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Erwartungen zur Folge: „Im allgemeinen tragen traumatische Erfahrungen in der Kindheit zu einer Schematisierung der Welt bei, insbesondere was Sicherheit, Geborgenheit, Risiko, Verletzungen, Verlust, Schutz und helfendes Eingreifen angeht“ (Pynoss 2000, S. 285). Auch diese Schematisierung beeinträchtigt die Fähigkeit der Kinder Beziehungen aufzunehmen, sie schränkt ihren Erfahrungshorizont ein und behindert die Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Offensichtlich beinhaltet eine Unterstützung zur Bewältigung der traumatischen Erfahrungen die Minimierung der Gefahren durch Flashbacks, schädliche Übertragungen und störungswertiger Dissoziation. Literaturtipps Garbe, E. (2015): Das kindliche Entwicklungstrauma. Verstehen und Bewältigung. Stuttgart. Grossmann, K. E., Grossmann, K. (2015): Bindung und menschliche Entwicklung: John Bowlby, Mary Ainsworth und die Grundlagen der Bindungstheorie. 5. Druckauflage. Stuttgart. Levine, P. A. (2011): Sprache ohne Worte. Wie unser Körper Traumata verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt. München. Streeck-Fischer, A. (2006): Trauma und Entwicklung. Frühe Traumatisierungen und ihre Folgen in der Adoleszenz. Stuttgart. Weiß, W./Friedrich, E. K./Picard, E./Ding, U. (2014): „Als wär ich ein Geist, der auf mich runter schaut“. Dissoziation und Traumapädagogik. Weinheim. http://kinderschutz-Frankfurt/M..de/files/Bilder-Kinderschutz/Archiv_Fachtagungen/16.07.14%20Prof.%20Ziegenhain.pdf, Abruf: 17.08.2019 Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit (Hrsg.) (2017): Traumatisierung und Verwahrlosung. Wie kann Psychoanalytische Sozialarbeit helfen? Frankfurt/M. Für Expert*innen über herausfordernde Lebensumstände und über Leben in einem Heim: Earle, Phil (2011): BILLY sein. Hamburg. über mehrere Personen in sich: Stern, Adriana (2001): Hannah und die Anderen.

Exkurs: Das Trauma eine Geschichte von Akzeptanz und Verleugnung

Eigentlich ist die Scheu, Traumata wahrzunehmen natürlich. Die meisten Menschen wollen Gewalttaten aus ihrem Bewusstsein