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2026-03-04 21:54:33 +00:00

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Evidence: Kooperative Prozessgestaltung als Beitrag zum ethischen Handeln in der Sozialen Arbeit

Source document: praxis


Reference 1

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: Kooperative Prozessgestaltung als Beitrag zum ethischen Handeln in der Sozialen Arbeit
  • Pages: 72
  • Lines: 800800
  • Quote: "Ziel dieses Beitrages ist es, eine Brücke zu schlagen zwischen Ethik, Moral und Professionalität in der Sozialen Arbeit und aufzuzeigen, inwiefern das Konzept Kooperative Prozessgestaltung (KPG) diesen Brückenschlag in der Praxis der Sozialen Arbeit unterstützt."

Reference 2

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 1.1 Ethik und Moral -begriffliche Präzisierung
  • Pages: 73
  • Lines: 822822
  • Quote: "Moral ist die gelebte Umsetzung gewachsener Normen und Werte hinsichtlich des Zusammenlebens in Gemeinschaften. Es geht darum, was -welches Verhalten -wir uns gegenseitig als Angehörige einer Gemeinschaft und als Menschen schulden. Moralisches Abwägen geschieht immer dann, wenn wir unser Handeln davon abhängig machen, welche Folgen dieses Handeln für davon betroffene Andere haben könnte."

Reference 3

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 1.2 Das Verhältnis von Ethik, Moral und Professionalität
  • Pages: 75
  • Lines: 841841
  • Quote: "Erstens sind wir alle in einem bestimmten moralischen Klima aufgewachsen und sozialisiert, und wir können uns der Wirkungen unserer subjektiven moralischen Verfasstheit und unserer Sollens-Ansprüche gegenüber anderen nicht ohne Weiteres entziehen. Es gibt keinen Schalter, an dem wir unser moralisches Empfinden ausschalten können, denn es macht uns als Individuen ganz massgeblich aus (vgl. Habermas 2015:104, Geulen 2010)."

Reference 4

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 1.2 Das Verhältnis von Ethik, Moral und Professionalität
  • Pages: 76
  • Lines: 858858
  • Quote: "Ethische Entscheidungen orientieren sich an Werten, und ihr zentrales Kriterium ist die Frage nach dem Guten (vgl. ebd.:101)."

Reference 5

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 1.2 Das Verhältnis von Ethik, Moral und Professionalität
  • Pages: 77
  • Lines: 875875
  • Quote: "Das Ergebnis dieser ethischen Reflexion kann dann als Folie für die Reflexion und Überprüfung der unterschiedlichen aufeinanderprallenden Moralen genutzt werden."

Reference 6

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 2.1 Ein Prozessmodell zur professionellen Bewältigung von Nicht-Standardisierbarkeit
  • Pages: 79
  • Lines: 893893
  • Quote: "Diese unvollständige Aufzählung möglicher Strukturierungsformen macht bereits deutlich: Nicht jede Struktur-Entscheidung wird der moralischen Qualität der professionellen Handlungsprozesse in der Sozialen Arbeit gerecht."

Reference 7

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 2.2 Soziale Diagnostik zwischen Kunstlehre und Begründungsverpflichtung
  • Pages: 80
  • Lines: 911911
  • Quote: "Obwohl zur Theorie-Praxis-Relationierung in der Sozialen Arbeit viel geforscht und publiziert wird (vgl. z. B. Dewe et al. 2001, May 2010, Otto et al. 2010 und viele weitere), stellt das ganz konkrete methodische Vorgehen zu einem hermeneutischen Fallverstehen eine eigenartige Leerstelle in der theoretischen und methodischen Auseinandersetzung dar. Oevermann (2011:125) und viele nach ihm bezeichnen diesen Verstehensprozess als Kunstlehre ."

Reference 8

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 2.2 Soziale Diagnostik zwischen Kunstlehre und Begründungsverpflichtung
  • Pages: 82
  • Lines: 925925
  • Quote: "Diese kleine Auswahl an Evaluationsfragen zeigt: Trotz der durch das Modell vorgegebenen Struktur geht es auch innerhalb der einzelnen Teilschritte nicht um pragmatische, sondern durchwegs um moralische Entscheidungen mit massgeblichem Einfluss auf die Lebensqualität, das Wohlergehen und das gute Leben anderer."

Reference 9

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 2.2 Soziale Diagnostik zwischen Kunstlehre und Begründungsverpflichtung
  • Pages: 84
  • Lines: 939939
  • Quote: "Stelle oft moniert, dass ihnen im organisationalen Alltag gar keine Zeit zur Verfügung stehe für eine fundierte Diagnostik und dass dieser konstitutive Teil professioneller Tätigkeit von ihren Organisationen weder gewünscht noch gefördert werde."

Reference 10

  • Document: Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis
  • Section: 2.3 Kooperatives Denken und Handeln
  • Pages: 85
  • Lines: 955955
  • Quote: "Wer nach KPG arbeitet, muss sich mit einer kooperativen Haltung auseinandersetzen und sie in Beziehung setzen zum eigenen Handeln. Mit der Orientierung an KPG wird ein qualitativer und ethisch-moralischer Anspruch an die eigene Arbeitsweise deklariert und nach aussen -auch gegenüber allfälligen Kooperationspartnern und -partnerinnen -kommuniziert. 4"