fix: remove duplicate points, trim guidance boxes, add missing KPG boxes
- Remove EPG point system (Pkt., P., Punkte) from quality check boxes, guidance.md files, and hint fields; points remain only in EPG boxes (amber) - Convert quality check items to concise checkbox format without point values - Remove EPG-Checkliste sections and Bewertungskriterien tables from guidance.md - Add KPG principle box for goalSetting (02-goals-kpg-principle.md) - Add KPG principle box for reflection (02-reflection-kpg-principle.md) - 21 files edited, 2 files created
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5674a41bb1
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f2f57dea1d
@ -2,7 +2,7 @@
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id: "introduction-text"
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type: "markdown"
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title: "Einleitung"
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hint: "Schreibe eine kurze Einleitung mit: (1) Aufgabenstellung des PKNW EPG, (2) Ziel der kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! – (3) vollständige Kapitelübersicht, (4) erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und deiner Rolle im Begleitprozess (1.5 Pkt.), (5) fachliche Begründung der Fallauswahl (1.5 Pkt.) und (6) Hinweis auf Anonymisierung aller Personen und der Organisation (1.0 Pkt.). Tipp: Das Ziel der Arbeit beschreibt den Nachweis deiner Kompetenz in kooperativer Prozessgestaltung – nicht das Ziel des Falls. Die EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit, die Kompetenz in der Anwendung der KPG-Elemente nachweist (EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1)."
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hint: "Schreibe eine kurze Einleitung mit: (1) Aufgabenstellung des PKNW EPG, (2) Ziel der kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! – (3) vollständige Kapitelübersicht, (4) erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und deiner Rolle im Begleitprozess, (5) fachliche Begründung der Fallauswahl und (6) Hinweis auf Anonymisierung aller Personen und der Organisation. Tipp: Das Ziel der Arbeit beschreibt den Nachweis deiner Kompetenz in kooperativer Prozessgestaltung – nicht das Ziel des Falls. Die EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit, die Kompetenz in der Anwendung der KPG-Elemente nachweist (EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1)."
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footnote: "📝 Einleitung rahmt die Arbeit — Aufgabe, Ziel, Vorgehen, Datenschutz"
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***Aufgabenstellung und Übersicht***
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@ -11,9 +11,9 @@ Prüfe vor dem Abschluss dieses Kapitels:
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- [ ] **Aufgabenstellung** des PKNW EPG ist klar benannt — was ist der Kompetenznachweis? ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/0))
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- [ ] **Ziel der Arbeit** formuliert — Nachweis der KPG-Kompetenz, nicht das Fallziel! Vgl. «kooperativen Begleitprozess initiieren und dokumentieren» ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/0))
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- [ ] **Kapitelübersicht** ist vollständig und stimmt mit der tatsächlichen Gliederung überein
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- [ ] **Praxiskontext** und **eigene Rolle** im sozialpädagogischen/kindheitspädagogischen Begleitprozess sind erkennbar (1.5 Pkt.)
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- [ ] **Fallauswahl** ist fachlich begründet – nicht nur «der Fall lag nahe» (1.5 Pkt.). Tipp: KPG ist praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 19](/book/arbeit/19)) – begründe, warum sich deine Situation dafür eignet.
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- [ ] **Datenschutz/Anonymisierung** ist klar und konkret beschrieben (1.0 Pkt.) – alle Namen, Orte, Organisationen sind anonymisiert
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- [ ] **Praxiskontext** und **eigene Rolle** im sozialpädagogischen/kindheitspädagogischen Begleitprozess sind erkennbar
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- [ ] **Fallauswahl** ist fachlich begründet – nicht nur «der Fall lag nahe». Tipp: KPG ist praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 19](/book/arbeit/19)) – begründe, warum sich deine Situation dafür eignet.
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- [ ] **Datenschutz/Anonymisierung** ist klar und konkret beschrieben – alle Namen, Orte, Organisationen sind anonymisiert
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**Formale Prüfung:**
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- [ ] Die Einleitung gibt eine **erste Orientierung**, ohne zu viel vorwegzunehmen
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@ -1,4 +1,4 @@
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Die Einleitung rahmt die gesamte Arbeit und wird mit **max. 6 Punkten** bewertet ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/6)). Sie ist das erste, was die beurteilende Fachperson liest – ein starker Einstieg schafft Vertrauen in die gesamte Arbeit.
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Die Einleitung rahmt die gesamte Arbeit. Sie ist das erste, was die beurteilende Fachperson liest – ein starker Einstieg schafft Vertrauen in die gesamte Arbeit.
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### Inhaltliche Erwartungen
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@ -11,18 +11,6 @@ Gemäss EPG Ausführungsbestimmungen ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 2](/book
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- **Begründung der Fallauswahl** – fachlich, nicht nur praktisch
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- **Hinweis auf Persönlichkeits-/Datenschutz** (Anonymisierung aller beschriebenen Personen und Organisation)
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### Bewertungskriterien ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/6))
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| Kriterium | Punkte | Skala |
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|---|---|---|
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| Erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und eigene Rolle dargestellt | 1.5 | 1.5 / 1 / 0.5 / 0 |
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| Fallauswahl ist begründet | 1.5 | 1.5 / 1 / 0.5 / 0 |
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| Handhabung des Persönlichkeits-/Datenschutzes klar und konkret beschrieben | 1.0 | 1 / 0.5 / 0 |
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| Aufgabenstellung, Ziel der KPG, Kapitelübersicht | 2.0 | Doppelbewertung: 3/2/1/0 |
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| **Total** | **6.0** | |
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Punkteskala im Detail: ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/8))
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### Tipps
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- Halte die Einleitung **kurz und prägnant** – sie soll eine Orientierung geben, kein ausführliches Kapitel sein. Die inhaltliche Tiefe kommt in den Folgekapiteln.
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@ -41,8 +29,8 @@ Die KPG wurde aus einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Fragen nach der Struk
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- [ ] Aufgabenstellung PKNW EPG beschrieben — was ist der Kompetenznachweis?
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- [ ] Ziel der Arbeit formuliert (KPG-Kompetenz nachweisen, kein Fallziel)
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- [ ] Kapitelübersicht vollständig und korrekt
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- [ ] Praxiskontext und eigene Rolle dargestellt (1.5 Pkt.)
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- [ ] Fallauswahl fachlich begründet (1.5 Pkt.)
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- [ ] Datenschutz/Anonymisierung explizit und konkret beschrieben (1.0 Pkt.)
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- [ ] Praxiskontext und eigene Rolle dargestellt
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- [ ] Fallauswahl fachlich begründet
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- [ ] Datenschutz/Anonymisierung explizit und konkret beschrieben
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- [ ] Checkbox «Datenschutz bestätigt» angehakt
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- [ ] Eigenleistung erkennbar, Quellen transparent
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@ -1,4 +1,4 @@
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Der organisationale Kontext verortet die Arbeit im institutionellen Rahmen und wird mit **max. 3 Punkten** bewertet ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/6)). Die inhaltliche Vorgabe lautet: «Kurze Beschreibung (max. ½ Seite) der Organisation» ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)).
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Der organisationale Kontext verortet die Arbeit im institutionellen Rahmen. Die inhaltliche Vorgabe lautet: «Kurze Beschreibung (max. ½ Seite) der Organisation» ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)).
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### Inhaltliche Erwartungen
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@ -9,14 +9,6 @@ Beschreibe **nachvollziehbar und prägnant** die relevanten konkreten Punkte des
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- **Rahmenbedingungen (Spielräume und Grenzen)** – Was kannst du als Fachperson beeinflussen und was nicht? Welche institutionellen Vorgaben gelten?
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- **Eigene Rolle/Funktion** – Welche Verantwortung trägst du? Wie ist deine Position im Team und gegenüber der Klientel?
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### Bewertungskriterium ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/6))
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| Kriterium | Punkte |
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|---|---|
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| Relevante konkrete Punkte des organisationalen Kontextes sind dargestellt | 3.0 |
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💡 Dieses Kriterium wird als Ganzes bewertet (keine Teilkriterien). Punkteskala (Doppelbewertung, [EPG Ausführungsbestimmungen, S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/8)): **3** = sehr gut/gut, **2** = genügend, **1** = ungenügend, **0** = fehlt.
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### Fachliche Orientierung
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Soziale Arbeit ist ein gesellschaftliches Funktionssystem, das soziale Gerechtigkeit und die Wahrung der Würde von Menschen sichern soll ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 43](/book/arbeit/43)). Professionelle nehmen Aufgaben innerhalb des arbeitsteilig organisierten Sozialstaates wahr ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 36](/book/arbeit/36)). Dieses Kapitel ordnet deine Arbeit in diesen Kontext ein.
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@ -25,10 +25,6 @@ Weder Rezepte noch Technologien stehen zur Verfügung, mit denen Veränderungen
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Exakte und prägnante Dokumentationen über die einzelnen Prozessschritte erhalten besonderen Stellenwert für die Qualitätssicherung ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 155](/book/arbeit/155)). Das Prozessmodell dient zudem als Reflexionsinstrument in Supervision und Intervision.
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### Hinweis zur EPG-Bewertung
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Dieses Kapitel hat keine eigene Punktkategorie in den EPG-Beurteilungskriterien ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/6)). Es gehört inhaltlich zur Einleitung (Ziel der KPG) und bildet die Grundlage für das Verständnis aller folgenden Prozessschritte. Ein gutes Verständnis der KPG wirkt sich positiv auf die gesamte Arbeit aus. Die EPG-Kompetenz umfasst explizit, «inter- und intraprofessionelle Kooperation sowie Zirkularität als zentrale Elemente der Prozessgestaltung zu verstehen» ([EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/0)).
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### Checkliste
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- [ ] KPG als Konzept in eigenen Worten erklärt (generalistisch, methodenintegrativ, kooperationsorientiert)
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@ -2,7 +2,7 @@
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id: "situation-text"
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type: "markdown"
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title: "Situationserfassung"
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hint: "Fundierte, beschreibende Darstellung der Fallsituation. Gliedere in: Auftragsklärung (Organisations- und Klient*innenauftrag), Vorgeschichte (Biografie, soziales Umfeld), Person (beschreibend, ressourcenorientiert, min. 60 %), gegenwärtige Situation und vorläufige Themen. Nur beschreiben, nicht bewerten – keine Interpretationen! Mache bei jeder Information die Quelle (Gespräch, Beobachtung, Akte) kenntlich. Erfasse stets auch die ‹soziale Dimension› – Lebenssituation und soziale Integration. (EPG: max. 10 Punkte)"
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hint: "Fundierte, beschreibende Darstellung der Fallsituation. Gliedere in: Auftragsklärung (Organisations- und Klient*innenauftrag), Vorgeschichte (Biografie, soziales Umfeld), Person (beschreibend, ressourcenorientiert, min. 60 %), gegenwärtige Situation und vorläufige Themen. Nur beschreiben, nicht bewerten – keine Interpretationen! Mache bei jeder Information die Quelle (Gespräch, Beobachtung, Akte) kenntlich. Erfasse stets auch die ‹soziale Dimension› – Lebenssituation und soziale Integration."
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footnote: "📚 Realitätsausschnitt, Ressourcenorientierung und soziale Dimension"
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***Auftrag***
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@ -5,13 +5,13 @@ title: "Qualitätsprüfung: Situationserfassung"
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variant: "slate"
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footnote: "🔎 Prüfe anhand EPG-Beurteilungskriterien und Prozessreflexion"
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Bevor du zur Analyse übergehst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (max. 10 Punkte):
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Bevor du zur Analyse übergehst, prüfe:
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- **Auftragsklärung** (1.5 P.): Sind Organisationsauftrag und klient*innenbezogener Auftrag nachvollziehbar und differenziert?
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- **Vorgeschichte** (1.5 P.): Sind relevante Aspekte der Vorgeschichte prägnant und nachvollziehbar festgehalten?
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- **Person** (1.5 P.): Ist die Person differenziert beschreibend und ressourcenorientiert (min. 60 %) dargestellt?
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- **Gegenwärtige Situation** (1.5 P.): Ist sie differenziert und nachvollziehbar?
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- **Vorläufige Themen** (1.5 P.): Sind sie deutlich benannt und erläutert?
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- **Erfassungsmethoden** (1.5 P.): Ist ersichtlich, woher welche Information stammt? Kooperativ und mehrperspektivisch?
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- **Gesamtbild** (1 P.): Ist die Fallsituation insgesamt nachvollziehbar dargestellt?
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- **Trennschärfe**: Ist Beschreibung (Fakten) klar von Bewertung (Interpretation) getrennt?
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- [ ] **Auftragsklärung**: Organisationsauftrag und klient*innenbezogener Auftrag nachvollziehbar und differenziert
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- [ ] **Vorgeschichte**: Relevante Aspekte prägnant und nachvollziehbar festgehalten
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- [ ] **Person**: Differenziert beschreibend und ressourcenorientiert (min. 60 %) dargestellt
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- [ ] **Gegenwärtige Situation**: Differenziert und nachvollziehbar
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- [ ] **Vorläufige Themen**: Deutlich benannt und erläutert
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- [ ] **Erfassungsmethoden**: Herkunft der Informationen ersichtlich, kooperativ und mehrperspektivisch
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- [ ] **Gesamtbild**: Fallsituation insgesamt nachvollziehbar dargestellt
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- [ ] **Trennschärfe**: Beschreibung (Fakten) klar von Bewertung (Interpretation) getrennt
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@ -1,4 +1,4 @@
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Ziel ist es, ein fundiertes Bild der Fallsituation zu erstellen. Erfasse methodisch die wichtigsten Informationen zu Auftrag, Person, Vorgeschichte und aktueller Situation. Fokussiere auf multiperspektivische Erfassung und klient*innenspezifische Kooperation. EPG-Bewertung: max. 10 Punkte. Leitsatz: «Möglichst viel sehen – möglichst wenig verstehen» ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 163](/book/arbeit/163)).
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Ziel ist es, ein fundiertes Bild der Fallsituation zu erstellen. Erfasse methodisch die wichtigsten Informationen zu Auftrag, Person, Vorgeschichte und aktueller Situation. Fokussiere auf multiperspektivische Erfassung und klient*innenspezifische Kooperation. Leitsatz: «Möglichst viel sehen – möglichst wenig verstehen» ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 163](/book/arbeit/163)).
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### Zentrale Prinzipien
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- **Trennschärfe:** Unterscheide konsequent zwischen Information (Fakten) und Bewertung (Interpretation) — in der Situationserfassung wird ausschliesslich beschrieben, nicht erklärt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 163](/book/arbeit/163)).
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@ -20,12 +20,3 @@ Ziel ist es, ein fundiertes Bild der Fallsituation zu erstellen. Erfasse methodi
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4. **Gegenwärtige Situation** — Veränderungen, Besonderheiten, aktueller Stand
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5. **Vorläufige Themen** — Deutlich benennen und erläutern (werden in der Analyse weiterbearbeitet)
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### EPG-Checkliste (max. 10 Punkte)
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- [ ] Auftragsklärung: Organisations- und klient*innenbezogener Auftrag nachvollziehbar und differenziert (1.5 P.)
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- [ ] Vorgeschichte: relevante Aspekte prägnant und nachvollziehbar festgehalten (1.5 P.)
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- [ ] Person: differenziert beschreibend und ressourcenorientiert dargestellt, min. 60 % (1.5 P.)
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- [ ] Gegenwärtige Situation: differenziert und nachvollziehbar (1.5 P.)
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- [ ] Vorläufige Themen: deutlich benannt und erläutert (1.5 P.)
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- [ ] Erfassungsmethoden: benannt, Herkunft der Informationen ersichtlich, kooperativ und mehrperspektivisch (1.5 P.)
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- [ ] Gesamtbild: Fallsituation insgesamt nachvollziehbar dargestellt (1 P.)
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- [ ] Trennschärfe: Beschreibung konsequent von Bewertung getrennt
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@ -2,7 +2,7 @@
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id: "analysis-fallthematik"
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type: "markdown"
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title: "Fallthematik"
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hint: "Die Fallthematik ist das zentrale Ergebnis der Analyse – sie verdichtet alle konstatierenden Hypothesen zur Kernfrage: «Worum geht es in diesem Fall eigentlich?» Formuliere sie präzise, theorieoffen (keine Erklärungen!) und so, dass sie eine passende Grundlage für die Diagnose bildet. Fasse dabei auch divergierende Einschätzungen und den Klärungsbedarf zusammen. EPG: 3 Punkte!"
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hint: "Die Fallthematik ist das zentrale Ergebnis der Analyse – sie verdichtet alle konstatierenden Hypothesen zur Kernfrage: «Worum geht es in diesem Fall eigentlich?» Formuliere sie präzise, theorieoffen (keine Erklärungen!) und so, dass sie eine passende Grundlage für die Diagnose bildet. Fasse dabei auch divergierende Einschätzungen und den Klärungsbedarf zusammen."
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centralQuestion: "\"Worum geht es in diesem Fall eigentlich?\""
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check: "Qualitätsprüfung: Ist es präzise? Ist es theorieoffen (keine Erklärungen)? Erfasst es die Essenz aus mehreren Perspektiven? Bildet es eine passende Grundlage für die Diagnose? Sind divergierende Einschätzungen benannt?"
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footnote: "🎯 Fallthematik = Verdichtung der konstatierenden Hypothesen"
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@ -5,11 +5,11 @@ title: "Qualitätsprüfung: Analyse"
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variant: "slate"
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footnote: "🔎 Prüfe anhand EPG-Kriterien und Methodenreflexion"
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Bevor du zur Diagnose übergehst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (max. 9 Punkte):
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Bevor du zur Diagnose übergehst, prüfe:
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- **Methodenwahl** (1.5 P.): Sind die Analysemethoden passend gewählt, die Wahl begründet und die Darstellung korrekt?
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- **Kooperation** (1.5 P.): Ist die Kooperation mit Klient*in und Beteiligten differenziert und konkret dargestellt?
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- **Inhaltliche Tiefe** (1.5 P.): Enthält die Analyse relevante und vertiefende Aspekte?
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- **Hypothesen** (1.5 P.): Sind die konstatierenden Hypothesen schlüssig abgeleitet, korrekt formuliert und gewichtet? (Kein «weil», «deshalb»!)
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- **Fallthematik** (3 P.): Ist sie präzise und schlüssig formuliert? Bildet sie eine passende Grundlage für die Diagnose?
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- **Trennschärfe**: Wurde konstatierend beschrieben (WAS ist) statt erklärt (WARUM)?
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- [ ] **Methodenwahl**: Analysemethoden passend gewählt, Wahl begründet und Darstellung korrekt
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- [ ] **Kooperation**: Kooperation mit Klient*in und Beteiligten differenziert und konkret dargestellt
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- [ ] **Inhaltliche Tiefe**: Analyse enthält relevante und vertiefende Aspekte
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- [ ] **Hypothesen**: Konstatierende Hypothesen schlüssig abgeleitet, korrekt formuliert und gewichtet (kein «weil», «deshalb»!)
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- [ ] **Fallthematik**: Präzise und schlüssig formuliert, passende Grundlage für die Diagnose
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- [ ] **Trennschärfe**: Konstatierend beschrieben (WAS ist) statt erklärt (WARUM)
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@ -1,4 +1,4 @@
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Führe eine vertiefte Analyse mit praxisrelevanten Methoden durch. Die Analyse ist das «Scharnier» zwischen Datenerhebung und Verstehen — Informationen ordnen, bewerten und gewichten. EPG-Bewertung: max. 9 Punkte. Zentrales Ziel: Bestimmung der **Fallthematik** — «Worum geht es in diesem Fall eigentlich?» ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 190](/book/arbeit/190)).
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Führe eine vertiefte Analyse mit praxisrelevanten Methoden durch. Die Analyse ist das «Scharnier» zwischen Datenerhebung und Verstehen — Informationen ordnen, bewerten und gewichten. Zentrales Ziel: Bestimmung der **Fallthematik** — «Worum geht es in diesem Fall eigentlich?» ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 190](/book/arbeit/190)).
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### Zentrale Prinzipien
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- **Komplexität erst erweitern, dann reduzieren:** In der Datenerhebung gezielt neue Informationen (Einschätzungen, Bewertungen, Beurteilungen) einholen; in der Auswertung fachlich beurteilen und gewichten ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 190](/book/arbeit/190)).
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@ -36,10 +36,3 @@ Führe eine vertiefte Analyse mit praxisrelevanten Methoden durch. Die Analyse i
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- Bringe Hypothesen in den **Dialog mit Klient*innen** — Hypothesenvalidierung ist Teil der Kooperation ([Praxis, S. 112](/book/praxis/112)).
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- Kein «weil», «deshalb», «aufgrund» — nur feststellen, nicht erklären!
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### EPG-Checkliste (max. 9 Punkte)
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- [ ] Methodenwahl fallbezogen begründet, korrekt und fachlich fundiert erläutert (1.5 P.)
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- [ ] Kooperation differenziert und konkret dargestellt (1.5 P.)
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- [ ] Relevante und vertiefende Aspekte erarbeitet (1.5 P.)
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- [ ] Konstatierende Hypothesen: schlüssig abgeleitet, korrekt formuliert und gewichtet (1.5 P.)
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- [ ] Fallthematik: präzise, schlüssig, Grundlage für Diagnose (3 P.)
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- [ ] Trennschärfe: Konstatierend beschrieben (WAS ist), nicht erklärt (WARUM)
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@ -5,10 +5,10 @@ title: "Qualitätsprüfung: Diagnose"
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variant: "slate"
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footnote: "🔎 Prüfe anhand EPG-Kriterien und Methodenreflexion Diagnose"
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Bevor du zur Zielsetzung übergehst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (max. 9 Punkte):
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Bevor du zur Zielsetzung übergehst, prüfe:
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- [ ] **Theorieauswahl (3 P.):** Mindestens 2 Theorien/Wissensbestände passend zur Fallthematik gewählt und Wahl jeweils nachvollziehbar begründet?
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- [ ] **Theoriegeleitete Fallüberlegungen (3 P.):** Sind die Ausführungen korrekt, konkret auf den Fall bezogen und nachvollziehbar? Unterlegen die Theorien die Fallthematik schlüssig?
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- [ ] **Erklärende Hypothesen (1.5 P.):** Als Weil-Hypothesen formuliert, nachvollziehbar aus den Theorien abgeleitet und mit Bezug zur Fallthematik?
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- [ ] **Arbeitshypothese (1.5 P.):** Als Wenn-Dann-Hypothese formuliert, nachvollziehbar aus den erklärenden Hypothesen abgeleitet?
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- [ ] **Kooperatives Fallverstehen:** Wurde die Perspektive des Klient*innensystems einbezogen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 246](/book/arbeit/246))?
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- [ ] **Theorieauswahl:** Mindestens 2 Theorien/Wissensbestände passend zur Fallthematik gewählt und Wahl jeweils nachvollziehbar begründet
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||||
- [ ] **Theoriegeleitete Fallüberlegungen:** Ausführungen korrekt, konkret auf den Fall bezogen und nachvollziehbar; Theorien unterlegen die Fallthematik schlüssig
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- [ ] **Erklärende Hypothesen:** Als Weil-Hypothesen formuliert, nachvollziehbar aus den Theorien abgeleitet und mit Bezug zur Fallthematik
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- [ ] **Arbeitshypothese:** Als Wenn-Dann-Hypothese formuliert, nachvollziehbar aus den erklärenden Hypothesen abgeleitet
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||||
- [ ] **Kooperatives Fallverstehen:** Perspektive des Klient*innensystems einbezogen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 246](/book/arbeit/246))
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@ -1,4 +1,4 @@
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Theoriegeleitetes Fallverstehen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 242](/book/arbeit/242)): Nutze wissenschaftliche Theorien als «Scheinwerfer» zur Beleuchtung der Fallthematik. Wähle mindestens 2 Theorien, leite erklärende Weil-Hypothesen ab und verdichte diese zu einer handlungsleitenden Wenn-Dann-Arbeitshypothese ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 245](/book/arbeit/245)). EPG-Bewertung: max. 9 Punkte.
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Theoriegeleitetes Fallverstehen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 242](/book/arbeit/242)): Nutze wissenschaftliche Theorien als «Scheinwerfer» zur Beleuchtung der Fallthematik. Wähle mindestens 2 Theorien, leite erklärende Weil-Hypothesen ab und verdichte diese zu einer handlungsleitenden Wenn-Dann-Arbeitshypothese ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 245](/book/arbeit/245)).
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### Zentrale Prinzipien
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- **Erhellen und Verstehen:** Diagnose beantwortet die Frage «Warum ist die Situation so, wie sie ist?» — im Unterschied zur Analyse (Was ist?) geht es jetzt um Ursachen und Zusammenhänge ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 232](/book/arbeit/232)).
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@ -42,9 +42,3 @@ Theoriegeleitetes Fallverstehen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 242](/book/arbei
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### Kooperatives Fallverstehen
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Ist ein dialogischer Verständigungsprozess während der Diagnose möglich, so ist es wichtig, dass die vom Klient*innensystem als hilfreich beurteilten Erklärungen in die Arbeitshypothese aufgenommen werden ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 247](/book/arbeit/247)). Neben dem Fremdverstehen (Expertenperspektive) soll auch dem Selbstverstehen (Klient*innenperspektive) Raum gegeben werden ([Praxis, S. 114](/book/praxis/114)).
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### EPG-Checkliste (max. 9 Punkte)
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- [ ] Theorieauswahl: 2 Theorien passend zur Fallthematik gewählt und Wahl jeweils nachvollziehbar begründet (je 1.5 P. → 3 P.)
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- [ ] Theoriegeleitete Fallüberlegungen: korrekt, konkret auf den Fall bezogen und nachvollziehbar (3 P.)
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- [ ] Erklärende Hypothesen: als Weil-Hypothesen formuliert, nachvollziehbar aus Theorien abgeleitet, mit Bezug zur Fallthematik (1.5 P.)
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- [ ] Arbeitshypothese: als Wenn-Dann-Hypothese formuliert, nachvollziehbar abgeleitet (1.5 P.)
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- [ ] Kooperatives Fallverstehen: Wurde die Perspektive des Klient*innensystems einbezogen?
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14
070-goalSetting/02-goals-kpg-principle.md
Normal file
14
070-goalSetting/02-goals-kpg-principle.md
Normal file
@ -0,0 +1,14 @@
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||||
---
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||||
id: "goals-kpg-principle"
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type: "guidance-box"
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title: "KPG-Prinzip: Zielsetzung"
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variant: "sky"
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footnote: "🎯 Kooperativer Zielbildungsprozess im KPG"
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**Ziel:** Dem Setzen von Zielen geht ein längerer Prozess der Zielfindung voraus, der einen analytisch-diagnostischen Prozess miteinschliesst ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 276](/book/arbeit/276)).
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**Kooperative Zielfindung** ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 283](/book/arbeit/283)): Ziele werden dialogisch mit dem Klient*innensystem ausgehandelt — nicht einseitig gesetzt. Die Zielfindung ist ein ethisch anspruchsvoller Prozess, der Machtasymmetrien reflektiert.
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**Hierarchisierung** ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 275](/book/arbeit/275)): KPG unterscheidet Fernziele (partizipative Teilhabe), Grobziele (BZ und UZ) und Feinziele (SMART, erst in der Interventionsplanung). Grobziele formulieren einen Endzustand — keine Massnahmen.
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**Kopf, Herz, Hand** ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 286](/book/arbeit/286)): Bildungsziele prüfen auf drei Ebenen — fachlich begründbar (Kopf), emotional bedeutsam (Herz), im Alltag umsetzbar (Hand).
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@ -4,11 +4,11 @@ type: "guidance-box"
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title: "Qualitätsprüfung: Zielsetzung"
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variant: "slate"
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Bevor du zur Interventionsplanung übergehst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (max. 10 Punkte):
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Bevor du zur Interventionsplanung übergehst, prüfe:
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- [ ] **Kooperativer Zielbildungsprozess (1.5 P.):** Ist der Prozess der gemeinsamen Zielfindung konkret und nachvollziehbar beschrieben? Wurde das dialogische Aushandeln sichtbar ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 283](/book/arbeit/283))?
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- [ ] **Zielhierarchie (1.5 P.):** Ist eine hierarchisierte Zielformulierung vorgenommen (Fernziel → Grobziele)? Stehen die Zielebenen in logischer Beziehung zueinander ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 275](/book/arbeit/275))?
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- [ ] **Korrekte Formulierung (3 P.):** Sind die Ziele als anzustrebender Endzustand formuliert? Keine Verwechslung mit Vorgehensschritten/Massnahmen? Positiv formuliert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 284](/book/arbeit/284))?
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- [ ] **Fachliche Begründung (3 P.):** Sind die Ziele sozialpädagogisch/kindheitspädagogisch begründet und stehen in Zusammenhang mit den vorangehenden Prozessschritten (Analyse, Diagnose, Arbeitshypothese)?
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- [ ] **BZ/UZ-Unterscheidung (1 P.):** Ist die Unterscheidung zwischen Bildungszielen und Unterstützungszielen nachvollziehbar und korrekt vorgenommen? Min. 1 BZ und 1 UZ vorhanden ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 285](/book/arbeit/285))?
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||||
- [ ] **Kopf, Herz, Hand:** Wurde die Bedeutsamkeit der Bildungsziele auf allen drei Ebenen geprüft ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 286](/book/arbeit/286))?
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- [ ] **Kooperativer Zielbildungsprozess:** Prozess der gemeinsamen Zielfindung konkret und nachvollziehbar; dialogisches Aushandeln sichtbar ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 283](/book/arbeit/283))
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||||
- [ ] **Zielhierarchie:** Hierarchisierte Zielformulierung (Fernziel → Grobziele); Zielebenen in logischer Beziehung ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 275](/book/arbeit/275))
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- [ ] **Korrekte Formulierung:** Ziele als Endzustand formuliert, keine Verwechslung mit Massnahmen, positiv formuliert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 284](/book/arbeit/284))
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- [ ] **Fachliche Begründung:** Ziele sozialpädagogisch/kindheitspädagogisch begründet, Zusammenhang mit vorangehenden Prozessschritten
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- [ ] **BZ/UZ-Unterscheidung:** Nachvollziehbar und korrekt, min. 1 BZ und 1 UZ ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 285](/book/arbeit/285))
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- [ ] **Kopf, Herz, Hand:** Bedeutsamkeit der Bildungsziele auf allen drei Ebenen geprüft ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 286](/book/arbeit/286))
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@ -1,4 +1,4 @@
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Kooperative Erarbeitung einer Zielhierarchie im Prozessschritt Zielsetzung ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 274](/book/arbeit/274)). Dem eigentlichen Setzen von Zielen geht ein längerer Prozess der Zielfindung voraus, der einen analytisch-diagnostischen Prozess miteinschliesst ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 276](/book/arbeit/276)). EPG-Bewertung: max. 10 Punkte.
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||||
Kooperative Erarbeitung einer Zielhierarchie im Prozessschritt Zielsetzung ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 274](/book/arbeit/274)). Dem eigentlichen Setzen von Zielen geht ein längerer Prozess der Zielfindung voraus, der einen analytisch-diagnostischen Prozess miteinschliesst ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 276](/book/arbeit/276)).
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### Zielhierarchie — Drei Ebenen
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@ -47,10 +47,3 @@ Gute Zielformulierungen stellen eine Herausforderung dar ([Hochuli Freund/Stotz
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- Der Aufwand für die gemeinsame Zielfindung wird oft unterschätzt, lohnt sich aber: Mit der Zielvereinbarung wird Verbindlichkeit hergestellt, die systematisches Arbeiten an Lösungen ermöglicht.
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||||
- Zwei hilfreiche Konzepte für die Zielfindung: **Lösungsorientierter Ansatz** (Wunderfrage, Skalierung, Ausnahmen — [Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 277](/book/arbeit/277)) und **Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)** (Motto-Ziele, somatische Marker — [Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 279](/book/arbeit/279)).
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### EPG-Checkliste (max. 10 Punkte)
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- [ ] **Kooperativer Zielbildungsprozess (1.5 P.):** Konkret und nachvollziehbar dargestellt
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- [ ] **Zielhierarchie (1.5 P.):** Hierarchisierte Zielformulierung; Zielebenen stehen in Beziehung zueinander
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- [ ] **Korrekte Formulierung (3 P.):** Ziele als Endzustand; Feinziele nach SMART; keine Verwechslung mit Massnahmen
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- [ ] **Fachliche Begründung (3 P.):** Sozialpädagogisch/kindheitspädagogisch begründet; Zusammenhang mit vorangehenden Prozessschritten
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||||
- [ ] **BZ/UZ-Unterscheidung (1 P.):** Nachvollziehbar und korrekt vorgenommen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 285](/book/arbeit/285))
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@ -4,13 +4,13 @@ type: "guidance-box"
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title: "Qualitätsprüfung: Interventionsplanung"
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variant: "slate"
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Bevor du zur Reflexion übergehst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (max. 10 Punkte):
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Bevor du zur Reflexion übergehst, prüfe:
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- [ ] **Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse (1 P.):** Sind die wichtigsten Erkenntnisse aus Analyse, Diagnose und Zielsetzung zusammengefasst und deren Bedeutung für die Interventionsplanung herausgearbeitet ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 307](/book/arbeit/307))?
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||||
- [ ] **Handlungsleitendes Konzept (1.5 P.):** Ist mind. ein Konzept benannt, fachlich begründet und mit der Planung verknüpft ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 299](/book/arbeit/299))?
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||||
- [ ] **Entwerfen & Reflexion (1.5 P.):** Wurden Interventionsmöglichkeiten kooperativ entworfen und mit Szenarien (Best/Worst/Nichtstun) reflektiert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 308–309](/book/arbeit/308))?
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- [ ] **Auswahl fachlich begründet (1.5 P.):** Ist die Auswahl von Interventionsmöglichkeiten fachlich begründet mit Bezug zur bisherigen Fallbearbeitung?
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- [ ] **Feinziele (SMART):** Sind die Feinziele nach SMART formuliert und Grobzielen zugeordnet (BZ/UZ) ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 286](/book/arbeit/286))?
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||||
- [ ] **W-Fragen (3 P.):** Beantwortet der Interventionsplan für ein Feinziel konkret «Wer macht wann, was, wie, warum?» — methodisch-strukturiert und fallbezogen?
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- [ ] **Kooperation (1.5 P.):** Sind klient*innenspezifische und inter-/intraprofessionelle Kooperationen konkret dargestellt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 305](/book/arbeit/305))?
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||||
- [ ] **Rollende Planung:** Wurde berücksichtigt, dass nur die erste Interventionsphase detailliert geplant wird ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 298](/book/arbeit/298))?
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- [ ] **Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse:** Wichtigste Erkenntnisse zusammengefasst und Bedeutung für Interventionsplanung herausgearbeitet ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 307](/book/arbeit/307))
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||||
- [ ] **Handlungsleitendes Konzept:** Mind. ein Konzept benannt, fachlich begründet und mit Planung verknüpft ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 299](/book/arbeit/299))
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- [ ] **Entwerfen & Reflexion:** Interventionsmöglichkeiten kooperativ entworfen und mit Szenarien reflektiert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 308–309](/book/arbeit/308))
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- [ ] **Auswahl fachlich begründet:** Mit Bezug zur bisherigen Fallbearbeitung
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- [ ] **Feinziele (SMART):** Nach SMART formuliert und Grobzielen zugeordnet (BZ/UZ) ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 286](/book/arbeit/286))
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||||
- [ ] **W-Fragen:** «Wer macht wann, was, wie, warum?» — methodisch-strukturiert und fallbezogen
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- [ ] **Kooperation:** Klient*innenspezifische und inter-/intraprofessionelle Kooperationen konkret dargestellt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 305](/book/arbeit/305))
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- [ ] **Rollende Planung:** Nur erste Interventionsphase detailliert geplant ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 298](/book/arbeit/298))
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@ -1,4 +1,4 @@
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Plane konkrete Interventionen kooperativ im KPG-4-Schritte-Prozess ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 306–311](/book/arbeit/306)). Von Intervention im engeren Sinne wird gesprochen, wenn auf der Grundlage einer Analyse und im Hinblick auf Grobziele ein umfassender Handlungsplan entwickelt und realisiert wird ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 293](/book/arbeit/293)). EPG-Bewertung: max. 10 Punkte.
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||||
Plane konkrete Interventionen kooperativ im KPG-4-Schritte-Prozess ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 306–311](/book/arbeit/306)). Von Intervention im engeren Sinne wird gesprochen, wenn auf der Grundlage einer Analyse und im Hinblick auf Grobziele ein umfassender Handlungsplan entwickelt und realisiert wird ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 293](/book/arbeit/293)).
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### Der KPG 4-Schritte-Prozess
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@ -65,11 +65,3 @@ Interventionsplanung geschieht idealerweise gemeinsam mit Klient*innen ([Hochuli
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- **Rollende Planung:** Nur die erste Interventionsphase detailliert planen, weitere erst nach Zwischenevaluation konkretisieren ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 298](/book/arbeit/298)).
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- **Evidence Based Practice:** Prüfe, ob für dein spezifisches Problem Forschungsergebnisse beigezogen werden können ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 302](/book/arbeit/302)).
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### EPG-Checkliste (max. 10 Punkte)
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- [ ] **Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse (1 P.):** Erkenntnisse zusammengefasst und deren Bedeutung für die Interventionsplanung herausgearbeitet
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- [ ] **Handlungsleitendes Konzept (1.5 P.):** Mind. ein Konzept benannt, fachlich begründet und mit der Planung verknüpft
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- [ ] **Interventionsmöglichkeiten entworfen und reflektiert (1.5 P.):** Kooperativ entworfen, mit Szenarien reflektiert
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- [ ] **Auswahl fachlich begründet (1.5 P.):** Mit Bezug zur bisherigen Fallbearbeitung
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- [ ] **Konkrete Interventionsplanung / W-Fragen (3 P.):** Anhand eines Feinziels «Wer macht wann, was, wie, warum?» methodisch-strukturiert beantwortet
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- [ ] **Kooperation (1.5 P.):** Klient*innenspezifische und inter-/intraprofessionelle Kooperationen konkret dargestellt
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||||
16
090-reflection/02-reflection-kpg-principle.md
Normal file
16
090-reflection/02-reflection-kpg-principle.md
Normal file
@ -0,0 +1,16 @@
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||||
---
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||||
id: "reflection-kpg-principle"
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type: "guidance-box"
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title: "KPG-Prinzip: Reflexion und Evaluation"
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variant: "sky"
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footnote: "🔄 Auswerten, Bilanz ziehen und daraus lernen"
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**Ziel:** Auswertung und Evaluation — «Auswerten, Bilanz ziehen und daraus lernen» ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 332](/book/arbeit/332)).
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||||
**Zirkularität** ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 345](/book/arbeit/345)): Der KPG-Prozess ist nicht linear — Erkenntnisse aus der Reflexion können frühere Prozessschritte in Frage stellen und neue Schleifen auslösen.
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||||
**Vier Evaluationsdimensionen** ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 344](/book/arbeit/344)):
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1. Fachliches und methodisches Vorgehen (inkl. Zirkularität)
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2. Kooperation (klient*innenspezifisch und inter-/intraprofessionell)
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3. Eigene Rolle als Fachperson
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||||
4. Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse
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@ -2,7 +2,7 @@
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id: "reflection-konsequenzen"
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type: "markdown"
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title: "Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse"
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hint: "Formuliere mögliche Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse: Was würdest du beim nächsten Mal anders machen? Was hat sich bewährt? Welche Erkenntnisse nimmst du für dein weiteres professionelles Handeln mit? Gibt es einen Fallabschluss oder Weiterführung? Es geht um eine Gesamtschau und die Frage, was gelernt werden kann. Diese Dimension wird mit 3 Punkten am höchsten gewichtet."
|
||||
hint: "Formuliere mögliche Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse: Was würdest du beim nächsten Mal anders machen? Was hat sich bewährt? Welche Erkenntnisse nimmst du für dein weiteres professionelles Handeln mit? Gibt es einen Fallabschluss oder Weiterführung? Es geht um eine Gesamtschau und die Frage, was gelernt werden kann."
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||||
footnote: "💡 Gesamtbeurteilung: Schwierigkeiten, Rückblick, Transfer und Lernen"
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---
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||||
***Mögliche Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse***
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@ -4,11 +4,11 @@ type: "guidance-box"
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title: "Qualitätsprüfung: Fachliche Reflexion"
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||||
variant: "slate"
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Bevor du den Prozess abschliesst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (max. 9 Punkte):
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||||
Bevor du den Prozess abschliesst, prüfe:
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- [ ] **Fachliches Vorgehen & Zirkularität (3 P.):** Hast du dein methodisches Vorgehen kritisch reflektiert und den Zusammenhang der Prozessschritte (Zirkularität) aufgezeigt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 345](/book/arbeit/345))? Theorien/Fachwissen bewertet, Alternativen benannt?
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||||
- [ ] **Kooperation (1.5 P.):** Ist die Zusammenarbeit mit Klient*in und Fachpersonen (intra-/interprofessionell) differenziert reflektiert ([Praxis, S. 90](/book/praxis/90))?
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||||
- [ ] **Eigene Rolle (1.5 P.):** Hast du deine professionelle Haltung, Werte und Herausforderungen selbstkritisch beleuchtet? Wurden Veränderungen im Prozess reflektiert?
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||||
- [ ] **Konsequenzen (3 P.):** Sind konkrete Erkenntnisse und Konsequenzen für dein weiteres professionelles Handeln formuliert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 344](/book/arbeit/344))? Was würdest du gleich/anders machen?
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||||
- [ ] **Tiefe:** Ist dies eine bewertende, kritische Reflexion — nicht nur eine Zusammenfassung des bisherigen Vorgehens?
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||||
- [ ] **Reflexionsnotizen:** Hast du die während der Arbeit gesammelten Reflexionsnotizen als Grundlage einbezogen?
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||||
- [ ] **Fachliches Vorgehen & Zirkularität:** Methodisches Vorgehen kritisch reflektiert, Zusammenhang der Prozessschritte (Zirkularität) aufgezeigt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 345](/book/arbeit/345))
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||||
- [ ] **Kooperation:** Zusammenarbeit mit Klient*in und Fachpersonen (intra-/interprofessionell) differenziert reflektiert ([Praxis, S. 90](/book/praxis/90))
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||||
- [ ] **Eigene Rolle:** Professionelle Haltung, Werte und Herausforderungen selbstkritisch beleuchtet; Veränderungen im Prozess reflektiert
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||||
- [ ] **Konsequenzen:** Konkrete Erkenntnisse und Konsequenzen für weiteres professionelles Handeln formuliert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 344](/book/arbeit/344))
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||||
- [ ] **Tiefe:** Bewertende, kritische Reflexion — nicht nur Zusammenfassung
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||||
- [ ] **Reflexionsnotizen:** Während der Arbeit gesammelte Reflexionsnotizen als Grundlage einbezogen
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||||
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@ -1,4 +1,4 @@
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||||
Abschliessende fachliche, kritische Reflexion des gesamten Gestaltungsprozesses ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 332](/book/arbeit/332)). «Auswerten, Bilanz ziehen und daraus lernen» — das sind die abschliessenden Aufgaben bei jedem Unterstützungsprozess ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 332](/book/arbeit/332)). EPG-Bewertung: max. 9 Punkte.
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||||
Abschliessende fachliche, kritische Reflexion des gesamten Gestaltungsprozesses ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 332](/book/arbeit/332)). «Auswerten, Bilanz ziehen und daraus lernen» — das sind die abschliessenden Aufgaben bei jedem Unterstützungsprozess ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 332](/book/arbeit/332)).
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### Reflexion ≠ Zusammenfassung
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@ -6,7 +6,7 @@ Die Reflexion ist **keine blosse Zusammenfassung** des bisherigen Vorgehens, son
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### Vier Reflexionsdimensionen
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**1. Fachliches und methodisches Vorgehen inkl. Zirkularität (3 P.)**
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**1. Fachliches und methodisches Vorgehen inkl. Zirkularität**
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Reflektiere dein fachliches Vorgehen über den gesamten Gestaltungsprozess. Kernfrage: Wie haben die einzelnen Prozessschritte zusammengewirkt?
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@ -14,20 +14,20 @@ Reflektiere dein fachliches Vorgehen über den gesamten Gestaltungsprozess. Kern
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- Welche Bedeutung/Relevanz haben Theorien und Fachwissen für deine Praxis? Stärken/Schwächen? Welche alternativen Theorien wären geeignet?
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- Welche Bedeutung/Relevanz haben die beigezogenen methodischen Zugänge? Stärken/Schwächen? Welche anderen Zugänge wären geeignet?
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**2. Kooperation (1.5 P.)**
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**2. Kooperation**
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Reflektiere die Zusammenarbeit auf zwei Ebenen:
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- **Klient*innenspezifisch:** Wie gelang die Zusammenarbeit mit dem Klient*innensystem? Wo waren Schwierigkeiten? Wie wurde das Prinzip der Koproduktion umgesetzt? ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 344](/book/arbeit/344))
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||||
- **Intra-/interprofessionell:** Wie gelang die Zusammenarbeit im Team (intraprofessionell) und mit anderen Berufsgruppen (interprofessionell)? Wie wurde Multiperspektivität sichergestellt? ([Praxis: Kooperation und Multiperspektivität, S. 90](/book/praxis/90))
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**3. Eigene Rolle als Fachperson (1.5 P.)**
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||||
**3. Eigene Rolle als Fachperson**
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- Wie ist es dir gelungen, deine Rolle als Fachperson zu gestalten?
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- Welche Werte und Haltungen haben dich geleitet? Welche Auswirkungen hatten diese? Haben sie sich verändert, bestätigt, differenziert?
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- Nähe-Distanz-Verhältnis: Wo bist du an Grenzen gestossen? Was hat dich persönlich herausgefordert?
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||||
- Umgang mit Ungewissheit und Macht in der Beziehung zu Klient*innen
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**4. Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse (3 P.)**
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**4. Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse**
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- Welche Schwierigkeiten haben sich im Handlungsprozess ergeben? Woran könnte dies gelegen haben? Wie bist du damit umgegangen?
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- Was hätte rückblickend noch berücksichtigt werden können?
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@ -56,10 +56,4 @@ Die EPG formuliert sieben Leitfragen zur Reflexion:
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- **Gemeinsame Evaluation mit Klient*innen:** Trotz struktureller Machtasymmetrie eine Atmosphäre schaffen, in der ehrliche und kritische Rückmeldungen möglich sind.
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- Nutze die **Reflexionsnotizen**, die du während der Arbeit an früheren Prozessschritten gesammelt hast — sie bilden eine wertvolle Grundlage für die abschliessende Reflexion.
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### EPG-Checkliste (max. 9 Punkte)
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- [ ] **Fachliches Vorgehen & Zirkularität (3 P.):** Methodisches Vorgehen kritisch reflektiert; Zusammenhang der Prozessschritte und Zirkularität aufgezeigt
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- [ ] **Kooperation (1.5 P.):** Klient*innenspezifische und intra-/interprofessionelle Zusammenarbeit differenziert reflektiert
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- [ ] **Eigene Rolle (1.5 P.):** Professionelle Haltung, Werte, Herausforderungen selbstkritisch beleuchtet
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- [ ] **Konsequenzen (3 P.):** Konkrete Erkenntnisse und Konsequenzen für weiteres professionelles Handeln formuliert
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- [ ] **Tiefe:** Bewertende Reflexion (nicht nur Zusammenfassung)
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@ -1,4 +1,4 @@
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Quellenverzeichnis gemäss APA 7th Edition. Das Quellenverzeichnis ist gemäss den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten (Kap. 9) sowie Metzger (2022, insbesondere Kap. 7.5.2.3) zu erstellen. Formale Kriterien fliessen in die EPG-Bewertung ein: Zitation (1.5 P.) und Quellenverzeichnis inkl. KI-Zitationstabelle (1.5 P.).
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Quellenverzeichnis gemäss APA 7th Edition. Das Quellenverzeichnis ist gemäss den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten (Kap. 9) sowie Metzger (2022, insbesondere Kap. 7.5.2.3) zu erstellen.
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### APA 7th Edition — Wichtige Regeln
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