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Ergebnisse neuerer deutscher Untersuchungen
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Begriff - häusliche Gewalt umfasst bei ihnen auch Gewalt gegen Kinder - sprechen aber das Miterleben von Gewalt in der Beziehung der Eltern und deren Auswirkungen auf die Versorgung der Kindern und die Fähigkeit der Eltern, sich trotz des Verfangenseins in Gewaltstrukturen, empathisch den Kindern widmen zu können, an.13 „Die körperliche innerfamiläre Gewalt, der Kinder als Opfer oder auch als Zeugen elterlicher ȱ£ȱǰȱȱȱȱĴȱ¢ȱ ȱȱ Beeinträchtigungen der körperlichen Integrität der direkt Geschädigten, weiter reichende die Ğȱȱ§ȱǯȃȱǻDZȱŘśŖǼ
Die Notwendigkeit von Schutz und Intervention mit dem Ziel der Prävention wiederholter und langjähriger Gewaltgeschichten – Gewalterleiden und Gewalthandeln – im Leben von Mädchen und Jungen ist bekannt und begründet (vgl. auch Weinehall 2005). In Zukunft wird es darum gehen, wie intervenierende und schützende Aktivitäten noch besser aufeinander abgestimmt, an den unterschiedlichen individuellen Unterstützungsbedarf angepasst und damit wirkungsvoller gestaltet werden können. Diese Arbeit wurde bereits begonnen. Erste Ansätze, Mädchen und Jungen im Kontext häuslicher Gewalt nicht mehr als homogene Gruppe zu sehen, sondern ihre teilweise sehr unterschiedliche Lebenssituation, Bedürfnisse und Ressourcen zu berücksichtigen (Kavemann 2002) sollten weiter verfolgt, Elemente guter Praxis, wie sie im Kontext der Interventionsprojekte gegen häusliche Gewalt entwickelt wurden (WiBIG 2004 d) sollten vielerorts aufgegriffen und umgesetzt werden.
Literatur: BMFSFJ (2004): Gewalt gegen Männer – Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschǯȱȱȱǰȱ ǯĦǯȦ£Ȧȱ Brückner, Magrit; Simmel-Joachim, Monika (1999) Dearing, Albin; Haller, Birgit (Hg.) (2005): Schutz vor Gewalt in der Familie. Das österreichische ££ǰȱ ȱĞȱȱŘŗŖǰȱǰȱȱ[ Der Polizeipräsident in Berlin und BIG e.V. (Hg.) (1999): Polizeiliches Handeln in Fällen häuslicher Gewalt. Leitlinien. Berlin Enzmann, Dirk; Wetzels, Peter (2001): Das Ausmaß häuslicher Gewalt und die Bedeutung innerfamiliärer Gewalt für das Sozialverhalten von jungen Menschen aus kriminologischer Sicht, DZȱǰȱĞȱȱǰȱ ĞȱŚDZȱŘŚŜȬŘśŗ Eriksson, Maria; Hester, Marianne; Keskinen, Suvi; Pringle, Keith (Hg.)Tackling men’s violence in families. Nordic issues and dilemmas, Bristol, Policy Press: 67-82 Frauenhauskoordinierung e.V. (2000): Sonderinfo 2 zum Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Frankfurt/Main 13 Auch Pfeiffer u. a. stellen einen Zusammenhang fest zwischen elterlicher Gewalt in der Kindheit und der Gewalttätigkeit von Jugendlichen (1999).