in ihrem Bindungsverhalten.
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Philipp, Jana, Sabine, Michael und Julia kennen die Geborgenheit nicht, die Menschen ein Leben lang tragen kann und sollte.
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Sie kennen das Urvertrauen als Basis aller Beziehungen und Werte
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nicht. Sie sind unsicher ambivalent, unsicher-vermeidend (Ainsworth
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1978) oder gar hochunsicher, bzw. desorganisiert gebundene Kinder.
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Sie entwickeln ihrerseits innere Arbeitsmodelle von Bindung, →
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Bindungsrepräsentationen, die diesen Erfahrungen entsprechen.
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Die hochunsichere Bindungsrepräsentation wird in der Fachöffentlichkeit auch als desorganisiert, unresolved oder als cc: cannot
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classify bezeichnet. Sie beinhaltet ein hohes Potenzial von Angst
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z. B. vor den Bindungspersonen oder auch Angst der Bindungspersonen. Diese Klassifikation ist den drei Hauptklassifikationen
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vorgelagert und wird als Ergänzung zu diesen vergeben. Sie kann
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alle Hauptklassifikationen überlagern. Sie ist häufig ein Hinweis auf
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unbewältigte Traumata oder unverarbeiteten Objektverlust (Grenn/
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Goldwyn 2003) und scheint eher an eine bestimmte Beziehung gebunden. Misshandelte und/oder vernachlässigte Kinder haben ein
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großes Risiko, desorganisierte Bindungsmuster zu entwickeln. 48
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bis 77 % der Kinder (klinische Stichproben), die desorganisierte
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Bindungsmuster zeigten, hatten misshandelnde Eltern, 35 % waren
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Kinder alkohol- oder drogenabhängiger Mütter, so die Ergebnisse
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einer Metaanalyse aus 80 Studien (van IJzendoorn et al. 1999).
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Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über Bindungsrepräsentationen von Jugendlichen (n=72) im Heim bestätigen die
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Annahme, dass den Mädchen und Jungen in Heimen fast ausschließlich eine unsicher vermeidende oder eine hochunsichere
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Bindungsrepräsentation zur Verfügung steht (Schleiffer 2009,
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