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210 Übertragungsinhalte wahrnehmen Sicherheit für das Kind herstellen, deeskalieren Ich sehe Deine Bedürfnisse Realitätsüberprüfung mit dem Kind Übertragungsinhalte mit dem Kind erforschen, eventuell später, nicht vergessen! Verhandeln über Handlungsschritte: Was brauchst Du? Übertragungsinhalte genauer, möglichst im Team, identifizieren Eigene Gegenreaktionen klären, auch im Team Übertragungsinhalte allgemein bearbeiten (Entlastung von Schuld, Aufheben von Isolation)

Die unerträgliche Angst Annas vor den Schlägen ihrer Mutter, die Ohnmachtsgefühle von Markus gegenüber seinem Vater, die Verwirrung und Einsamkeit von Janina kommen so zum Vorschein und können bearbeitet, vielleicht bewältigt werden. Markus braucht keine Angst mehr zu haben, sich nicht zu schämen, für das, was er erleiden musste, Janina lernt neue Möglichkeiten, in Beziehung zu gehen.

Gegenreaktionen verstehen

Traumatische Übertragungen lösen zum Teil heftige → Gegenübertragungen, Gegenreaktionen aus, die dazu führen können, dass wir ähnlich wie die schlagenden, versagenden und missbrauchenden Eltern fühlen und handeln. Gegenreaktionen können Emotionen auslösen, die den Gefühlen des Kindes ähneln bzw. diese ergänzen (14.3). Doch nicht alles ist Gegenreaktion. Manchmal haben die Reaktionen der Pädagog*innen mit eigenen Erfahrungen zu tun, manchmal mit ihrer Tagesform. Die Reflexion dieser komplizierten Situation, das Verstehen der Botschaft des Kindes, das Verstehen unserer Reaktion, unserer eigenen Übertragungen, ist immer wieder