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und nicht genügendem Elternteil bis hin zur Vorstellung von der „ungeeigneten misshandelten Mutter“ an.38 Wird davon ausgegangen, dass die Ausübung von Gewalt die elterlichen Kompetenzen des betreffenden Vaters in irgendeiner Weise beeinträchtigt? Es fällt den Befragten deutlich schwerer, sich zu äußern, wenn sie zu „gewalttätigen Männern als Väter‘ gefragt werden. In den Interviews antworten sie zögernd, unterbrechen, berichtigen und widersprechen sich wesentlich häufiger, wenn es um diese Väter geht, als in ihren Ausführungen über Mütter. Ein immer wiederkehrendes Thema ist ihre Unsicherheit darüber, wie gewalttätige Väter denn tatsächlich als Eltern einzuschätzen sind: „(Pause) Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht viel darüber. (Pause) Na ja, sie haben sie ..., sie maȱǰȱdzȱȱǽdzǾȱȱǰȱȱ đȱȱȱǯȱȱȱȱǰȱ ȱȱĴȱǯǯǯȱ Ihr wird einfach geglaubt. Sie kann im Grunde sagen: ‚Ich denke, es sollte so oder so sein, ȱǰȱȱǰȱȱȱ ȱȂǯȱȱȱǰȱȱȱȱ£ȱȱĴǰȱ waren absolut in der Lage, das zu beurteilen. Und ich bin ja nicht derjenige, der sagen kann, ob das zu viel oder zu wenig ist…. Nein. Aber dann muss man natürlich auch fragen, wie sie ǽȱ§Ǿȱȱȱǯȱ ȱǰȱȱȱȱȱȱ ǰȱȱȱȱǰȱȱ die Kinder provozieren dich...“
Die Befragte sagt zwar, dass die Frage „wie sie als Eltern sind...“ gestellt werden muss, doch sie hat offenbar keine klare Vorstellung vom tatsächlichen Agieren gewalttätiger Väter als Eltern. Das vorstehende Zitat ist insofern typisch, als das Bild, das die Mutter vom Vater hat, in den Vordergrund gestellt wird. Ein anderes Beispiel liefert ein Befragter, der darauf verweist, dass Mütter Schwierigkeiten haben, das Bedürfnis des Kindes nach dem anderen Elternteil von ihren eigenen Gefühlen getrennt zu sehen. Dennoch gibt es in Bezug auf die Väter nicht die verallgemeinernden Aussagen, die über die Mütter getroffen werden. Auf die Frage nach „gewalttätigen Männern“ als „Vätern“ sagt eine Befragte: „Nun, das lässt sich nicht verallgemeinern, denn es gibt sehr viele verschiedene Formen der ǯȱȱȱȱȱǯǯǯǰȱȱȱûĴǰȱȱȱ ȱ ȱ ȱǰȱ und trotzdem keine Sorge haben, dass es den Kindern beim Vater schlecht geht. Aber auch hier lässt sich nichts Allgemeines sagen. Mann muss sehen, dass jeder Fall einzigartig ist.“
In diesem Zitat wird das Maß physischer Gewalt zum Kriterium für die Beurteilung der elterlichen Kompetenzen des Vaters. Jedoch wird klargestellt, dass selbst ein der Mutter gegenüber sehr gewalttätiger Vater nicht notwendigerweise als schädlich für das Kind gelten muss. Dass die Mutter diesbezüglich keine Sorge hat, wird zum zentralen Kriterium für die Einschätzung des Vaters als ungefährlich für das Kind. Beide vorstehend zitierten Interviewten übertragen die Verantwortung für die Beurteilung der elterlichen Fähigkeiten des Vaters - und damit der möglichen Risiken für das Kind - auf die betrof38 In einigen Interviews zeigt sich das Gegenbild zu dieser Negativdarstellung misshandelter Mütter. Bei den entsprechenden Probanden findet sich jedoch auch der Verweis auf die „ungeeignete missbrauchte Mutter“.