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gemacht werden, tragen ursächlich zu einem Gefühl von Ohnmacht und Objektsein bei. „Es wäre also wünschenswert, dass auch Institutionen der Gesundheitsversorgung […] noch intensiver daran arbeiten, die Behandlungsorte zu einem soweit als möglich sicheren Ort werden zu lassen […].“ (ebd., S. 211) Auch wenn Mädchen und Jungen mit Behinderungen nicht auf ihr Defekt reduziert werden dürfen, sind diese dennoch zu beachten. Mädchen und Jungen, die über weniger Kompetenzen auf der verbalisierenden Ebene verfügen, müssen sich über ihr Verhalten ausdrücken. Zudem sei ein zentrales Merkmal einer geistigen Beeinträchtigung eine Reizverarbeitungsschwäche, die die Mädchen und Jungen häufig mit Gefühlen von Ohnmacht und Hilflosigkeit konfrontiert. „Sie haben also Probleme, ihre Wahrnehmungen zu organisieren und zu verstehen. […] Und so wird es ihnen seltener gelingen, differenzierte, an die Situation angepasste Bewältigungsstrategien zu entwickeln.“ (Senckel 2008, S. 247). Die Anforderungen an die Begleiter*innen sind hoch: „Menschen, die Belastendes erleben mussten, kommen als Folge der Belastung häufig in Zustände der Übererregung, Dissoziation oder Erstarrung. Diese Zustände führen zu Verhaltensweisen wie Selbstund Fremdverletzung, Orientierungslosigkeit, Schreien, Klammern an Bezugspersonen usw.“ (Kessler 2016, S. 235). Sie werden „[…] durch herausfordernde, oftmals unverständliche Verhaltensweisen mit eigenen Erfahrungen von Entmutigung, Hilflosigkeit oder gar Angst konfrontiert, die nicht selten dazu führen, das unerwünschte Verhalten unbedingt zu unterlassen.“ (Kühn/Bialek 2017, S. 501) Marta ist neun Jahre alt, hör- und sehbehindert. Sie versteht wenig und spricht sehr laut. Sie putzt sich selten die Nase und hat eine dicke Brille. Manchmal erstarrt sie oder tickt aus. Die Ausflüge mir ihr zum Beispiel in eine Eisdiele oder ein Kaufhaus waren für mich immer eine Herausforderung, meine Neigung, dies nicht zu tun, groß.

Marta hat mich sehr herausgefordert. An schlechten Tagen bin ich dann doch eher in der Erziehungsberatungsstelle geblieben. Ich habe gebraucht, um die Stärken von Marta zu sehen und mit ihr lebendig werden zu lassen.