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Glossar

Abreaktion Die Affekte/Gefühle, hier z. B. durch traumatisierendes Erlebnismaterial hervorgerufen, finden einen angemessenen Ausdruck in Handlungen, die innerpsychische Spannung wird verringert. Abwehrmechanismen Die wichtigsten Abwehrmechanismen sind Verdrängung, Verleugnung, Vermeidung, Spaltung, Projektion, Rationalisierung und Distanzierung. Sie dienen dem Schutz vor übermäßiger Spannungszufuhr und sollen dem Individuum das Überleben in bedrohlichen und als ohnmächtig erlebten Situationen ermöglichen. Antonia Werr Zentrum GmbH ist eine heilpädagogisch-therapeutische Einrichtung der Jugendhilfe für Mädchen und junge Frauen in schwierigen, zum Teil traumatisierenden, Lebenssituationen. https://www.antonia-werr-zentrum.de. Amygdala Teil des limbischen Systems, die Amygdala ist an komplexen Hirnfunktionen wie bei Lernprozessen, bei der Gedächtnisbildung, bei Emotionen wie der Furcht und bei Verhaltensaktionen, beteiligt. Ätiologie Ursächliche Faktoren, Lehre von den Ursachen. Akkomodationsmechanismen Angleichung an die Anforderungen der Umwelt, Auslöser sind Störungen des inneren Gleichgewichtes. Balintgruppe Fallbezogene Reflexionen innerhalb einer Gruppe der gleichen Profession, entwickelt von dem Arzt und Psychoanalytiker Michael Balint, vergleichbar mit kollegialer Supervision. Batakas Stoffbezogene Aggressionsschläger aus Schaumstoff. Bindungsrepräsentationen Die Beziehungserfahrungen, die Säuglinge und kleine Kinder mit ihren Bezugspersonen machen, ergeben interne Vorstellungen über andere Personen und Beziehungen (s. o.). Diese internen Vorstellungen leiten das Verhalten im Umgang mit anderen nahestehenden Menschen an. Bindungstheorie Von John Bowlby entwickelte Theorie, die sich mit Phänomenen, die in der Psychoanalyse unter den Begriffen Abhängigkeitsbedürfnis oder Objektbeziehungen, behandelt worden sind, beschäftigt. Die Art und Weise wie die Bezugspersonen auf die Bedürfnisse des Kindes nach Nähe und Versorgung eingehen, ob sie fürsorglich, grundsätzlich zurückweisend oder ängstlich überfürsorglich reagieren, beeinflusst die Entwicklung seiner inneren Arbeitsmodelle von Bindungsverhalten. Der konzeptionelle Rahmen der Bindungstheorie umfasst u. a. Generalisierungen zu der Definition, Genese und Organisation von Bindungsverhalten. Die aktuelle Bindungsforschung beschäftigt sich mit Reformulierungen der Erkenntnisse von J. Bowlby.