Add case documents: Journal, SPD-Bericht, Beschlussprotokoll, Gesprächsnotizen, STAO Dezember 2025, Notizen Situationsbeschreibung
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86aacfecd5
@ -5,28 +5,31 @@ title: "Einleitung"
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hint: "Schreibe eine kurze Einleitung mit: (1) Aufgabenstellung des PKNW EPG, (2) Ziel der kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! – (3) vollständige Kapitelübersicht, (4) erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und deiner Rolle im Begleitprozess, (5) fachliche Begründung der Fallauswahl und (6) Hinweis auf Anonymisierung aller Personen und der Organisation. Tipp: Das Ziel der Arbeit beschreibt den Nachweis deiner Kompetenz in kooperativer Prozessgestaltung – nicht das Ziel des Falls. Die EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit, die Kompetenz in der Anwendung der KPG-Elemente nachweist (EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1)."
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hint: "Schreibe eine kurze Einleitung mit: (1) Aufgabenstellung des PKNW EPG, (2) Ziel der kooperativen Prozessgestaltung – nicht das Fallziel! – (3) vollständige Kapitelübersicht, (4) erste grobe Orientierung zum Praxiskontext und deiner Rolle im Begleitprozess, (5) fachliche Begründung der Fallauswahl und (6) Hinweis auf Anonymisierung aller Personen und der Organisation. Tipp: Das Ziel der Arbeit beschreibt den Nachweis deiner Kompetenz in kooperativer Prozessgestaltung – nicht das Ziel des Falls. Die EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit, die Kompetenz in der Anwendung der KPG-Elemente nachweist (EPG Ausführungsbestimmungen, S. 1)."
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footnote: "📝 Einleitung rahmt die Arbeit — Aufgabe, Ziel, Vorgehen, Datenschutz"
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footnote: "📝 Einleitung rahmt die Arbeit — Aufgabe, Ziel, Vorgehen, Datenschutz"
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***Aufgabenstellung und Übersicht***
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***Aufgabenstellung***
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Im Rahmen meines Studiums Sozialpädagogik HF verfasse ich diese Facharbeit als promotionswirksamen Kompetenznachweis „Exemplarische Prozessgestaltung (EPG)". Die Arbeit gliedert sich wie folgt: Nach der Einleitung (Kap. 1) folgt der organisationale Kontext (Kap. 2) sowie eine kurze Einführung in das Konzept der KPG (Kap. 3). Im Hauptteil werden die Prozessschritte Situationserfassung (3.1), Analyse (3.2), Diagnose (3.3), Zielsetzung (3.4) und Interventionsplanung (3.5) erarbeitet. Die Arbeit schliesst mit einer fachlichen Reflexion (Kap. 4) ab.
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Im Rahmen meines Studiums Sozialpädagogik HF Flex an der Agogis verfasse ich diese Facharbeit als promotionswirksamen Kompetenznachweis „Exemplarische Prozessgestaltung (EPG)". Meine Aufgabe ist es, die ersten fünf Prozessschritte der Kooperativen Prozessgestaltung (KPG) anhand einer Praxissituation aus meinem Betrieb durchzuführen und zu dokumentieren. Grundlage bildet das Lehrbuch *Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit* von Hochuli Freund und Stotz (2021).
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***Übersicht über die einzelnen Kapitel***
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Nach der Einleitung (Kap. 1) folgt der organisationale Kontext (Kap. 2) sowie eine kurze Einführung in das Konzept der KPG (Kap. 3). Im Hauptteil werden die Prozessschritte Situationserfassung (3.1), Analyse (3.2), Diagnose (3.3), Zielsetzung (3.4) und Interventionsplanung (3.5) erarbeitet. Die Arbeit schliesst mit der fachlichen Reflexion (Kap. 4) ab.
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***Ziel der kooperativen Prozessgestaltung***
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***Ziel der kooperativen Prozessgestaltung***
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Ich dokumentiere die methodengeleitete Gestaltung eines konkreten sozialpädagogischen Begleitprozesses aus meinem Praxisbetrieb nach KPG. Der Aufbau der Arbeit richtet sich nach den EPG-Ausführungsbestimmungen. Grundlage des methodischen Vorgehens bildet das Lehrbuch „Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit" von Hochuli Freund und Stotz (2021).
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Mit dieser Facharbeit weise ich meine Kompetenz in der kooperativen Prozessgestaltung nach. Ich nutze sie, um bei Leny nochmals frisch hinzuschauen und die Situation zu strukturieren. Ich erhoffe mir handlungsleitende Erkenntnisse, die ich konkret für die Förderplanung und die weitere Begleitung umsetzen kann.
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***Praxiskontext und eigene Rolle***
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***Praxiskontext und eigene Rolle***
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In meinem Ausbildungspraxisbetrieb arbeite ich als Sozialpädagogin in Ausbildung auf der Wohngruppe eines stationären Sonderschulheims. Das Angebot richtet sich an Primarschulkinder mit erheblichen psychosozialen Beeinträchtigungen, die im Wocheninternat leben und interdisziplinär begleitet werden. Im vorliegenden Begleitprozess bin ich die sozialpädagogische Bezugsperson von Leny.
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In meinem Praxisbetrieb, einem stationären Sonderschulheim, arbeite ich als Sozialpädagogin in Ausbildung auf der Wohngruppe. Die Kinder leben im Wocheninternat und werden interdisziplinär begleitet. Als Bezugsperson von Leny führe ich verschiedene Gespräche, leite die sozialpädagogische Förderplanung, bereite Kinderbesprechungen und Standortgespräche vor, verfasse Berichte und koordiniere mit internen und externen Fachpersonen.
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Als Bezugsperson gestalte ich die sozialpädagogische Prozessgestaltung im Alltag. Dazu gehören Bezugspersonengespräche, interdisziplinärer Austausch und Koordination sowie die Funktion als Ansprechperson für die Eltern. Zudem verantworte ich die sozialpädagogische Förderplanung, bereite Kinderbesprechungen und Standortgespräche vor und dokumentiere den Prozessverlauf in Berichten.
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***Begründung der Fallauswahl***
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***Begründung der Fallauswahl***
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Die im Alltag wiederkehrenden Themen bei Leny zeigen sich über verschiedene Situationen hinweg und betreffen mehrere Lebensbereiche. Ich nutze diese Arbeit, um meine Begleitung methodisch zu vertiefen und die Förderplanung fachlich differenzierter zu begründen.
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Die wiederkehrenden Themen bei Leny zeigen sich in vielen alltäglichen Situationen und betreffen mehrere Lebensbereiche. Lenys Verhalten wird im Team unterschiedlich eingeschätzt. Leny arbeitet gerne mit mir, was die kooperative Gestaltung begünstigt.
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***Persönlichkeits- und Datenschutz***
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***Persönlichkeits- und Datenschutz***
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Alle Personen sind anonymisiert. Das Kind führe ich unter dem Pseudonym „Leny". Alle anderen beteiligten Personen bezeichne ich über ihre Funktion, zum Beispiel als Kindsmutter, Lehrperson oder Schulpsychologin. Die Organisation bezeichne ich als Praxisbetrieb. Die sprachliche Gestaltung erfolgt gemäss APA (7. Aufl.) geschlechtersensibel: Ist das Geschlecht bekannt, verwende ich die entsprechende Bezeichnung, ansonsten eine geschlechtsneutrale Form.
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Alle personenbezogenen Daten sind anonymisiert. Leny ist ein frei erfundenes Pseudonym. Weitere beteiligte Personen werden über ihre Funktion bezeichnet. Die Organisation nenne ich Praxisbetrieb. Die sprachliche Gestaltung erfolgt gemäss APA (7. Aufl.) geschlechtersensibel: Ist das Geschlecht bekannt, wird die entsprechende Bezeichnung verwendet, ansonsten eine geschlechtsneutrale Form.
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@ -7,13 +7,19 @@ footnote: "🏢 Organisationaler Kontext = Organisation knapp und fallrelevant d
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***Organisation und Zielgruppe***
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***Organisation und Zielgruppe***
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Der Praxisbetrieb ist ein stationäres Sonderschulheim im Rahmen einer Stiftung und richtet sich an Primarschulkinder mit erheblichen psychosozialen Belastungen. Das Angebot umfasst ein Wocheninternat mit interner Sonderschulung sowie therapeutischer Begleitung. Es werden maximal neun Kinder betreut. Die Aufnahme erfolgt über zuweisende Fachstellen nach einer fachlichen Abklärung und entsprechenden Indikation. Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel ein bis zwei Jahre. Wochenenden und ein grosser Teil der Schulferien verbringen die Kinder im Herkunftssystem. Der Betrieb ist in einem grossen Wohnhaus mit Nebenräumen und Aussenfläche, eingebettet in einem Wohnquartier direkt am Waldrand.
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Der Praxisbetrieb ist ein stationäres Sonderschulheim und richtet sich an Primarschulkinder mit erheblichen psychosozialen Beeinträchtigungen. Das Angebot umfasst stationäre sozialpädagogische Betreuung, interne Sonderschulung, kinderpsychiatrische Behandlung sowie die Einbindung des Herkunftssystems. Es werden maximal neun Kinder betreut. Die Aufnahme erfolgt über zuweisende Behörden oder Fachstellen nach fachlicher Abklärung. Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel ein bis zwei Jahre.
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Das interdisziplinäre Team setzt sich zusammen aus Sozialpädagogik, Schule (Lehrpersonen, Klassenassistenz, Heilpädagogin, Werklehrerin), Therapie (Psychiater als Therapieleitung sowie zwei Psychologinnen), Hauswirtschaft (Küche, Reinigung, Unterhalt und Umgebung) sowie der Betriebsleitung. Verschiedene Gefässe wie Teamsitzungen, Supervisionen und Weiterbildungen fördern den fachlichen Austausch und die Qualitätssicherung im Team. Grundlage der pädagogischen Arbeit ist ein systemischer, lösungsorientierter Ansatz.
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***Auftrag***
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***Infrastruktur und Standort***
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Eine Platzierung erfolgt, wenn im schulischen Umfeld und/oder im Herkunftssystem eine Überforderung besteht und ambulante Angebote nicht mehr ausreichen. Die Organisation bietet einen stationären sozialpädagogischen, therapeutischen und sonderschulischen Rahmen. Ziel ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, ihre Ressourcen zu erkennen und zu stärken sowie neue Verhaltensmuster einzuüben.
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Der Betrieb befindet sich in einem Wohnhaus mit Nebenräumen und Aussenfläche, eingebettet in ein Wohnquartier am Waldrand. Zur Infrastruktur gehören Wohnbereich, Schulräume, Therapieräume, Atelier und Büros. Die städtische Infrastruktur ist gut erreichbar.
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Sozialpädagogik, Schule und Therapie arbeiten dabei eng zusammen. Die Bezugspersonen des Herkunftssystems werden in den Prozess einbezogen. Der Auftrag des sozialpädagogischen Teams besteht im Erlernen und Festigen alltagspraktischer Basiskompetenzen sowie in der Unterstützung einer altersgemässen Entwicklung.
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***Team***
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Das interdisziplinäre Team besteht aus den Fachbereichen Wohnen (Sozialpädagogik), Schule (Lehrpersonen, Klassenassistenz, Heilpädagogin, Werklehrerin), Therapie (Psychiater, zwei Psychologinnen), Hauswirtschaft (Köchin, Reinigungsfachfrau) und Betriebsleitung.
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***Ansatz und Auftrag***
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Die pädagogische Arbeit orientiert sich am lösungsorientierten *(evtl. und systemischen)* Ansatz. Ziel ist es, die Ressourcen der Kinder zu erkennen, zu stärken und eine altersgemässe Entwicklung zu unterstützen. Der Auftrag des sozialpädagogischen Teams besteht im Erlernen und Festigen alltagspraktischer Basiskompetenzen. Regelmässige Teamsitzungen, interdisziplinäre Besprechungen, Supervisionen und Weiterbildungen sichern die fachliche Qualität.
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documents/fallunterlagen/README.md
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documents/fallunterlagen/README.md
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# Fallunterlagen Leny
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Originaldokumente zum Fall (anonymisiert). Diese Dokumente dienen als Grundlage für die EPG von Alexandra.
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## Enthaltene Dokumente
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| Datei | Inhalt |
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| `Journal_Leny.docx` | Vollständiges Beobachtungsjournal (Wohnen, Schule, Therapie, System/Familie) |
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| `Schulpsychologischer_Bericht.pdf` | SPD-Bericht mit Diagnose PTBS, Datum 13.01.2025 |
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| `Beschlussprotokoll_1_Standortgespraech.docx` | Beschlussprotokoll erstes Standortgespräch, 28.01.2025 |
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| `Gespraechsnotizen_Bezugssystem.docx` | Alexandras persönliche Notizen über Gespräche mit dem Bezugssystem (Mutter) |
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| `STAO_Dezember_2025.docx` | Vorbereitung und Gesprächsnotizen Standortgespräch Dezember 2025 |
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| `Notizen_Situationsbeschreibung.docx` | Notizen zur Situationsbeschreibung |
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## Hinweise
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- Alle Dokumente sind anonymisiert.
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- Quelle: von Alexandra hochgeladen am 08.03.2026.
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## Clean up
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Diese Dokumente können entfernt werden, wenn die EPG abgeschlossen und eingereicht wurde (nach dem 29.06.2026).
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documents/fallunterlagen/STAO_Dezember_2025.docx
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documents/fallunterlagen/STAO_Dezember_2025.docx
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