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Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt

Phase 3: Geschichten reflektieren Ziele: • ŽĚŽ¡’˜—ȱŽœȱ Žœ™’Ž•Ž— • Bezug zum Erleben im Alltag • Einfühlung in die Situation der Kinder • Bezug zur erlebten Gewaltsituation in der Familie Nach der Rückverzauberung der (Tier-, Menschen-) Rollen in die „richtigen“ Kinder saßen wir wieder im Kreis zusammen, um kurz zu reflektieren: Wie war das Spiel? Was hat mir gefallen? Mit wem habe ich gespielt? Wie ging es mir in meiner Rolle? Was habe ich da erlebt? Wie habe ich mich gefühlt? Kenne ich ähnliche Erfahrungen und Gefühle aus meinem Alltag? Manchmal konnten wir in dieser Phase gut die Bezüge zum realen Familienleben herstellen und die Kinder fingen dann an, von der Krise und der Gewalt zu erzählen. Wir haben das aber nicht jedes Mal forciert, da die Kinder Dinge auch verarbeiten ohne eine direkte Transformation in die reale Welt. Nach der Reflexionsrunde wechselten wir wieder in den „Warteraum“ und schufen damit bis zur Abholung durch die Mütter einen Übergang von der sehr aktiven Spielphase in einen ruhigeren Zustand.

Gespräche mit den Müttern und Vätern Zu Beginn der Gruppe informierten wir die Mütter über unser Gruppenvorgehen, über unsere Ziele und Methoden. Wir besprachen auch mit ihnen, welche Verhaltensweisen ihnen bei ihren Kindern auffielen oder Schwierigkeiten machten. So konnten wir dann im Laufe der Gruppe darauf achten und die Kinder entsprechend fördern. Jenny, ein Mädchen in unserer Gruppe, war oft unruhig und fahrig. Sie konnte den anderen schlecht zuhören. Sie wurde von uns beispielsweise immer dann sehr gestärkt, wenn es ihr gelungen war, ruhig zu sitzen und sich auf die anderen zu konzentrieren. Während der 5-monatigen Gruppendauer hatten wir mit den Müttern regen Kontakt. Durch das Herbringen und Abholen der Kinder ergaben sich immer Gespräche, die auch Alltagsfragen in der Erziehung berührten. Dem Bedarf entsprechend haben wir zusätzlich einzelne Beratungsgespräche angeboten. In Abstimmung mit der jeweiligen Mutter hatten wir auch zu zwei Vätern Kontakt. Nach Beendigung der 15 Gruppensitzungen gab es zur Unterstützung der familiären Alltagssituation und zur Regelung von Umgangsvereinbarungen noch weiterhin Kontakt zu den einzelnen Familien in unterschiedlichen Settings. Alles in allem hat sich die Durchführung der Gruppe längst nicht nur auf die 15 Gruppensitzungen beschränkt. Die gründliche Vor- und Nachbereitung