Ergänze kooperativen Zielbildungsprozess in APP für 3.4

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KPG Mentor 2026-06-11 00:42:46 +00:00
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@ -5,3 +5,9 @@ title: "Kooperativer Zielbildungsprozess"
hint: "Beschreibe konkret, wie die Ziele kooperativ mit dem/der Klient*in und dem Team erarbeitet wurden. Der Zielfindungsprozess vollzieht sich als Pendelbewegung: Blick zurück auf Anliegen, Ressourcen, Fallthematik, Arbeitshypothese — dann in die Zukunft. Berücksichtige: Machtverhältnisse, kulturelle Aushandlungsformen, die Rolle als selbstreflexiver mitbetroffener Verhandlungspartner. Im Zwangskontext: Zunächst Unterstützungsziele als Orientierungslinie formulieren."
footnote: "🤝 Kooperation und dialogische Aushandlung von Zielen"
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Die Zielbildung wurde auf Fachebene erarbeitet. Weil Leny mehrere Wochen nicht anwesend war, deutlich laenger als ueblich, konnte der Zielbildungsprozess nicht direkt mit ihm vollzogen werden. In drei Fallbesprechungen im Team Sozialpaedagogik, in der Kinderbesprechung, im Leny-Bezugspersonenteam sowie in einzelnen Fachgespraechen mit der Psychologin und der Heilpaedagogin wurden die Fallthematik, die Arbeitshypothese, die Fragestellung fuer die Fachleute und moegliche Veraenderungsrichtungen aufgenommen und weiterentwickelt. Auch in sogenannten Tuer- und Angelgespraechen im Praxisalltag auf der Gruppe wurden **weitere Ideen aufgenommen**.
Den Zielbildungsprozess konnte ich nicht wie vorgesehen mit Leny gestalten. Es gab wieder eine ueberfordernde Situation zuhause, mit der Leny aus dem Wochenende zurueckkam. Der Vater des juengsten Kindes wurde in Lenys Anwesenheit von der Polizei im oeffentlichen Raum ueberfuehrt. Gespraeche dazu waren nun wichtiger. Die direkte Kooperation blieb deshalb auch in dieser Phase nur begrenzt moeglich.
Die Zielfindung verlief als Pendelbewegung zwischen den bisherigen Erkenntnissen aus Situationserfassung, Analyse und Diagnose und dem Ausblick auf die weitere Begleitung. Dabei wurde auf Fachebene immer wieder geprueft, was fuer Leny bedeutsam, erreichbar und im Moment tragfaehig ist. Die Grobziele wurden aus den Aspekten der erklaerenden Hypothesen, der Arbeitshypothese und der Fragestellung fuer die Fachleute entwickelt und stehen im Zusammenhang mit dem Fernziel. Bis auf Grobziel 4 wurden alle wegen der beschriebenen Umstaende als Unterstuetzungsziele formuliert und eingeordnet. Sie greifen dabei unterschiedliche Aspekte der erklaerenden Hypothesen und der Arbeitshypothese auf. Aus den Grobzielen ergaben sich bereits erste Richtungen fuer Feinziele. Diese werden im naechsten Prozessschritt weiter konkretisiert und in die Interventionsplanung ueberfuehrt.