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Tätern das Bemühen stecken, die Auseinandersetzung mit der Gewaltproblematik oder dem eigenen Geschlecht zu vermeiden. Eigene Traumageschichten, die nicht bewusst sind, bedeuten eine dauerhafte Überforderung. Die Integration dieser herausfordernden Lebensumstände hat in der Regel positive Auswirkungen, auch auf die Arbeit. Neben Fachwissen ist das Wissen über die Lebensgeschichte hilfreich, im besten Falle hat man mit der Integration begonnen. Zur Selbstreflexion gehört auch die Auseinandersetzung mit den spezifischen Faktoren der jeweiligen beruflichen Situation, in unserem Metier also auch die Auseinandersetzung mit unseren Gegenreaktionen: „Und gewärtig sein müssen sie der eigenen Regungen […]“ (Mehringer 1979, S. 76), wenn Kinder z. B. das ‚Für-das-Kind-da-sein-wollen‘ nicht annehmen können und wollen. Selbstkontrolle beinhaltet also auch die Reflexion der Übertragung und der Gegenreaktion. Themen der Selbstreflexion – Kindheitsgeschichte – Bindungsmuster – Geschlechterrolle – Sexualität – Eigene Traumatische Erfahrungen – Reflektierte persönliche Haltung zu den Fragen sexueller Gewalt – Motive des eigenen Handelns und arbeitsbegleitende kontinuierliche Überprüfung dieser Motive – Reflexion der Gegenreaktionen, insbesondere der tabuisierten – Auswirkungen der strukturellen Bedingungen auf das eigene Handeln
Selbstreflexion und Selbsterfahrung sind nicht ohne Risiko und Anstrengung. Doch sie erhöhen in der Regel die berufliche Arbeitszufriedenheit und das persönliche Wachstum. „Durch die Gespräche in der Gruppe [der Pflegeeltern, Anm. der Verf.] sei es zu