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Traumapädagogik: Entstehung, Inspirationen, Konzepte

Traumapädagogik ist eine Fachrichtung in Bewegung, die in einem lebendigen Dialog Theorie, Praxis und sozialpolitische Aktion verbindet. Lebendig ist dieser Dialog auch, weil er auf Augenhöhe der Akteurinnen geschieht. In einigen Forschungsprojekten sind die Mädchen und Jungen* Expert*innen, die bedeutende Antworten geben auf die Frage: Was hilft? Traumapädagogik ist vielseitig anwendbar, weil Haltung und Methoden der Traumapädagogik alle Menschen unterstützen. So ist die traumapädagogische Haltung eine Haltung, die für jegliche Pädagogik gelten sollte. Sie ist vielseitig anwendbar, weil extremer Stress und traumatische Erfahrungen weiter verbreitet sind als Menschen wissen wollen. Traumata gehört zum Leben und für nicht wenige Menschen ist Traumatisierung Normalität. Daher bedarf es eines gesellschaftlichen Klimas von Empathie und Demokratisierung und die Bereitschaft, finanzielle Ressourcen einzusetzen. Die Bedeutung emanzipatorischer Pädagogik als Korrektiv zu Erfahrungen von Ohnmacht wird immer deutlicher. Pädagogik und das gilt im Besonderen für die Traumapädagogik muss als Bewegung heute wieder zum Verändern, zum Einmischen anstiften.

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