184 Schwach ausgebildete selbstreflexive Funktionen ! „Leere“ (kein Verständnis der eigenen Subjektivität) ! „Verwirrung“ entsteht leicht Keine kontinuierliche „Spiegelung“ der Affekte des kleinen Kindes Instabilität: „kleine“ Ereignisse gefährden das fragile innere Gleichgewicht Orientierung am „Außen“: projektive Identifizierung; Idealisierung ! leichte Enttäuschung: • Wut • Autoaggression (auch um Distanz herzustellen) Keine kontinuierliche und grenzenwahrende Beantwortung kindlicher Bedürfnisse Rückgriff auf „einfache“ Strukturierungsmechanismen: • Spaltung gut/böse • Aggression/Autoaggression • „verzweifelte Suche nach Bedeutung“ Eingeschränkte Selbstwahrnehmung und -steuerung; keine Affektrepräsentationen ! keine stabile, kohärente Selbststruktur ! mangelnde Fähigkeit zur Affektregulation Keine angemessene kontinuierliche Unterstützung bei der Affektregulation 5 Spezifische Formen von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen Abb. 5.13: Entstehung der Symptome/Verhaltensauffälligkeiten bei der Borderline-Persönlichkeits(entwicklungs‐)Störung • eine generelle Instabilität: Das jeweils gefundene fragile Gleichgewicht ist gefährdet,