Abschliessende Korrekturen nach Schlussprüfung
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d2838e2346
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2ffcc052b5
@ -17,7 +17,7 @@ Der Praxisbetrieb befindet sich in einem Wohnhaus mit Nebenräumen und Aussenfl
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# Team
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Das interdisziplinäre Team besteht aus Mitarbeitende der Fachbereiche Wohnen (Sozialpädagogik), Schule (Lehrpersonen, Klassenassistenz, Heilpädagogin, Werklehrerin), Therapie (Psychiater, zwei Psychologinnen mit abgeschlossener Therapieausbildung), Hauswirtschaft (Köchin, Reinigungsfachfrau), Sekretariat und Betriebsleitung.
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Das interdisziplinäre Team besteht aus Mitarbeitenden der Fachbereiche Wohnen (Sozialpädagogik), Schule (Lehrpersonen, Klassenassistenz, Heilpädagogin, Werklehrerin), Therapie (Psychiater, zwei Psychologinnen mit abgeschlossener Therapieausbildung), Hauswirtschaft (Köchin, Reinigungsfachfrau), Sekretariat und Betriebsleitung.
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# Ansatz und Auftrag
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# Ansatz und Auftrag
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@ -7,7 +7,7 @@ footnote: "📚 Realitätsausschnitt, Ressourcenorientierung und soziale Dimensi
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# Auftrag
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Im Bericht des schulpsychologischen Dienstes wird festgehalten, dass Leny den Schulstoff in der Regelklasse nicht altersgemäss erarbeiten konnte. Die Lehrperson beschrieb Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Müdigkeit im Unterricht und die erkennbaren Sorgen Lenys um seine Mutter. Ein erhöhter Betreuungsbedarf wurde geprüft. Der bereits länger involvierte schulpsychologische Dienst wies eine Behinderung im Sinne einer erheblichen sozialen Beeinträchtigung aus und geht von einer Posttraumatische Belastungsstörung aus und empfahl die Platzierung in einem Sonderschulheim. Die Kindsmutter stimmte dieser Empfehlung zu.
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Im Bericht des schulpsychologischen Dienstes wird festgehalten, dass Leny den Schulstoff in der Regelklasse nicht altersgemäss erarbeiten konnte. Die Lehrperson beschrieb Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Müdigkeit im Unterricht und die erkennbaren Sorgen Lenys um seine Mutter. Ein erhöhter Betreuungsbedarf wurde geprüft. Der bereits länger involvierte schulpsychologische Dienst wies eine Behinderung im Sinne einer erheblichen sozialen Beeinträchtigung aus und geht von einer posttraumatischen Belastungsstörung aus. Er empfahl die Platzierung in einem Sonderschulheim. Die Kindsmutter stimmte dieser Empfehlung zu.
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Die Obhut und das Sorgerecht hat die Kindsmutter inne. Für Leny besteht eine Beistandschaft (Art. 308 ZGB).
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Die Obhut und das Sorgerecht hat die Kindsmutter inne. Für Leny besteht eine Beistandschaft (Art. 308 ZGB).
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@ -6,7 +6,7 @@ hint: "Beschreibe, wie du die erklärenden Hypothesen mit Leny und weiteren Bete
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footnote: "🤝 Zeige, wie kooperatives Prüfen die Diagnose absichert und schärft."
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footnote: "🤝 Zeige, wie kooperatives Prüfen die Diagnose absichert und schärft."
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Zu Beginn der Diagnose führte ich mit der Betriebsleitung und Lenys Psychologin Gespräche zur Suche nach passenden Theorien. Meine Theorien und meine Fallbezugüberlegungen brachte ich fortlaufend in die wöchentlichen Kinderbesprechungen im sozialpädagogischen Team ein. Wir prüften, ob diese die Fallthematik erhellten, Mehrwert enthielten und eine handlungsleitende Richtung erkennen liessen. Ich überlegte mir, wie Leny die Theorien vermittelt werden könnten, erstellte Bilder und entwickelte daraus einen Präsentationsfilm.
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Zu Beginn der Diagnose führte ich mit der Betriebsleitung und Lenys Psychologin Gespräche zur Suche nach passenden Theorien. Meine Theorien und meine Fallbezüge brachte ich fortlaufend in die wöchentlichen Kinderbesprechungen im sozialpädagogischen Team ein. Wir prüften, ob diese die Fallthematik erhellten, Mehrwert enthielten und eine handlungsleitende Richtung erkennen liessen. Ich überlegte mir, wie Leny die Theorien vermittelt werden könnten, erstellte Bilder und entwickelte daraus einen Präsentationsfilm.
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Leny war über sieben Wochen wegen Krankheit, Ferien und einer Reise nicht bei uns. Die direkte Validierung der Diagnose mit ihm war in dieser Phase deshalb nicht möglich. Die Kindsmutter war in dieser Zeit nicht erreichbar, und mit der Beiständin konnte wegen ihrer Abwesenheit auch kein Gespräch stattfinden. So musste ich auf der Fachebene weiterführen. Im Leny-Bezugspersonenteam und im Team Sozialpädagogik brachte ich meine Deutungen ein, zeigte den Film, stellte fachliche Fragen und tauschte mich über die erklärenden Hypothesen aus. So wurden handlungsleitende Arbeitshypothese und Fragen für die Fachleute weiter geschärft.
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Leny war über sieben Wochen wegen Krankheit, Ferien und einer Reise nicht bei uns. Die direkte Validierung der Diagnose mit ihm war in dieser Phase deshalb nicht möglich. Die Kindsmutter war in dieser Zeit nicht erreichbar, und mit der Beiständin konnte wegen ihrer Abwesenheit auch kein Gespräch stattfinden. So musste ich auf der Fachebene weiterführen. Im Leny-Bezugspersonenteam und im Team Sozialpädagogik brachte ich meine Deutungen ein, zeigte den Film, stellte fachliche Fragen und tauschte mich über die erklärenden Hypothesen aus. So wurden handlungsleitende Arbeitshypothese und Fragen für die Fachleute weiter geschärft.
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@ -15,7 +15,7 @@ Ich fasse die Schritte 2 und 3 zur Dokumentation zusammen.
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In den wöchentlichen Teamsitzungen sammelten wir Ideen für die Grobziele. Einiges entstand auch aus kleinen Zwischengesprächen oder aus Übergaben im Praxisalltag. Ich führte bereichsübergreifende Fachgespräche mit den Bezugspersonen aus Schule und Therapie. Ich notierte mir alles fortlaufend und ordnete die vielen Ideen ein.
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In den wöchentlichen Teamsitzungen sammelten wir Ideen für die Grobziele. Einiges entstand auch aus kleinen Zwischengesprächen oder aus Übergaben im Praxisalltag. Ich führte bereichsübergreifende Fachgespräche mit den Bezugspersonen aus Schule und Therapie. Ich notierte mir alles fortlaufend und ordnete die vielen Ideen ein.
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Aus diesem Sammelprozess gingen fünf Ideen hervor: Ankommen, Förderunterricht, Sport, Infoheft und Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen.
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Aus diesem Sammelprozess gingen mehrere Ideen hervor: Ankommen, Förderunterricht, Sport, Infoheft und Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen.
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Als Leny wieder da war, besprach ich einzelne Ideen mit ihm. Das Infoheft konnte ich im Alltag mit ihm aufnehmen, er brachte eigene Überlegungen dazu ein. Beim Sport war Leny gleich dabei. Später kamen die neuen Schulsportangebote, und Leny konnte sich für eines entscheiden. Darum dokumentiere ich Sport nicht in der Tabelle. Die Idee zum Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen besprach ich mit der Psychologin. Sie nimmt diese Möglichkeit nach den Sommerferien auf und entwickelt sie weiter. Die Frage für den Förderunterricht konnte sich Leny als neue Möglichkeit vorstellen und er war überrascht, dass er im Förderunterricht auch eigene Fragen einbringen darf.
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Als Leny wieder da war, besprach ich einzelne Ideen mit ihm. Das Infoheft konnte ich im Alltag mit ihm aufnehmen, er brachte eigene Überlegungen dazu ein. Beim Sport war Leny gleich dabei. Später kamen die neuen Schulsportangebote, und Leny konnte sich für eines entscheiden. Darum dokumentiere ich Sport nicht in der Tabelle. Die Idee zum Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen besprach ich mit der Psychologin. Sie nimmt diese Möglichkeit nach den Sommerferien auf und entwickelt sie weiter. Die Frage für den Förderunterricht konnte sich Leny als neue Möglichkeit vorstellen und er war überrascht, dass er im Förderunterricht auch eigene Fragen einbringen darf.
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@ -26,11 +26,11 @@ Für die erste Interventionsphase wurde das Feinziel Infoheft ausgewählt. Mir i
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| Was | Wer | Wann | Wie | Warum |
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| Was | Wer | Wann | Wie | Warum |
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| Passendes Infoheft besorgen | Alexandra | Bis am 18. 6. | Ein stabiles Infoheft auswählen. | Es ist das Arbeitsinstrument. |
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| Passendes Infoheft besorgen | Bezugsperson | Bis am 18.6. | Ein stabiles Infoheft auswählen. | Es ist das Arbeitsinstrument. |
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| Umschlag vom Infoheft gestalten | Praktikantin | bis am 23. 6. | Leny gestaltet den Umschlag mit Unterstützung. | Leny baut Bezug zum Infoheft auf. |
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| Umschlag vom Infoheft gestalten | Praktikantin | bis am 23.6. | Leny gestaltet den Umschlag mit Unterstützung. | Leny baut Bezug zum Infoheft auf. |
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| Kindsmutter informieren | Alexandra | bis am 26. 6. | Telefonisch kontaktieren. | Die Kindsmutter kennt Zweck und Aufgabe. |
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| Kindsmutter informieren | Bezugsperson | bis am 26.6. | Telefonisch kontaktieren. | Die Kindsmutter kennt Zweck und Aufgabe. |
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| Ziel Plan und Bonus mit Leny vereinbaren | Alexandra | bis am 23. 6. | Gespräch mit Leny. Ziel Plan auf Papier darstellen und Bonus notieren. | Leny erhält sichtbare Anerkennung und kennt den möglichen Bonus. |
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| Ziel Plan und Bonus mit Leny vereinbaren | Bezugsperson | bis am 23.6. | Gespräch mit Leny. Ziel Plan auf Papier darstellen und Bonus notieren. | Leny erhält sichtbare Anerkennung und kennt den möglichen Bonus. |
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An der Teamsitzung vom 23.6 besprechen wir nochmals den Umgang mit dem Infoheft. Danach übergebe ich Leny das Infoheft und wir suchen gemeinsam einen Aufbewahrungsort. Das Ziel startet am 27.6.
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An der Teamsitzung vom 23.6. besprechen wir nochmals den Umgang mit dem Infoheft. Danach übergebe ich Leny das Infoheft und wir suchen gemeinsam einen Aufbewahrungsort. Das Ziel startet am 27.6.
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Als Bezugsperson bin ich die Ansprechperson und begleite die Umsetzung. Traumapädagogisch zentral ist, dass das Infoheft keinen Druck erzeugt und nicht beschämend oder kontrollierend wirkt. Offene Fragen oder Schwierigkeiten besprechen wir an den Teamsitzungen und halten sie im Protokoll fest. Rückmeldungen von Leny oder der Kindsmutter werden im Journal eingetragen. Die Zwischenevaluation traktandiere ich Ende August in der Teamsitzung.
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Als Bezugsperson bin ich die Ansprechperson und begleite die Umsetzung. Traumapädagogisch zentral ist, dass das Infoheft keinen Druck erzeugt und nicht beschämend oder kontrollierend wirkt. Offene Fragen oder Schwierigkeiten besprechen wir an den Teamsitzungen und halten sie im Protokoll fest. Rückmeldungen von Leny oder der Kindsmutter werden im Journal eingetragen. Die Zwischenevaluation traktandiere ich Ende August in der Teamsitzung.
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