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220 Gil, E. (1993): Die heilende Kraft des Spiels. Spieltherapie mit missbrauchten Kindern. Mainz. Unfried, N. (Hrsg.): Nonverbale Traumatherapien. Trauma Zeitschrift für Psychotraumatologie. 4/2018. Weinberg, D. (2005): Traumatherapie mit Kindern. Strukturierte Trauma-Intervention und traumabezogene Spieltherapie. Stuttgart.

  1. Jana und Philipp. Traumainformierte geschlechtsreflektierende Pädagogik und Sexualpädagogik Traumapädagogik beinhaltet zwingend die Auseinandersetzung mit Geschlechterrolle, Sexualität und sexueller Gewalt. Bewusstheit der Geschlechterrolle gibt Sicherheit. Das beinhaltet die Auseinandersetzung mit sexuellen Normen. Und weil diese durch sexuelle Gewalt sich möglicherweise selbst- und fremdschädigend entwickelt haben, muss eine Begleitung die Mädchen und Jungen bei der Korrektur unterstützen. „Sexuelle Gewalt und ihre Aneignung, ihre Ausübung und Verarbeitung durch Subjekte ist aber tiefgreifend vergeschlechtlich.“ (Bereswill 2018, S. 112) Das Geschlecht beeinflusst auch die Wirkkraft aller Gewalterfahrungen. Gesellschaftliche sexuelle Normen und individuelle Erfahrungen prägen die sexuelle Identität und stellen die Mädchen und Jungen vor große Herausforderungen. Dies gilt in besonderem Maße für queere Jugendliche. (11.1) Sexualität als zentrale Entwicklungsaufgabe lässt sich nicht erst recht nicht mit ihren Schattenseiten aus der Jugendhilfe ausgrenzen. (11.2) Ein sicherer und konsequenter Umgang der Pädagog*innen mit Auswirkungen sexueller Gewalterfahrungen ist ein notwendiger Schutzfaktor. Die Enttabuisierung sexueller Gewalt hat die Durchbrechung einer Opfer/Täter-Abfolge, die Verhinderung von → Sekundärviktimisierung und den Schutz von nicht missbrauchten, der Risikogruppe angehörenden Mädchen und Jungen zum Ziel (11.3).