Enrich chapters 1-3: improve guidance, hints, footnotes, quality checks
- 010-introduction: Change EPG guidance variant rose→amber (scoring info, not warning) - Enrich guidance.md with comprehensive book refs and inline evidence - Add footnote to quality check with EPG assessment criteria links - Improve hint/footnote on text block with EPG competency description - Improve privacy checkbox footnote with book link - Enrich index.jsonc overview - 020-organizationalContext: Change EPG guidance variant rose→amber - Enrich guidance.md with fachliche Orientierung and abgrenzung tips - Add structured quality check with inhaltlich/formal sections - Improve hint/footnote on text block with evidence links - Enrich index.jsonc overview - 030-kpgExplained: Enrich all guidance boxes with evidence-backed content - Quick reference: Add Denkstruktur, erst verstehen principles, fix page refs - EPG guidance: Add EPG-Kompetenz reference, enrich why-important reasoning - Quality check: Structured with inhaltlich/qualität sections, all evidence-linked - guidance.md: Add Notwendigkeit, Qualitätssicherung, zeitliche Dimensionen sections - Improve hint/footnote on text block with comprehensive page refs - Enrich index.jsonc overview Variant color strategy: amber=EPG source criteria, sky=Lehrbuch KPG, slate=Qualitätsprüfung
This commit is contained in:
parent
f8745e75f8
commit
b4656fd49d
@ -2,16 +2,18 @@
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id: "introduction-epg-guidance"
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type: "guidance-box"
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title: "📋 EPG-Bewertung: Einleitung (max. 6 Punkte)"
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variant: "rose"
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footnote: "📚 EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7 – Beurteilungskriterien Einleitung ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7))"
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variant: "amber"
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footnote: "📚 EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7 – Beurteilungskriterien Einleitung ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)) · Punkteskala: ([Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9))"
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Die Einleitung wird anhand von vier Teilkriterien bewertet:
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Die Einleitung wird anhand von vier Teilkriterien bewertet ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)):
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| Kriterium | Punkte |
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|---|---|
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| Erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und eigene Rolle im Begleitprozess dargestellt | 1.5 |
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| Fallauswahl ist begründet | 1.5 |
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| Handhabung des Persönlichkeits-/Datenschutzes (Anonymisierung) klar und konkret beschrieben | 1.0 |
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| Aufgabenstellung, Ziel der KPG, Kapitelübersicht | 2.0 |
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| Kriterium | Punkte | Hinweis |
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|---|---|---|
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| Erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und eigene Rolle im Begleitprozess dargestellt | 1.5 | Wer bist du? Wo arbeitest du? Welche Funktion hast du im Begleitprozess? |
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| Fallauswahl ist begründet | 1.5 | Fachliche Begründung – nicht nur «der Fall lag nahe». Warum eignet sich diese Situation für eine KPG? |
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| Handhabung des Persönlichkeits-/Datenschutzes (Anonymisierung) klar und konkret beschrieben | 1.0 | Alle Namen, Orte und Organisationen anonymisiert? Konkret beschreiben, wie! |
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| Aufgabenstellung, Ziel der KPG, Kapitelübersicht | 2.0 | Ziel = Nachweis der KPG-Kompetenz, nicht das Fallziel! Kapitelübersicht muss vollständig sein. |
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⚠️ **Bestehensrelevant:** Der Persönlichkeits-/Datenschutz muss korrekt deklariert und in der gesamten Arbeit konsequent umgesetzt sein – andernfalls erfolgt eine Auflage ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)).
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**Punkteskala** ([Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9)): 1.5 = sehr gut/gut · 1 = genügend · 0.5 = ungenügend · 0 = fehlt. Bei 2-Punkte-Kriterium: Doppelbewertung (3/2/1/0).
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⚠️ **Bestehensrelevant:** Der Persönlichkeits-/Datenschutz muss korrekt deklariert und in der gesamten Arbeit konsequent umgesetzt sein – andernfalls erfolgt eine Auflage ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)). Ebenso muss die Eigenleistung klar erkennbar sein ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)).
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@ -2,8 +2,8 @@
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id: "introduction-text"
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type: "markdown"
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title: "Einleitung"
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hint: "Schreibe eine kurze Einleitung mit: (1) Aufgabenstellung des PKNW EPG, (2) Ziel der kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! – (3) vollständige Kapitelübersicht, (4) erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und deiner Rolle im Begleitprozess (1.5 Pkt.), (5) fachliche Begründung der Fallauswahl (1.5 Pkt.) und (6) Hinweis auf Anonymisierung aller Personen und der Organisation (1.0 Pkt.). Tipp: Das Ziel der Arbeit beschreibt den Nachweis deiner Kompetenz in kooperativer Prozessgestaltung – nicht das Ziel des Falls."
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footnote: "📚 Vgl. EPG Ausführungsbestimmungen, S. 2 (inhaltliche Vorgaben) und S. 7 (Beurteilungskriterien, max. 6 Pkt.) · Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 19 (Methodik praxisfeldübergreifend einsetzbar)"
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hint: "Schreibe eine kurze Einleitung mit: (1) Aufgabenstellung des PKNW EPG, (2) Ziel der kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! – (3) vollständige Kapitelübersicht, (4) erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und deiner Rolle im Begleitprozess (1.5 Pkt.), (5) fachliche Begründung der Fallauswahl (1.5 Pkt.) und (6) Hinweis auf Anonymisierung aller Personen und der Organisation (1.0 Pkt.). Tipp: Das Ziel der Arbeit beschreibt den Nachweis deiner Kompetenz in kooperativer Prozessgestaltung – nicht das Ziel des Falls. Die EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit, die Kompetenz in der Anwendung der KPG-Elemente nachweist (EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1)."
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footnote: "📝 Vgl. EPG Ausführungsbestimmungen: inhaltliche Vorgaben ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2)), Beurteilungskriterien max. 6 Pkt. ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)), Kompetenzbeschreibung ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)) · Hochuli Freund/Stotz 2021: Methodik praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Buch S. 19](/book/arbeit/19)), Prozessmodell als Kern des Konzepts ([Buch S. 20](/book/arbeit/20))"
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***Aufgabenstellung und Übersicht***
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@ -5,7 +5,7 @@
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"title": "Datenschutz bestätigt",
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"label": "Ich bestätige, dass alle Personen und Organisationen anonymisiert dargestellt sind.",
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"value": false,
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"footnote": "⚠️ Bestehensrelevant: Ist der Persönlichkeits-/Datenschutz nicht korrekt deklariert und umgesetzt, erfolgt eine Auflage (EPG Ausführungsbestimmungen, S. 5).",
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"footnote": "⚠️ Bestehensrelevant: Ist der Persönlichkeits-/Datenschutz nicht korrekt deklariert und umgesetzt, erfolgt eine Auflage ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)). Vgl. auch AGB Kap. ‹Berufliche Schweigepflicht› und Richtlinien für schriftliche Facharbeiten Kap. 2 ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)).",
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"config": {
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"colorWhenChecked": "green",
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"colorWhenUnchecked": "orange"
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@ -3,13 +3,20 @@ id: "introduction-quality-check"
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type: "guidance-box"
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title: "🔍 Qualitätsprüfung: Einleitung"
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variant: "slate"
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footnote: "🔎 Prüfe anhand der EPG-Beurteilungskriterien ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)) und der inhaltlichen Vorgaben ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2))."
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Prüfe vor dem Abschluss dieses Kapitels:
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- [ ] **Aufgabenstellung** des PKNW EPG ist klar benannt
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- [ ] **Ziel der Arbeit** formuliert (Nachweis der KPG-Kompetenz – kein Fallziel!)
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**Inhaltliche Vollständigkeit** ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2)):
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- [ ] **Aufgabenstellung** des PKNW EPG ist klar benannt — was ist der Kompetenznachweis? ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1))
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- [ ] **Ziel der Arbeit** formuliert — Nachweis der KPG-Kompetenz, nicht das Fallziel! Vgl. «kooperativen Begleitprozess initiieren und dokumentieren» ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1))
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- [ ] **Kapitelübersicht** ist vollständig und stimmt mit der tatsächlichen Gliederung überein
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- [ ] **Praxiskontext** und **eigene Rolle** im Begleitprozess sind erkennbar (1.5 Pkt.)
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- [ ] **Fallauswahl** ist fachlich begründet – nicht nur «der Fall lag nahe» (1.5 Pkt.)
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- [ ] **Datenschutz/Anonymisierung** ist klar und konkret beschrieben (1.0 Pkt.) – alle Namen, Orte, Organisationen anonymisiert
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- [ ] Gesamteindruck: Die Einleitung gibt eine erste Orientierung, ohne zu viel vorwegzunehmen
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- [ ] **Praxiskontext** und **eigene Rolle** im sozialpädagogischen/kindheitspädagogischen Begleitprozess sind erkennbar (1.5 Pkt.)
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- [ ] **Fallauswahl** ist fachlich begründet – nicht nur «der Fall lag nahe» (1.5 Pkt.). Tipp: KPG ist praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 19](/book/arbeit/19)) – begründe, warum sich deine Situation dafür eignet.
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- [ ] **Datenschutz/Anonymisierung** ist klar und konkret beschrieben (1.0 Pkt.) – alle Namen, Orte, Organisationen sind anonymisiert
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**Formale Prüfung:**
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- [ ] Die Einleitung gibt eine **erste Orientierung**, ohne zu viel vorwegzunehmen
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- [ ] **Keine Falldetails** – diese gehören in die Situationserfassung (Kap. 4)
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- [ ] **Datenschutz-Checkbox** ist angehakt
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- [ ] Eigenleistung ist erkennbar – Quellen und Hilfsmittel transparent ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5))
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@ -1,38 +1,48 @@
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Die Einleitung rahmt die gesamte Arbeit und wird mit **max. 6 Punkten** bewertet ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)).
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Die Einleitung rahmt die gesamte Arbeit und wird mit **max. 6 Punkten** bewertet ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)). Sie ist das erste, was die beurteilende Fachperson liest – ein starker Einstieg schafft Vertrauen in die gesamte Arbeit.
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### Inhaltliche Erwartungen
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Gemäss EPG Ausführungsbestimmungen ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2)) umfasst die Einleitung:
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- **Aufgabenstellung** des PKNW EPG
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- **Aufgabenstellung** des PKNW EPG – Was ist der Kompetenznachweis? Die EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)).
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- **Kurze und vollständige Übersicht** über die einzelnen Kapitel der Facharbeit
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||||
- **Ziel** der vorliegenden kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel!
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- **Ziel** der vorliegenden kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! Studierende weisen die Kompetenz nach, Elemente der KPG exemplarisch anzuwenden und einen kooperativen Begleitprozess zu initiieren und zu dokumentieren ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)).
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- **Erste grobe Orientierung** zum eigenen Praxiskontext
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- **Eigene Rolle** im sozialpädagogischen/kindheitspädagogischen Begleitprozess
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- **Begründung der Fallauswahl**
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- **Begründung der Fallauswahl** – fachlich, nicht nur praktisch
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- **Hinweis auf Persönlichkeits-/Datenschutz** (Anonymisierung aller beschriebenen Personen und Organisation)
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### Bewertungskriterien ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7))
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| Kriterium | Punkte |
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|---|---|
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| Erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und eigene Rolle dargestellt | 1.5 |
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| Fallauswahl ist begründet | 1.5 |
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| Handhabung des Persönlichkeits-/Datenschutzes klar und konkret beschrieben | 1.0 |
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| Aufgabenstellung, Ziel der KPG, Kapitelübersicht | 2.0 |
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| **Total** | **6.0** |
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| Kriterium | Punkte | Skala |
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|---|---|---|
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| Erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und eigene Rolle dargestellt | 1.5 | 1.5 / 1 / 0.5 / 0 |
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||||
| Fallauswahl ist begründet | 1.5 | 1.5 / 1 / 0.5 / 0 |
|
||||
| Handhabung des Persönlichkeits-/Datenschutzes klar und konkret beschrieben | 1.0 | 1 / 0.5 / 0 |
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| Aufgabenstellung, Ziel der KPG, Kapitelübersicht | 2.0 | Doppelbewertung: 3/2/1/0 |
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| **Total** | **6.0** | |
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Punkteskala im Detail: ([Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9))
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### Tipps
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- Halte die Einleitung **kurz und prägnant** – sie soll eine Orientierung geben, kein ausführliches Kapitel sein.
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- Das **Ziel der Arbeit** ist nicht das Fallziel, sondern das Ziel der KPG als Facharbeit (z. B. «Die vorliegende Arbeit dokumentiert exemplarisch einen kooperativen Begleitprozess…»). Vgl. EPG-Kompetenzbeschreibung ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)).
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||||
- Begründe die Fallauswahl **fachlich**: Warum eignet sich diese Situation für eine KPG? Die Methodik ist praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Buch S. 18](/book/arbeit/18)).
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||||
- Der **Datenschutz** ist bestehensrelevant: Ist er nicht korrekt deklariert und umgesetzt, erfolgt eine Auflage ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)).
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- Halte die Einleitung **kurz und prägnant** – sie soll eine Orientierung geben, kein ausführliches Kapitel sein. Die inhaltliche Tiefe kommt in den Folgekapiteln.
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||||
- Das **Ziel der Arbeit** ist nicht das Fallziel, sondern das Ziel der KPG als Facharbeit (z. B. «Die vorliegende Arbeit dokumentiert exemplarisch einen kooperativen Begleitprozess…»). Vgl. EPG-Kompetenzbeschreibung ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)): Es geht um den Nachweis, KPG-Elemente anzuwenden und einen Begleitprozess zu initiieren.
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||||
- Begründe die Fallauswahl **fachlich**: Warum eignet sich diese Situation für eine KPG? Die Methodik nimmt Bezug auf alle Praxisfelder der Sozialen Arbeit und ist praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 19](/book/arbeit/19)). Im Zentrum steht ein verstehender Zugang zu Klienten und Problemlagen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 20](/book/arbeit/20)).
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||||
- Der **Datenschutz** ist bestehensrelevant: Ist er nicht korrekt deklariert und umgesetzt, erfolgt eine Auflage ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)). Beachte auch die Vorgaben in den AGB (Kap. «Berufliche Schweigepflicht») und den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten (Kap. 2).
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- **KI-Einsatz:** Der Umgang mit KI-basierten Tools muss gemäss dem Leitfaden (Version 1.1) transparent deklariert werden ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2)).
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- **Eigenleistung:** Es muss klar ersichtlich sein, was übernommene Gedanken und was Eigenleistung ist ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)).
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### Fachliche Orientierung
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Die KPG wurde aus einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Fragen nach der Struktur und Lehrbarkeit professionellen Handelns entwickelt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 6](/book/arbeit/6)). Das Konzept hat sich nicht nur in der Hochschullehre, sondern auch in Praxisorganisationen der Deutschschweiz als Orientierung etabliert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 9](/book/arbeit/9)). Dreh- und Angelpunkt ist das Prozessmodell, das die Komplexität in einzelnen Prozessschritten handhabbar macht ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 20](/book/arbeit/20)).
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### Checkliste
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- [ ] Aufgabenstellung PKNW EPG beschrieben
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- [ ] Ziel der Arbeit formuliert (kein Fallziel)
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- [ ] Kapitelübersicht vollständig
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- [ ] Praxiskontext und eigene Rolle dargestellt
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- [ ] Fallauswahl fachlich begründet
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- [ ] Datenschutz/Anonymisierung explizit beschrieben
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- [ ] Aufgabenstellung PKNW EPG beschrieben — was ist der Kompetenznachweis?
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- [ ] Ziel der Arbeit formuliert (KPG-Kompetenz nachweisen, kein Fallziel)
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- [ ] Kapitelübersicht vollständig und korrekt
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- [ ] Praxiskontext und eigene Rolle dargestellt (1.5 Pkt.)
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- [ ] Fallauswahl fachlich begründet (1.5 Pkt.)
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||||
- [ ] Datenschutz/Anonymisierung explizit und konkret beschrieben (1.0 Pkt.)
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||||
- [ ] Checkbox «Datenschutz bestätigt» angehakt
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- [ ] Eigenleistung erkennbar, Quellen transparent
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||||
@ -3,12 +3,12 @@
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||||
"$schema": "https://kpg-app.ch/schema/chapter.schema.json",
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||||
"stepId": "010-introduction",
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||||
"title": "1. Einleitung",
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||||
"subTitle": "Aufgabenstellung, Ziel der Arbeit, Aufbau/Überblick, Rollenklärung, Datenschutz.",
|
||||
"subTitle": "Aufgabenstellung, Ziel der KPG-Facharbeit, Kapitelübersicht, Praxiskontext und Rolle, Fallauswahl, Datenschutz.",
|
||||
"accentColor": "#666666",
|
||||
"status": "pending",
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||||
"progress": 0,
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||||
"labels": [
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||||
"Einleitung"
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],
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"overview": "Dieses Kapitel bildet den Rahmen für deine Arbeit. Stell den Auftrag vor, definiere dein Ziel und stell sicher, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind."
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"overview": "Dieses Kapitel rahmt die gesamte Arbeit (max. 6 Punkte). Stelle den Auftrag des PKNW EPG vor, definiere das Ziel der KPG (nicht das Fallziel!), gib eine vollständige Kapitelübersicht, skizziere deinen Praxiskontext und deine Rolle, begründe die Fallauswahl fachlich und beschreibe die Anonymisierung. Der Datenschutz ist bestehensrelevant."
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}
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@ -2,19 +2,21 @@
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id: "context-epg-guidance"
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type: "guidance-box"
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title: "📋 EPG-Bewertung: Organisationaler Kontext (max. 3 Punkte)"
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variant: "rose"
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footnote: "📚 EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7 – «Nachvollziehbare und prägnante Darstellung des organisationalen Kontextes» ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7))"
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variant: "amber"
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footnote: "📚 EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7 – «Nachvollziehbare und prägnante Darstellung des organisationalen Kontextes» ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)) · Punkteskala ([Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9)) · Inhaltliche Vorgaben ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2))"
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||||
Dieses Kapitel wird als Ganzes bewertet – es gibt keine Teilkriterien:
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Dieses Kapitel wird als Ganzes bewertet – es gibt keine Teilkriterien ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)):
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| Kriterium | Punkte |
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|---|---|
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| Relevante konkrete Punkte des organisationalen Kontextes sind dargestellt | 3.0 |
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**Punkteskala** ([Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9)):
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**Punkteskala** (Doppelbewertung, [Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9)):
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- **3** = sehr gut / gut – Anforderungen ganz bis mehrheitlich erfüllt
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- **2** = genügend / befriedigend / ausreichend
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- **1** = ungenügend / unbefriedigend
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- **0** = unwesentlich bearbeitet, nicht korrekt oder fehlt
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💡 **Tipp:** «Nachvollziehbar und prägnant» heisst: nur das Relevante, aber das vollständig. Max. ½ Seite.
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||||
💡 **Tipp:** «Nachvollziehbar und prägnant» heisst: nur das Relevante, aber das vollständig. Max. ½ Seite ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2)). Frage dich: Was muss eine externe Fachperson wissen, um den Fall im organisationalen Kontext zu verstehen?
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**Was "relevant" bedeutet:** Beschreibe nicht die ganze Organisation, sondern fokussiere auf die Aspekte, die für das Verständnis des Falles nötig sind (Zielgruppe, Auftragssystem, deine Rolle, Rahmenbedingungen).
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@ -2,8 +2,8 @@
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id: "context-text"
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type: "markdown"
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title: "Organisationaler Kontext"
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hint: "Beschreibe nachvollziehbar und prägnant: (1) Organisation/Institution und Angebot, (2) Zielgruppe, (3) Auftragssystem und Zuständigkeiten, (4) Rahmenbedingungen (Spielräume/Grenzen) und (5) deine eigene Rolle/Funktion. Fokussiere auf das, was für den Fall relevant ist – keine Institutionsbroschüre. Umfang: max. ½ Seite. Dieses Kriterium wird als Gesamteindruck bewertet (3 = sehr gut, 2 = genügend, 1 = ungenügend)."
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||||
footnote: "📚 EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7: «Relevante konkrete Punkte des organisationalen Kontextes sind dargestellt» (max. 3 Punkte)"
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hint: "Beschreibe nachvollziehbar und prägnant: (1) Organisation/Institution und Angebot, (2) Zielgruppe, (3) Auftragssystem und Zuständigkeiten, (4) Rahmenbedingungen (Spielräume/Grenzen) und (5) deine eigene Rolle/Funktion. Fokussiere auf das, was für den Fall relevant ist – keine Institutionsbroschüre. Umfang: max. ½ Seite. Dieses Kriterium wird als Gesamteindruck bewertet (3 = sehr gut, 2 = genügend, 1 = ungenügend). Tipp: Könnte eine externe Fachperson allein aus diesem Abschnitt den institutionellen Rahmen des Falles verstehen?"
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||||
footnote: "🏢 EPG Ausführungsbestimmungen, S. 7: «Relevante konkrete Punkte des organisationalen Kontextes sind dargestellt», max. 3 Punkte ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)) · Inhaltliche Vorgabe: «Kurze Beschreibung (max. ½ Seite) der Organisation» ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2)) · Soziale Arbeit nimmt Aufgaben innerhalb des arbeitsteilig organisierten Sozialstaates wahr ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 36](/book/arbeit/36))"
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||||
***Organisation und Zielgruppe***
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@ -3,13 +3,19 @@ id: "context-quality-check"
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type: "guidance-box"
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title: "🔍 Qualitätsprüfung: Organisationaler Kontext"
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variant: "slate"
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footnote: "🔎 Prüfe anhand der EPG-Beurteilungskriterien ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)): «Nachvollziehbare und prägnante Darstellung des organisationalen Kontextes»."
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Prüfe vor dem Abschluss dieses Kapitels:
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**Inhaltliche Vollständigkeit:**
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- [ ] **Organisation/Institution** und deren Angebot sind benannt
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- [ ] **Zielgruppe** ist klar beschrieben
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- [ ] **Auftragssystem** und Zuständigkeiten sind nachvollziehbar dargestellt
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- [ ] **Rahmenbedingungen** (Spielräume und Grenzen) sind skizziert
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- [ ] **Eigene Rolle/Funktion** im Kontext ist erkennbar
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- [ ] **Umfang:** Max. ½ Seite – nur das, was für das Fallverständnis relevant ist
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||||
- [ ] **Auftragssystem** und Zuständigkeiten sind nachvollziehbar dargestellt – wer erteilt Aufträge? Welche Mandate bestehen?
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||||
- [ ] **Rahmenbedingungen** (Spielräume und Grenzen) sind skizziert – was kannst du beeinflussen, was nicht?
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||||
- [ ] **Eigene Rolle/Funktion** im Kontext ist erkennbar – welche Verantwortung trägst du?
|
||||
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||||
**Formale Prüfung:**
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||||
- [ ] **Umfang:** Max. ½ Seite – nur das, was für das Fallverständnis relevant ist ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2))
|
||||
- [ ] **Nachvollziehbar und prägnant?** Könnte eine externe Fachperson den Kontext verstehen?
|
||||
- [ ] **Keine Redundanz** mit Einleitung – Praxiskontext und Rolle wurden dort nur grob angerissen, hier vertieft
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- [ ] **Anonymisierung** konsequent eingehalten – Organisationsname, Standort etc. anonymisiert
|
||||
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@ -1,13 +1,13 @@
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||||
Der organisationale Kontext verortet die Arbeit im institutionellen Rahmen und wird mit **max. 3 Punkten** bewertet ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)).
|
||||
Der organisationale Kontext verortet die Arbeit im institutionellen Rahmen und wird mit **max. 3 Punkten** bewertet ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)). Die inhaltliche Vorgabe lautet: «Kurze Beschreibung (max. ½ Seite) der Organisation» ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/2)).
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||||
### Inhaltliche Erwartungen
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||||
|
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Beschreibe **nachvollziehbar und prägnant** die relevanten konkreten Punkte des organisationalen Kontextes. Dazu gehören:
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- Organisation/Institution und Angebot
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- Zielgruppe
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- Auftragssystem und Zuständigkeiten
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- Rahmenbedingungen (Spielräume und Grenzen)
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- Eigene Rolle/Funktion
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- **Organisation/Institution und Angebot** – Was für eine Einrichtung ist es? Welches Angebot wird erbracht?
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- **Zielgruppe** – Wer wird begleitet/betreut? Welche Merkmale hat die Zielgruppe?
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- **Auftragssystem und Zuständigkeiten** – Wer erteilt Aufträge? Welche Mandate bestehen? Wie ist die Zusammenarbeit organisiert?
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- **Rahmenbedingungen (Spielräume und Grenzen)** – Was kannst du als Fachperson beeinflussen und was nicht? Welche institutionellen Vorgaben gelten?
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- **Eigene Rolle/Funktion** – Welche Verantwortung trägst du? Wie ist deine Position im Team und gegenüber der Klientel?
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### Bewertungskriterium ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7))
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@ -15,13 +15,22 @@ Beschreibe **nachvollziehbar und prägnant** die relevanten konkreten Punkte des
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| Relevante konkrete Punkte des organisationalen Kontextes sind dargestellt | 3.0 |
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💡 Dieses Kriterium wird als Ganzes bewertet (keine Teilkriterien). Punkteskala ([Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9)): **3** = sehr gut/gut, **2** = genügend, **1** = ungenügend, **0** = fehlt.
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💡 Dieses Kriterium wird als Ganzes bewertet (keine Teilkriterien). Punkteskala (Doppelbewertung, [Buch S. 9](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/9)): **3** = sehr gut/gut, **2** = genügend, **1** = ungenügend, **0** = fehlt.
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### Fachliche Orientierung
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Soziale Arbeit ist ein gesellschaftliches Funktionssystem, das soziale Gerechtigkeit und die Wahrung der Würde von Menschen sichern soll ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 43](/book/arbeit/43)). Professionelle nehmen Aufgaben innerhalb des arbeitsteilig organisierten Sozialstaates wahr ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 36](/book/arbeit/36)). Dieses Kapitel ordnet deine Arbeit in diesen Kontext ein.
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Die KPG betont, dass professionelles Handeln immer im Kontext von Organisationen und deren Rahmenbedingungen stattfindet. Die Kooperationsebenen der KPG umfassen auch die intra- und interprofessionelle Zusammenarbeit ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 146](/book/arbeit/146)) – dein organisationaler Kontext bestimmt, welche Kooperationsformen möglich und nötig sind.
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### Tipps
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- Halte dich kurz: **max. eine halbe Seite** – nur das, was für den Fall relevant ist.
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- «Nachvollziehbar und prägnant» heisst: das Wesentliche vollständig, aber keine Institutionsbroschüre.
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- Frage dich: Was muss die Leserin wissen, um den Fall im Kontext zu verstehen?
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- Frage dich: **Was muss die Leserin wissen, um den Fall im Kontext zu verstehen?** Alles andere weglassen.
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- **Abgrenzung zur Einleitung:** In der Einleitung gibst du eine erste grobe Orientierung. Hier vertiefst du gezielt den organisationalen Rahmen.
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- **Abgrenzung zur Situationserfassung:** Die Klientin/der Klient und die Fallsituation gehören nicht hierher, sondern ins nächste Kapitel.
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- **Anonymisierung beachten:** Auch hier müssen Organisation, Standort und alle Personen anonymisiert sein.
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### Checkliste
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@ -30,3 +39,5 @@ Beschreibe **nachvollziehbar und prägnant** die relevanten konkreten Punkte des
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- [ ] Auftragssystem und Zuständigkeiten dargestellt
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- [ ] Rahmenbedingungen (Spielräume/Grenzen) skizziert
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- [ ] Eigene Rolle/Funktion im Kontext
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- [ ] Max. ½ Seite eingehalten
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- [ ] Anonymisierung konsequent
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@ -3,12 +3,12 @@
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"$schema": "https://kpg-app.ch/schema/chapter.schema.json",
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"stepId": "020-organizationalContext",
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"title": "2. Organisationaler Kontext",
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||||
"subTitle": "Kontext der Organisation, Auftragssystem, Rahmenbedingungen, Rolle.",
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||||
"subTitle": "Organisation, Zielgruppe, Auftragssystem, Rahmenbedingungen, eigene Rolle/Funktion.",
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||||
"accentColor": "#666666",
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||||
"status": "pending",
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"progress": 0,
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"labels": [
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"Kontext"
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],
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"overview": "Dieses Kapitel dient der Verortung der Arbeit im institutionellen Rahmen. Gib eine knappe Beschreibung der Organisation, in der der Fall angesiedelt ist. EPG-Bewertung: max. 3 Punkte für relevanten und konkreten organisationalen Kontext. Ziellänge: maximal eine halbe Seite."
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||||
"overview": "Verorte deine Arbeit im institutionellen Rahmen (max. 3 Punkte, Gesamtbewertung). Beschreibe nachvollziehbar und prägnant die Organisation, Zielgruppe, Auftragssystem, Rahmenbedingungen und deine Rolle. Max. ½ Seite – nur das, was für das Fallverständnis relevant ist."
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}
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@ -3,16 +3,17 @@ id: "kpg-quick-reference"
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type: "guidance-box"
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title: "KPG Kurzübersicht"
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variant: "sky"
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||||
footnote: "📚 Vgl. Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 136–158 (Kap. 7: Konzept KPG) · ([Buch S. 153](/book/arbeit/153))"
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||||
footnote: "<EFBFBD> Vgl. Hochuli Freund/Stotz 2021, Kap. 7 (S. 136–158): Konzept KPG · Definition ([Buch S. 154](/book/arbeit/154)) · Prozessmodell ([Buch S. 145](/book/arbeit/145)) · Denkstruktur ([Buch S. 147](/book/arbeit/147))"
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|
||||
**Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept zur Gestaltung professionellen Handelns ([Buch S. 153](/book/arbeit/153)).
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||||
**Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept zur Gestaltung professionellen Handelns ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 154](/book/arbeit/154)).
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||||
**Zwei Phasen:**
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||||
- Analytisch-diagnostische Phase: Situationserfassung → Analyse → Diagnose
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||||
- Handlungsphase: Zielsetzung → Interventionsplanung → Durchführung → Evaluation
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||||
**Zwei Phasen** ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 145](/book/arbeit/145)):
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- **Analytisch-diagnostische Phase:** Situationserfassung → Analyse → Diagnose (+ Evaluation)
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- **Handlungsphase:** Zielsetzung → Interventionsplanung → Interventionsdurchführung
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||||
**Kernprinzipien:**
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||||
- **Kooperation:** Arbeitsbeziehung mit Klient\*innen, Einbezug mehrerer Perspektiven, inter-/intraprofessionelle Zusammenarbeit ([Buch S. 145](/book/arbeit/145))
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||||
- **Transparenz:** Klient\*innen verstehen und partizipieren an Entscheidungen
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||||
- **Zirkuläres Modell:** Iterativer Prozess – der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, das Handeln jederzeit neu zu strukturieren ([Buch S. 147](/book/arbeit/147))
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||||
- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen und qualitätsgeprüft beigezogen ([Buch S. 156](/book/arbeit/156))
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||||
- **Kooperation:** Arbeitsbeziehung mit Klient\*innen (Koproduktion), Einbezug mehrerer Perspektiven, inter-/intraprofessionelle Zusammenarbeit ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 146](/book/arbeit/146)). Problembeschreibung, Interventionsplanung und Umsetzung sind ein koproduktives Geschehen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 8](/book/arbeit/8)).
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||||
- **Erst verstehen, dann handeln:** Im Zentrum steht ein verstehender Zugang zu Klienten und Problemlagen als Grundlage sinnvoller Interventionen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 20](/book/arbeit/20)).
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||||
- **Zirkuläres Modell:** Iterativer Prozess – der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, das Handeln aus neu gewonnenen Erkenntnissen neu zu strukturieren ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 148](/book/arbeit/148)).
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||||
- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen beigezogen und müssen Qualitätsanforderungen professionellen Handelns genügen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 157](/book/arbeit/157)).
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||||
- **Denkstruktur:** Das Modell ist eine idealtypische Denkstruktur, kein starres Schema. In der Praxis überlappen sich Schritte und Prozesse verlaufen nicht linear ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 147](/book/arbeit/147)).
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@ -2,7 +2,7 @@
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id: "kpg-text"
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type: "markdown"
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title: "Einführung KPG"
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hint: "Beschreibe die KPG in eigenen Worten als Orientierungsmodell für professionelles Handeln. Zentrale Punkte: (1) KPG als generalistisches, methodenintegratives Konzept (Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 154), (2) die zwei Hauptphasen (analytisch-diagnostisch und Handlung) mit 7 Prozessschritten, (3) das Modell als «idealtypische Denkstruktur» – nicht als starres Schema (S. 147), (4) Zirkularität: Rückbezug und Neustrukturierung bei neuen Erkenntnissen (S. 148), (5) Kooperation mit Klient*innen und Fachpersonen als Kernprinzip (S. 146). Schreibe in eigenen Worten – zeige dein Verständnis, nicht nur Buchwissen."
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||||
footnote: "📚 Hochuli Freund/Stotz 2021, Kap. 7 (S. 136–158) · Praxisbuch: Anforderungen professionelles Handeln (S. 18ff.) und Ausdifferenzierung analytische Phase (S. 44)"
|
||||
hint: "Beschreibe die KPG in eigenen Worten als Orientierungsmodell für professionelles Handeln. Zentrale Punkte: (1) KPG als generalistisches, methodenintegratives Konzept (Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 154), (2) die zwei Hauptphasen (analytisch-diagnostisch und Handlung) mit 7 Prozessschritten (S. 145), (3) das Modell als «idealtypische Denkstruktur» – nicht als starres Schema (S. 147), (4) Zirkularität: Rückbezug und Neustrukturierung bei neuen Erkenntnissen (S. 148), (5) Kooperation mit Klient*innen und Fachpersonen als Kernprinzip (S. 146), (6) «erst verstehen, dann handeln» – verstehender Zugang als Basis (S. 20). Schreibe ca. ½ Seite in eigenen Worten – zeige dein Verständnis, nicht nur Buchwissen. Ein kurzer Hinweis, wie du das Modell in deinem Fall anwendest, rundet das Kapitel ab."
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||||
footnote: "✍️ Hochuli Freund/Stotz 2021, Kap. 7 (S. 136–158): Definition KPG ([Buch S. 154](/book/arbeit/154)) · Prozessmodell ([Buch S. 145](/book/arbeit/145)) · Denkstruktur ([Buch S. 147](/book/arbeit/147)) · Zirkularität ([Buch S. 148](/book/arbeit/148)) · Kooperation ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) · Methodenintegration ([Buch S. 157](/book/arbeit/157)) · Praxisbuch: Anforderungen professionelles Handeln ([Buch S. 17](/book/praxis/17)), Ausdifferenzierung analytische Phase ([Buch S. 43](/book/praxis/43))"
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@ -3,13 +3,14 @@ id: "kpg-epg-guidance"
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type: "guidance-box"
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title: "📋 Hinweis zur EPG-Bewertung"
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||||
variant: "amber"
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footnote: "📚 Praxisbuch: Anforderungen professionelles Handeln (S. 18ff.) · Hochuli Freund/Stotz 2021, Kap. 7 (S. 136–158)"
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||||
footnote: "<EFBFBD> Praxisbuch: Anforderungen professionelles Handeln ([Buch S. 17](/book/praxis/17)) · Ausdifferenzierung analytische Phase ([Buch S. 43](/book/praxis/43)) · Hochuli Freund/Stotz 2021, Kap. 7 ([Buch S. 136](/book/arbeit/136))"
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||||
---
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||||
Dieses Kapitel hat **keine eigene Punktkategorie** in den EPG-Beurteilungskriterien. Es gehört inhaltlich zur Einleitung («Ziel der vorliegenden kooperativen Prozessgestaltung») und bildet die methodische Grundlage für alle folgenden Prozessschritte.
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||||
Dieses Kapitel hat **keine eigene Punktkategorie** in den EPG-Beurteilungskriterien ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)). Es gehört inhaltlich zur Einleitung («Ziel der vorliegenden kooperativen Prozessgestaltung») und bildet die methodische Grundlage für alle folgenden Prozessschritte.
|
||||
|
||||
**Warum es trotzdem wichtig ist:**
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||||
- Ein klares Verständnis der KPG als «idealtypische Denkstruktur» ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) zeigt sich in der Qualität aller Folgekapitel
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||||
- Die Notwendigkeit eines methodisch strukturierten Vorgehens wird im Lehrbuch ausführlich begründet ([Buch S. 139](/book/arbeit/139))
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||||
- Im Praxisbuch wird die Ausdifferenzierung der analytischen Phase als grosser Vorteil der KPG hervorgehoben ([Buch S. 43](/book/praxis/43))
|
||||
- Ein klares Verständnis der KPG als «idealtypische Denkstruktur» ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 147](/book/arbeit/147)) zeigt sich in der Qualität aller Folgekapitel.
|
||||
- Die Notwendigkeit eines methodisch strukturierten Vorgehens wird im Lehrbuch ausführlich begründet: Weder Rezepte noch Technologien stehen zur Verfügung, mit denen Veränderungen herstellbar wären ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 140](/book/arbeit/140)).
|
||||
- Im Praxisbuch wird die Ausdifferenzierung der analytischen Phase als grosser Vorteil der KPG hervorgehoben – sie schafft begriffliche Klarheit und stellt für jeden Schritt Qualitätsmerkmale auf ([Buch S. 43](/book/praxis/43)).
|
||||
- Die EPG-Kompetenz umfasst explizit: «inter- und intraprofessionelle Kooperation sowie Zirkularität als zentrale Elemente der Prozessgestaltung zu verstehen» ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)).
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||||
|
||||
💡 **Tipp:** Schreibe ca. ½ Seite in eigenen Worten. Zeige, dass du das Konzept verstanden hast – nicht nur, dass du es wiedergeben kannst.
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||||
💡 **Tipp:** Schreibe ca. ½ Seite in eigenen Worten. Zeige, dass du das Konzept verstanden hast – nicht nur, dass du es wiedergeben kannst. Ein kurzer Bezug zu deinem eigenen Fall macht den Text lebendig.
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||||
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||||
@ -3,13 +3,19 @@ id: "kpg-quality-check"
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type: "guidance-box"
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title: "🔍 Qualitätsprüfung: Konzept KPG"
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variant: "slate"
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footnote: "🔎 Prüfe anhand Hochuli Freund/Stotz 2021, Kap. 7 ([Buch S. 136](/book/arbeit/136)) und der EPG-Kompetenzbeschreibung ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1))."
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Prüfe vor dem Abschluss dieses Kapitels:
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- [ ] **KPG als Konzept** ist in eigenen Worten erklärt (nicht nur abgeschrieben)
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- [ ] **Zwei Phasen** (analytisch-diagnostisch und Handlung) und die **7 Prozessschritte** sind benannt
|
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- [ ] **Zirkuläres/iteratives Verständnis** ist dargestellt – das Modell ist eine Denkstruktur, kein starres Schema ([Buch S. 146](/book/arbeit/146))
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||||
- [ ] **Kooperation** (mit Klient\*innen und Fachpersonen) als Kernprinzip ist thematisiert ([Buch S. 145](/book/arbeit/145))
|
||||
- [ ] **Methodenintegration** ist erwähnt – Methoden werden fallbezogen und qualitätsgeprüft beigezogen ([Buch S. 156](/book/arbeit/156))
|
||||
**Inhaltliche Vollständigkeit:**
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||||
- [ ] **KPG als Konzept** ist in eigenen Worten erklärt (nicht nur abgeschrieben) – Definition: generalistisch, professionstheoretisch fundiert, methodenintegrativ, kooperationsorientiert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 154](/book/arbeit/154))
|
||||
- [ ] **Zwei Phasen** (analytisch-diagnostisch und Handlung) und die **7 Prozessschritte** sind benannt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 145](/book/arbeit/145))
|
||||
- [ ] **Zirkuläres/iteratives Verständnis** ist dargestellt – das Modell ist eine Denkstruktur, kein starres Schema ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 147](/book/arbeit/147)). Der Rückbezug ermöglicht Neustrukturierung ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 148](/book/arbeit/148)).
|
||||
- [ ] **Kooperation** (mit Klient\*innen und Fachpersonen) als Kernprinzip ist thematisiert ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 146](/book/arbeit/146)) – Koproduktion als «Grundtatsache» ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 8](/book/arbeit/8))
|
||||
- [ ] **«Erst verstehen, dann handeln»** – verstehender Zugang als Basis für Interventionen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 20](/book/arbeit/20))
|
||||
- [ ] **Methodenintegration** ist erwähnt – Methoden werden fallbezogen und qualitätsgeprüft beigezogen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 157](/book/arbeit/157))
|
||||
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||||
**Qualität:**
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||||
- [ ] **Bezug zum eigenen Fall:** Kurzer Hinweis, wie du das Modell in deinem Fall anwenden wirst
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||||
- [ ] Gesamteindruck: Zeigt sich echtes Verständnis oder nur Wiedergabe?
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- [ ] **Eigene Worte:** Zeigt sich echtes Verständnis oder nur Wiedergabe?
|
||||
- [ ] **Umfang:** Ca. ½ Seite – knapp und prägnant
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||||
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@ -4,25 +4,38 @@ Dieses Kapitel stellt das Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung (KPG) als *
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||||
Erkläre die KPG **in eigenen Worten**. Zeige, dass du das Konzept verstanden hast und es auf deinen Fall anwenden kannst. Zentrale Aspekte:
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||||
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||||
- **Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept ([Buch S. 153](/book/arbeit/153))
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||||
- **Zwei Hauptphasen:** Analytisch-diagnostische Phase (Situationserfassung → Analyse → Diagnose) und Handlungsphase (Zielsetzung → Interventionsplanung → Durchführung → Evaluation)
|
||||
- **Idealtypisches Modell als Denkstruktur:** Das Prozessmodell dient als Orientierung – in der Praxis verlaufen Prozesse nicht linear, sondern zirkulär und iterativ ([Buch S. 146](/book/arbeit/146))
|
||||
- **Zirkularität:** Der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, aus neu gewonnenen Erkenntnissen das Handeln neu zu strukturieren ([Buch S. 147](/book/arbeit/147))
|
||||
- **Kooperation:** Zusammenarbeit mit Klient\*innen (Koproduktion), inter- und intraprofessionelle Kooperation als zentrale Elemente ([Buch S. 145](/book/arbeit/145))
|
||||
- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen beigezogen und müssen Qualitätsanforderungen professionellen Handelns genügen ([Buch S. 156](/book/arbeit/156))
|
||||
- **Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 154](/book/arbeit/154)). Es entstand aus einer jahrelangen Auseinandersetzung mit der Struktur und Lehrbarkeit professionellen Handelns ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 6](/book/arbeit/6)).
|
||||
- **Zwei Hauptphasen** ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 145](/book/arbeit/145)): Analytisch-diagnostische Phase (Situationserfassung → Analyse → Diagnose) und Handlungsphase (Zielsetzung → Interventionsplanung → Durchführung). Die Evaluation gehört als siebter Schritt zur analytisch-diagnostischen Phase.
|
||||
- **Idealtypisches Modell als Denkstruktur:** Das Prozessmodell dient als Orientierung – in der Praxis verlaufen Prozesse nicht linear, sondern zirkulär und iterativ ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 147](/book/arbeit/147)). Gerade weil der Alltag oft unübersichtlich ist und Geschehnisse nicht voraussehbar sind, braucht es diesen Orientierungsrahmen.
|
||||
- **Zirkularität:** Der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, aus neu gewonnenen Erkenntnissen das Handeln neu zu strukturieren ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 148](/book/arbeit/148)).
|
||||
- **Kooperation:** Zusammenarbeit mit Klient\*innen (Koproduktion), inter- und intraprofessionelle Kooperation als zentrale Elemente ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 146](/book/arbeit/146)). Problembeschreibung, Interventionsplanung und Umsetzung sind ein koproduktives Geschehen, das ein Arbeitsbündnis voraussetzt ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 8](/book/arbeit/8)).
|
||||
- **Erst verstehen, dann handeln:** Im Zentrum steht ein verstehender Zugang zu Klienten und Problemlagen, denn nur so können sinnvolle Interventionen geplant werden ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 20](/book/arbeit/20)).
|
||||
- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen beigezogen und müssen Qualitätsanforderungen professionellen Handelns genügen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 157](/book/arbeit/157)). Fünf Reflexionskriterien dienen der kritischen Überprüfung.
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||||
- **Zeitliche Dimensionen:** Prozessgestaltung weist unterschiedliche zeitliche Dimensionen auf — von langfristigen Zyklen bis zu situativen Kürzestzyklen ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 150](/book/arbeit/150)). Methodisch strukturiertes Handeln heisst, die verschiedenen Zyklen gleichzeitig im Auge zu behalten ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 152](/book/arbeit/152)).
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||||
### Bezug zum Praxisbuch
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||||
Im Praxisbuch wird gezeigt, wie verschiedene Professionalitätsentwürfe miteinander verglichen werden und welche Anforderungen an professionelles Handeln daraus abgeleitet werden ([Buch S. 17](/book/praxis/17)). Die bei KPG vorgenommene Aufteilung in Prozessschritte schafft begriffliche Klarheit und stellt für jeden Schritt Qualitätsmerkmale auf ([Buch S. 43](/book/praxis/43)).
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||||
### Notwendigkeit eines methodisch strukturierten Vorgehens
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||||
Weder Rezepte noch Technologien stehen zur Verfügung, mit denen Veränderungen bei Klient·innen herstellbar wären. Dieses Strukturmerkmal der geringen Standardisierbarkeit begründet die Notwendigkeit eines strukturierten Vorgehens ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 140](/book/arbeit/140)). Hinzu kommt die Involviertheit als ganze Person: Die Person des Sozialarbeiters ist das Arbeitsinstrument, was sowohl Chancen birgt als auch Risiken unreflektierter Projektion. Deshalb braucht es eine klare Struktur als Gegengewicht.
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||||
### Qualitätssicherung
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||||
Exakte und prägnante Dokumentationen über die einzelnen Prozessschritte erhalten besonderen Stellenwert für die Qualitätssicherung ([Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 155](/book/arbeit/155)). Das Prozessmodell dient zudem als Reflexionsinstrument in Supervision und Intervision.
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||||
### Hinweis zur EPG-Bewertung
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||||
Dieses Kapitel hat keine eigene Punktkategorie in den EPG-Beurteilungskriterien. Es gehört inhaltlich zur Einleitung (Ziel der KPG) und bildet die Grundlage für das Verständnis aller folgenden Prozessschritte. Ein gutes Verständnis der KPG wirkt sich positiv auf die gesamte Arbeit aus.
|
||||
Dieses Kapitel hat keine eigene Punktkategorie in den EPG-Beurteilungskriterien ([Buch S. 7](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/7)). Es gehört inhaltlich zur Einleitung (Ziel der KPG) und bildet die Grundlage für das Verständnis aller folgenden Prozessschritte. Ein gutes Verständnis der KPG wirkt sich positiv auf die gesamte Arbeit aus. Die EPG-Kompetenz umfasst explizit, «inter- und intraprofessionelle Kooperation sowie Zirkularität als zentrale Elemente der Prozessgestaltung zu verstehen» ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)).
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### Checkliste
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- [ ] KPG als Konzept in eigenen Worten erklärt
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- [ ] Zwei Phasen und Prozessschritte benannt
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||||
- [ ] Zirkuläres/iteratives Verständnis dargestellt
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- [ ] KPG als Konzept in eigenen Worten erklärt (generalistisch, methodenintegrativ, kooperationsorientiert)
|
||||
- [ ] Zwei Phasen und 7 Prozessschritte benannt
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- [ ] Zirkuläres/iteratives Verständnis dargestellt (Denkstruktur, nicht starres Schema)
|
||||
- [ ] «Erst verstehen, dann handeln» als Grundprinzip thematisiert
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||||
- [ ] Kooperation und Koproduktion thematisiert
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||||
- [ ] Methodenintegration erwähnt
|
||||
- [ ] Bezug zum eigenen Fall hergestellt
|
||||
- [ ] Ca. ½ Seite in eigenen Worten
|
||||
|
||||
@ -3,12 +3,12 @@
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||||
"$schema": "https://kpg-app.ch/schema/chapter.schema.json",
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||||
"stepId": "030-kpgExplained",
|
||||
"title": "3. Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung",
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||||
"subTitle": "Dachkapitel: Erklärung der KPG als Orientierungsmodell, Prozessmodell.",
|
||||
"subTitle": "KPG als generalistisches, methodenintegratives Orientierungsmodell: Phasen, Prozessschritte, Kooperation, Zirkularität.",
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||||
"accentColor": "#666666",
|
||||
"status": "pending",
|
||||
"progress": 0,
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||||
"labels": [
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||||
"Wie arbeite ich?"
|
||||
],
|
||||
"overview": "Kurze Darstellung der KPG als Orientierungsmodell (zwei Phasen, Prozessschritte, zirkuläres Verständnis, Kooperation/Koproduktion)."
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||||
"overview": "Dachkapitel: Erkläre die KPG in eigenen Worten als Orientierungsmodell für professionelles Handeln. Zentrale Aspekte: Zwei Phasen mit 7 Prozessschritten, zirkuläres Verständnis (Denkstruktur, kein starres Schema), Kooperation/Koproduktion, Methodenintegration. Keine eigene Punktkategorie, aber Grundlage für alle Folgekapitel."
|
||||
}
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