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165 Abbildung 7: Traumasensible Partizipation

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Im Kontakt mit traumatisierten Kindern sind auch die Grenzen von Partizipation bei der Hilfeplanung, bei der Entscheidung über Unterbringung und Besuche zu beachten. Kinder können in einen massiven Loyalitätskonflikt zwischen Eltern und Bezugspersonen kommen. Partizipation heißt hier, im Spannungsfeld von Kindeswille und Kindeswohl das kleine Kind von diesem Konflikt zu entlasten (Zitelmann 2001). Im günstigsten Fall sollte es gelingen, die Eltern davon zu überzeugen, dass sie ihrem Kind selbst die Entscheidung zur Fremdunterbringung mitteilen. Bei älteren Mädchen und Jungen ist die Beteiligung obligatorisch. Die Wiederaneignung der Subjektstellung durch Selbstwirksamkeit und Partizipation ist nicht ohne Beziehung möglich: „Mit Betreuer*innen hingegen, die die Kinder zuallererst als Menschen erlebten (die Nähe zulassen), stiegen die wahrgenommenen Partizipationsmöglichkeiten“ (Kriener 2001, S. 24). Thomas