2026-001/documents/theory/diagnostics/handbuch-traumapaedagogik/pages/222.md

1.2 KiB
Raw Permalink Blame History

Schulische BildungsPraxis für vulnerable Kinder und Jugendliche

Zweifelns und es braucht Lehrerinnen, die die Dynamik der unterrichtlichen Interaktionsprozesse reflexiv ein- und auffangen können und diese in die Dialektik des Lehrens und Lernens behutsam überführen können, wie es die Grafik in Abb. 1 systematisch aufzeigt und zum Schwerpunkt macht. Makroebene: Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule Mesoebene: Schulkultur Schulleben Schulentwicklung Mikroebene: Klassenklima Klassenzusammensetzung Pädagogische Praktiken somatische dialogische Lehrerin

222

Schüler*in Beziehung Resonanzen Klassenführung

Gestalten von Lernumgebungen

Abb. 1: Grundmomente und Dimensionen pädagogisch-didaktischen Handelns mit vulnerablen Kindern und Jugendlichen

Pädagogisch-didaktisches Arbeiten im Unterricht heißt daher nicht, vulnerable junge Menschen in einen pädagogischen Schonraum zu packen oder ihnen ein schulisches »Sicherheitstraining« zu verpassen, sondern in Achtung vor der individuellen (Über-)Lebensleistung des Einzelnen die Grundmomente und Dimensionen pädagogisch-didaktischen Handelns präsent und reflexiv für situative pädagogisch-didaktische Entscheidungen, Handlungen und Reflexionen im Blick zu haben.