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umfasst die sexuelle Orientierung und das psychologische Geschlecht: – Die biologische Eindeutigkeit von männlich und weiblich ist nicht immer gegeben. – Zunehmend mehr Menschen finden eigene Ausdrucksformen des sozialen Geschlechtes und weichen von heterosexuellen Normen ab. – Immer mehr transgeschlechtliche Personen weichen von dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht ab. (Ohms 2018, S. 128 ff.) Die Forschung beschäftigt sich seit etwa drei Jahrzehnten mit lesbischen, schwulen und bisexuellen Jugendlichen – mit transJugendlichen seit etwa zehn Jahren. Obwohl die Offenheit gegenüber anderen Lebensformen zugenommen hat, konstatiert das DJI (Deutsche Jugendinstitut) ein Spannungsverhältnis: „Auf der einen Seite stehen Wahrnehmungen und Haltungen in der Gesellschaft, die diese Vielfalt akzeptieren, was auf ein neues Verständnis und eine neue „Normalität“ sexueller und geschlechtlicher Vielfalt hindeutet. Auf der anderen Seite verstärken sich erneut konservative Standpunkte, die an heteronormativen Vorstellungen von Zweigeschlechtlichkeit festhalten. Menschen, deren geschlechtliche Identität oder sexuelles Begehren nicht dieser Norm entsprechen, werden immer noch als das „Außen/Andere/Abweichende“ gesehen und sind gesellschaftlichen Exklusionsrisiken ausgesetzt.“ (DJI 2015, S. 5). Die umfangreiche Studie von LesMigraS „…Nicht so greifbar und doch real…“ belegt dies eindrücklich (https://lesmigras.de/ wp-content/uploads/2021/11/Dokumentation-Studie-web_sicher. pdf, Abfrage 01.09.2023). In der Kinder- und Jugendhilfe gibt es wenig Aufmerksamkeit für ihre Situation. Dies ist deshalb problematisch, weil die Zeit der Bewusstwerdung, das ‚Coming-out‘ in der Regel in die Zeit ihres Aufenthaltes in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe fällt. Für den Großteil der lesbischen, schwulen, bisexuellen und orientierungsdiversen Jugendlichen beginnt die Bewusstwerdung im Alter zwischen 13 und 16 Jahren. „Der Anteil von Jugendlichen, die ‚es schon immer wussten‘, ist bei den trans*Jugendlichen fast