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id: "reflection-fachliches-vorgehen"
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title: "Fachliches und methodisches Vorgehen"
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hint: "Reflektiere dein fachliches und methodisches Vorgehen über den gesamten Gestaltungsprozess. Gehe auf die Bedeutung und den Zusammenhang der einzelnen Prozessschritte ein (Zirkularität): Wo hast du Schritte wiederholt oder wäre eine Rückkehr zu einem früheren Schritt sinnvoll gewesen? Welche Theorien/Fachwissen waren wichtig — Stärken/Schwächen? Welche methodischen Zugänge haben sich bewährt? Welche Alternativen wären geeignet gewesen?"
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footnote: "🔄 Zirkularität: Der KPG-Prozess ist nicht linear — Rückblick erlaubt"
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Für mein fachliches Vorgehen half mir, Gedanken zuerst auszulegen und zu sortieren. Mindmaps und Notizen unterstützten mich dabei. Mir wurde bewusster, dass Journale und Berichte das Bild vom Fall mitgestalten und beeinflussen, welche Themen sichtbar werden.
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Die Perspektivenanalyse war breit und anspruchsvoll auszuwerten, machte dafür aber wichtige Details sichtbar. Die Drei Häuser wirkten zuerst weniger ergiebig. Erst später erkannte ich, dass diese Methode zeigte, wie viel Raum Lenys Wünsche und Sorgen einnehmen und wie wenig Platz für anderes bleibt.
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Der gewählte Realitätsausschnitt half mir, mich immer wieder zu fokussieren und im Blick zu behalten, worum es in diesem Fall geht.
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In der Diagnose half mir die Traumapädagogik, Lenys Verhalten nicht einseitig als Verweigerung oder fehlende Motivation zu verstehen. Der gute Grund half mir, seine Themen anders zu betrachten. Systemisches Denken half mir, das Dazwischen besser zu erkennen, zum Beispiel die Wechselwirkungen zwischen dem Familiensystem und dem Praxisbetrieb.
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In der Praxis betrafen Gespräche, Rückkopplungen und neue Beobachtungen oft mehrere Prozessschritte gleichzeitig. Ich fand es herausfordernd, solche Überlagerungen schriftlich so zu ordnen, dass sichtbar blieb, welchem Prozessschritt eine Erkenntnis zugeordnet ist. Beim Ordnen ging ich wiederholt zurück, prüfte Begriffe und merkte, wie stark Sprache das Fallverstehen beeinflusst.
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Im Prozess merkte ich, wie schnell im Praxisalltag Lösungsideen entstehen. Ich lernte, mich davon nicht zu stark irritieren zu lassen. Stattdessen notierte ich Ideen, bremste und ordnete sie später fachlich ein.
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Während der ganzen Arbeit notierte ich reflektierende Gedanken. Am Ende half mir das, sie wieder aufzunehmen und weiterzuführen.
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Ich erlebte, dass Gespräche und das gemeinsame Verstehen-Wollen bereits Wirkung haben und kleine Interventionen sind.
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