--- id: "kpg-text" type: "markdown" title: "Einführung KPG" hint: "Dieses Kapitel ist kein Pflichtbestandteil gemäss EPG-Ausführungsbestimmungen. Viele Studierende beschreiben hier freiwillig kurz die KPG in eigenen Worten als Orientierungsmodell für professionelles Handeln. Zentrale Punkte: (1) KPG als generalistisches, methodenintegratives Konzept (Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 154), (2) die zwei Hauptphasen (analytisch-diagnostisch und Handlung) mit 7 Prozessschritten (S. 145), (3) das Modell als «idealtypische Denkstruktur» – nicht als starres Schema (S. 147), (4) Zirkularität: Rückbezug und Neustrukturierung bei neuen Erkenntnissen (S. 148), (5) Kooperation mit Klient*innen und Fachpersonen als Kernprinzip (S. 146), (6) «erst verstehen, dann handeln» – verstehender Zugang als Basis (S. 20). Ein kurzer Hinweis, wie du das Modell in deinem Fall anwendest, rundet das Kapitel ab." footnote: "✍️ KPG-Definition, Prozessmodell, Denkstruktur, Zirkularität und Kooperation" --- Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung (KPG) KPG steht für Kooperative Prozessgestaltung und beschreibt einen methodengeleiteten, kooperativen und zirkulären Begleitprozess in der Sozialen Arbeit. Der Prozess umfasst die Schritte Situationserfassung, Analyse, Diagnose, Zielsetzung, Interventionsplanung, Intervention und Evaluation und wird unter Einbezug der Perspektiven der betroffenen und beteiligten Personen gestaltet.