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Die korrigierende Gruppenatmosphäre
Traumatisierte Mädchen und Jungen brauchen eine Umgebung, in der sie gute Kommunikation lernen können. Offene Kommunikation beinhaltet die Enttabuisierung von Gewalt. Klare Strukturen und Transparenz geben ihnen ein Gefühl von zumindest äußerer Sicherheit (8.2). Die Akzeptanz der Gefühle ermöglicht die Abreaktion. Positive Realitätserfahrungen mit Bezugspersonen, ein klares Beziehungsangebot und ‚Identifikationen nach der Seite‘ durch z. B. Gleichaltrigengruppen (7.4), Vergewisserung, dass sie nicht allein sind, fördern korrektive Erfahrungen. Die Entlastung, ‚Gleiche unter Gleichen‘ zu sein, verweist auf die Bedeutung der Gleichaltrigengruppe mit ähnlichem Hintergrund. Gefühle von Schuld und Scham werden gemindert und Erfahrungen von Isolation korrigiert. Faktische äußere Sicherheit, ein Höchstmaß an beruhigenden und Sicherheit fördernden Kontakten und Unterstützung des inneren Sicherheitserlebens tragen zur Heilung bei. Eine korrigierende Gruppenatmosphäre Reagiert auf …
mit …
Geheimhaltungssystem
– offener, direkter Kommunikation – Enttabuisierung von elterlicher Gewalt und von sexueller Gewalt
Schuld
– Entlastung
Angst
– Sicherheit
Willkür
– Transparenz, klaren Strukturen
Ohnmacht, Objekt
– Mit- und Selbstbestimmung
Verstecken von Gefühlen
– Akzeptanz der Gefühle, Möglichkeiten der Abreaktion
Aufbau von Spannung
– spannungsmindernden Aktivitäten
Beziehungslosigkeit
– Beziehungsangebot
Isolation
– Gruppenerfahrung
traumatische Erfahrungen
– Schutz vor Wiederbelegung durch Stopps bei posttraumatischen Spielen – Einüben von Entspannungsverfahren – Kreative Ausdrucksmöglichkeiten – Selbstbestimmte Körpererfahrungen
Erstarrung