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# Evidence: Kooperative Prozessgestaltung im Eingliederungsmanagement Eine praxisfeldspezifische Ausdifferenzierung
Source document: [praxis](../../documents/praxis/praxis.md)
---
## Reference 1
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** des Konzepts Kooperative Prozessgestaltung
- **Pages:** 128
- **Lines:** 14831483
- **Quote:** "Die Methodik Kooperative Prozessgestaltung (KPG) ist ein Praxisfeld-übergreifend einsetzbares, methodenintegratives, auf Kooperation basierendes Konzept für die Gestaltung des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit. Dieses generalistische Konzept wird in diesem Beitrag für das Eingliederungsmanagement konkretisiert -für jene Arbeitsfelder also, in denen es um Unterstützung bei der Integration oder Reintegration in Erwerbsarbeit unter erschwerten Bedingungen geht. 1"
## Reference 2
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** Strukturmerkmal Koproduktion
- **Pages:** 130
- **Lines:** 15131513
- **Quote:** "Die Gestaltung der Kooperation mit Klienten hat einen hohen Stellenwert im Konzept KPG, denn ohne aktive Beteiligung der Klienten ist eine Hilfeleistung im Sinne der Sozialen Arbeit nicht möglich."
## Reference 3
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** 1.2 Professionsethische Ausrichtung
- **Pages:** 132
- **Lines:** 15351535
- **Quote:** "Care-Debatte stellt diese Gewichtung ebenso in Frage wie die traditionell entlang der Geschlechter organisierte Verteilung von bezahlter Erwerbsarbeit und unbezahlter Reproduktionsarbeit. Auch wenn entsprechende gesellschaftliche Veränderungen gelingen, wird Erwerbsarbeit ein wesentlicher Bestandteil menschlichen Lebens bleiben, der Selbstverwirklichung und soziale Integration ermöglichen kann."
## Reference 4
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** 2.1 Situationserfassung
- **Pages:** 134
- **Lines:** 15611561
- **Quote:** "»Was faktisch Gegenstand der Bearbeitung wird, konkretisiert sich im situativen und institutionellen Kontext der Fallbearbeitung und ist nicht zuletzt ein Produkt der Aushandlung zwischen SozialpädagogInnen und KlientInnen.« (Ebd.:38)"
## Reference 5
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** 2.2 Analyse
- **Pages:** 136
- **Lines:** 15951595
- **Quote:** "6 Eine gute Übersicht findet sich in den Sammelbänden Heiner 2004a und Schrapper 2004. -Die Unübersichtlichkeit wird noch gesteigert durch eine uneinheitliche Verwendung der Begriffe Analyse und Diagnose; die systematische Unterscheidung zwischen den beiden Begriffen ist eine der Besonderheiten der Methodik KPG."
## Reference 6
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** Wie werden die erhobenen Daten ausgewertet?
- **Pages:** 138
- **Lines:** 16361636
- **Quote:** "Wenn in der Analyse methodisch strukturiert weitere Daten erhoben werden, erhöht sich damit auch die Komplexität in einem Fall. Deshalb ist es unabdingbar, die Komplexität auch wieder zu reduzieren: indem die Daten ebenfalls strukturiert ausgewertet werden, Hypothesen formuliert und die Erkenntnisse verdichtet und fokussiert werden. Auf diese Weise kann die Fallthematik herausgearbeitet, gemeinsam mit dem Klienten diskutiert und festgehalten werden, worum genau es hier geht."
## Reference 7
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** 2.3 Diagnose
- **Pages:** 140
- **Lines:** 16681668
- **Quote:** "11 Als Beispiel genannt sei der Lebensbewältigungsansatz von Böhnisch (u. a. Böhnisch 2016, 2008). Ein hilfreicher Wissensbestand ist auch der ethnopsychologische Ansatz von Erdheim, der Veränderung von jugendlichen Grössenphantasien durch die Konfrontation mit Realität über den Prozess der Arbeit thematisiert (Erdheim 2000, 1991)."
## Reference 8
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** 2.4 Ziele
- **Pages:** 142
- **Lines:** 16901690
- **Quote:** "12 Z. B.: »Wie würde die Situation am Arbeitsplatz aussehen, wenn all ihre gegenwärtigen Probleme verschwunden wären?«, oder: »Was müsste ich bei Ihnen am Verhalten feststellen, damit Sie das Programm beenden können?« (Beispiele bei Conen/Cecchin 2013:147 -149)."
## Reference 9
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** Weiter gilt es zu klären:
- **Pages:** 144
- **Lines:** 17181718
- **Quote:** "14 Eine Orientierung am Handlungskonzept Empowerment ist dabei hilfreich (vgl. Herriger 2014)."
## Reference 10
- **Document:** Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
- **Section:** 2.6 Evaluation
- **Pages:** 146
- **Lines:** 17421742
- **Quote:** "Aus Zeitgründen ist eine Auswahl zu treffen, welche Dimensionen und Kriterien in einem Fall wichtig sind und beurteilt werden sollen."