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id: "reflection-kooperation"
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type: "markdown"
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title: "Kooperation"
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hint: "Reflektiere die klient*innenspezifische und die intra-/interprofessionelle Kooperation über den gesamten Prozess. Wo gelang die Zusammenarbeit gut? Wo gab es Schwierigkeiten? Wie wurde Multiperspektivität sichergestellt? Koproduktion: Wie wurde das Klient*innensystem aktiv beteiligt? Interprofessionell: Wie gelang die Verschränkung verschiedener fachlicher Perspektiven?"
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footnote: "🤝 Kooperation und Multiperspektivität als Evaluationsdimension"
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Leny arbeitete gerne mit, war interessiert und neugierig. Ich beobachtete, dass die Arbeit mit ihm etwas auslöste. Beteiligung zeigte sich in Reaktionen, kurzen Aussagen und Fragen, die später auftauchten. In späteren Prozessschritten begrenzten Abwesenheiten und Belastungen seinen Einbezug. Weil Vertrauen da war, konnte ich auch in dieser Phase punktuell mit ihm weiterarbeiten.
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Die Grenzen meines Einflussbereichs wurden mir in der Arbeit mit der Kindsmutter besonders deutlich. Sie ins Boot zu holen gelang punktuell, oft aber auch nicht. Sie ist selbst Teil eines belasteten Systems. Ihr Nicht-Erreichbar-Sein gehört deshalb zum Fall und lässt sich nicht einfach als fehlende Kooperation bewerten.
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Weil die Kooperation nicht mit allen Beteiligten gleich möglich war, wurde die Fachebene für mich besonders wichtig. Unterschiedliche Deutungen waren für mich nicht immer einfach. Mir halfen Supervision, Gespräche mit Teammitgliedern und Kinderbesprechungen, genauer hinzuschauen, andere Sichtweisen zu verstehen und zu lernen, dass ich sie nicht einfach übernehmen muss. Bilder und Film unterstützten die Kooperation, weil sie gemeinsame Bezugspunkte boten.
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