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212 „Seit Kurzem weiß ich zum Glück, dass ich nicht verrückt bin. Ich steige einfach ständig in den falschen Zug ein, den Trigger-Train. Die Reise mit dem TriggerTrain ist immer eine Überraschung. Ich weiß nie genau, wann sie losgeht und wie oder wo sie endet. Bis vor Kurzem wusste ich noch nicht einmal, dass es ihn gibt. Heute weiß ich, dass der Trigger-Train nur kommt, wenn er gerufen wird. Als ich noch klein war, habe ich schlimme Dinge gesehen. Wenn eine Hand schnell und nah an mir vorbeisaust, erinnert das mein Gehirn an diese Zeit und schon ist Trigger-Train da und stellt die Weichen um. Da kann ich erst mal nix gegen tun. Jetzt, wo ich weiß, dass das ein Signal für Trigger-Train ist, kann ich langsam lernen, das Signal anders zu belegen. Wenn ich das geschafft habe, verstellen sich bei diesem Signal nicht mehr ohne meinen Willen die Weichen.“

Der Schutz vor Flashbacks beginnt mit der Suche nach möglichen → Triggern (Auslösern) im Aufnahmeverfahren oder nach einer Zeit der Vertrauensbildung mit den Mädchen und Jungen. Flashbacks/Rückblenden im Alltag stoppen

  1. Möglichkeiten im Aufnahmeprozess 1.1 Die Dynamik von Rückblenden erklären 1.2 Die für jedes Kind individuellen Auslöser der Rückblenden erfragen: 1.2.1 Was macht Dir Angst? Was magst Du nicht, und was ist besonders schlimm?

Welche Farbe, Gerüche, Geräusche findest Du schrecklich?

Welche Kinder findest Du unerträglich? Was an dem jeweiligen Kind?

Welche Mitarbeiter*innen kannst Du schwer ertragen? Welche Eigenschaft jeweils?

Welche Stellen des Hauses findest Du sehr unangenehm? Was daran?

Welches Essen findest Du schrecklich?

Welche anderen Situationen könnten schwierig werden?