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Mädchen und Jungen in ihrer Selbstbemächtigung begleiten. Es geht um die Selbstbemächtigung auch und vielleicht vor allem der professionellen Helferinnen. Die Hilfe für Kinder wie Philipp und Jana ist dann hilfreich, wenn nachfolgend benannte Kompetenzen zumindest in Ansätzen vorhanden bzw. möglich sind. Vor allem ist sie dann für die Begleiterinnen weniger gesundheitsgefährdend. Vier Grundkompetenzen – Sachkompetenz erzielen die Pädagog*innen durch die Aneignung von spezifischem Fachwissen. – Die Selbstreflexion ist eine der wichtigsten Kompetenzen in der Sozialen Arbeit. Es ist ihr Ziel, die eigenen Verarbeitungsmuster zu kennen und ihre Beeinträchtigung durch individuelle Ansprüche, gesellschaftlich vermittelte Glaubenssätze und institutionelle Engführungen zu durchschauen. – Die Selbst(für)sorge spielt im aktuellen Diskurs über Professionalisierung leider eine sehr randständige Rolle, sie ist notwendiger Bestandteil der beruflichen Identität. – Die Sinnhaftigkeit des Tuns gibt Kraft.
Spezifisches Fachwissen verhilft zur Sachkompetenz. Die Selbstreflexion in der Begleitung mit Mädchen und Jungen ist sehr persönlich und kann sehr tief gehen. Selbstsorge, ein Konzept, dass es bereits in der Antike gab, beschäftigt sich mit der mentalen und körperlichen Gesundheit. Schlussendlich ist es die Sinnhaftigkeit des Tuns, die den Belastungen entgegengestellt werden kann. Traumapädagogisches Handeln ist nicht möglich ohne gesellschaftliche Verortung, nicht ohne ethische Fragen, nicht ohne die Prüfung der Sinnhaftigkeit. Sie beginnt mit der Sachkompetenz.