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Zur Rolle von Schule und Verwandten

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mit der Folge, dass die Kinder möglicherweise von den Eltern getrennt werden. „Weil man dann vielleicht Angst hat, dass man von den Eltern weggenommen wird oder was dann mit den Eltern passiert.“ (M, 15) „Die würden evt. dem Jugendamt Bescheid sagen und die Kinder von den Eltern wegholen.“ (M, 13) „Weil die Eltern dann vielleicht das Sorgerecht verlieren.“ (M, 14) ǮŽ’•ȱ ’Žȱ Š——ȱ £ž›ȱ ˜•’£Ž’ȱ Ž‘Ž—ȱ û›Ž—ȱ ž—ȱ –Š—ȱ ’••ȱ Ž–ȱ ŠŽ›ȱ ‹£ ǯȱ žĴŽ›ȱ —’Œ‘œȱ Schlechtes tun. (M, 13) Weil man Angst hat, dass es dann Konsequenzen haben wird, wie Scheidung oder Gefängnis.“ (J, 13)

Kinder und Jugendliche haben, so wird deutlich, große Angst davor, dass über ihren Kopf hinweg entschieden wird, sie nicht in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und Dinge geschehen, die das betroffene Kind nicht möchte.

Schlussfolgerungen Die Thematisierung von Gewalt in der Elternbeziehung sowie der Zugang zu Hilfe und Unterstützung ist so zeigt die Befragung der 1400 SchülerInnen für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche mit zahlreichen Bedenken belegt. Verschiedene Strukturprobleme des gesellschaftlichen Umgangs mit häuslicher Gewalt spiegeln sich auch in der Wahrnehmung der befragten Kinder und Jugendlichen wider. Die Frage der Thematisierung der zu Hause erlebten Situation scheint nicht mehr durchgängig mit massiven Tabus belegt zu sein, was auf einen aufgebrochenen Privatisierungsdruck verweist, aber die antizipierten Bedenken und Ambivalenzen sind immer noch beträchtlich. Die größten kulturellen Barrieren stellen Zweifel an der vertraulichen Behandlung der Informationen, Sorge um das Image der Familie und die Vorstellung, dass es sich bei häuslicher Gewalt um ein privates Problem handelt, dar. Interessanterweise sind diese Bedenken bei Jungen und Mädchen nicht immer gleich gelagert. Während Jungen eindeutig häufiger einen Imageverlust der Familie befürchten, sollte die Gewaltproblematik nach außen dringen und sie das Problem stärker als familieninterne Angelegenheit betrachten, stehen bei Mädchen deutlich häufiger Ängste vor der Unberechenbarkeit der Reaktionen Dritter im Vordergrund, dass die ins Vertrauen gezogene Person das Problem nicht versteht oder dem Kind nicht geglaubt würde. Es zeigt sich, dass Mädchen deutlich skeptischer sind als Jungen. Warum dies der Fall ist, müsste in weiteren Studien eruiert werden, eine mögliche Erklärung wäre,