# Konventionen ## Allgemeines * Hinweise können 5–10 Zeilen lang sein und mehrere Absätze umfassen. Sie dürfen Verweise auf das Quellenmaterial enthalten. ## Seitenstruktur 01-*-epg-guidance.md (amber box) 02-*-kpg-principle.md (sky box) 03-*-...md onwards (other guidance boxes) 04-*-einleitung.md (markdown block) ... content blocks (markdown, reflection, etc.) 99-\*-quality-check.md (slate box) vertical-hint-column.md (always visible on the right side of the page, contains the guidance section) ### EPG-Hinweis Der EPG-Hinweis enthält eine knappe Zusammenfassung der zentralen EPG-Konzepte und -Prinzipien, die für die jeweilige Seite relevant sind, einschliesslich der Beurteilungskriterien. Dies ist die **einzige** Stelle, an der Beurteilungskriterien erwähnt werden sollen. ### KPG-Hinweis Der KPG-Hinweis enthält eine knappe Zusammenfassung der zentralen KPG-Konzepte und -Prinzipien, die für die jeweilige Seite relevant sind. ### Einleitungsabsatz In diesem Abschnitt beschreibt die Nutzerin oder der Nutzer das Ziel des aktuellen Kapitels. Der Hinweis soll entsprechend darauf ausgerichtet sein. Eine Fussnote ist hier nicht nötig. ### Qualitätsprüfung Die Qualitätsprüfung ist die abschliessende Checkliste. Sie stellt sicher, dass alle notwendigen Elemente enthalten und korrekt ausgefüllt sind. Sie deckt Inhalt und Struktur der Seite ab und prüft, ob die Anforderungen von KPG und EPG erfüllt sind. Die Bewertungspunkte werden hier nicht wiederholt. ## Schreibstil und Sprachleitfaden Beim Unterstützen der Nutzerin oder des Nutzers beim Schreiben von Inhaltsblöcken gelten die folgenden Regeln. ### Verbindliche Arbeitsweise für Schreib- und Korrekturprozesse #### Zwei klare Arbeitsmodi Es gibt zwei klar getrennte Arbeitsmodi: * **Vorschlagsmodus**: Die KI darf neue Entwürfe, Strukturideen, Einstiege oder Formulierungsansätze vorschlagen. * **Korrekturmodus**: Sobald ein Textabschnitt steht und daran gearbeitet wird, wird nicht mehr neu entworfen. Es wird nur noch am bestehenden Text weitergearbeitet. Der **Korrekturmodus beginnt sofort**, sobald mit einem vorhandenen Text gearbeitet wird, Formulierungen übernommen, angepasst oder bestätigt werden oder eine direkte Korrektur verlangt wird. #### Im Korrekturmodus gilt der letzte akzeptierte Stand Sobald der Korrekturmodus gilt, ist der **letzte von der Nutzerin oder vom Nutzer akzeptierte Textstand** die einzige Grundlage. Dann gilt: * keine neuen Versionen * keine Parallelfassungen * keine Alternativtexte * keine Rückgriffe auf ältere oder bereits publizierte Fassungen * keine freie Neufassung ohne ausdrücklichen Auftrag Im Korrekturmodus wird **am Text der Nutzerin oder des Nutzers** gearbeitet, nicht an einer neu erzeugten Ersatzversion. #### Das show_diff Werkzeug Wenn die Alexandra eine Diff-ansicht oder Diff möchte, benutze das show_diff Werkzeug. #### Textnahe Inline-Korrektur Im Korrekturmodus ist **textnahe Inline-Korrektur** verbindlich. Das bedeutet: * der bestehende Text bleibt stehen * Änderungen werden direkt im Text sichtbar gemacht * nur wirklich Gestrichenes wird gestrichen * alles Neue wird sichtbar markiert *wenn am ganzen Abschnitt gearbeitet wird, wird immer der* *ganze Abschnitt*\* gezeigt Korrekturen werden so angezeigt: > Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass die Situation für alle Beteiligten ~~herausfordernd~~ **anspruchsvoll** war. Gleichzeitig zeigte sich, dass unterschiedliche ~~Erwartungen an~~ **Vorstellungen von** der Zusammenarbeit bestanden. Dadurch entstanden ~~Missverständnisse~~ **Kommunikationsprobleme**, welche den weiteren ~~Prozess~~ **Verlauf** beeinflussten. Diese Arbeitsweise ist wichtig, weil nur so: * der Stil der Nutzerin oder des Nutzers erhalten bleibt * bereits getroffene Entscheidungen stabil bleiben * Bedeutungsverschiebungen sichtbar werden * jede Änderung sofort geprüft werden kann * der Schreibprozess nachvollziehbar und kontrollierbar bleibt Eine neue Version kann sprachlich korrekt sein, ist im Korrekturmodus aber oft ungeeignet, weil sie den vorhandenen Text ersetzt, statt ihn sichtbar weiterzuentwickeln. #### Verbindliche Regel für alle Chats Sobald an einem bestehenden Abschnitt gearbeitet wird, gilt verbindlich: *Wir sind im* *Korrekturmodus*. *Es wird nur am* *letzten akzeptierten Stand* gearbeitet. *Es wird nur* *direkt inline* korrigiert. * Es werden keine neuen Versionen ohne ausdrücklichen Auftrag erstellt. * Bei Unsicherheit wird kurz nachgefragt, statt neu zu schreiben. ### Agogis Richtlinien für schriftliche Facharbeiten Dies sind die Richtlinien der pädagogischen Institution, welche die Arbeit verbindlich einhalten muss. **Sprache & Rechtschreibung** 1. **Standarddeutsch (de-CH):** Alle Arbeiten in korrektem Schweizer Standarddeutsch verfassen. 2. **Keine Helvetismen:** Alltagssprache und Helvetismen (z.B. «parkieren», «probieren», «aufgestellt») in Facharbeiten vermeiden. 3. **Klare Fachsprache:** Aussagen, Argumentationen und Erkenntnisse müssen lückenlos, logisch, nachvollziehbar und fachlich fundiert formuliert sein. 4. **Inklusive Sprache:** Alle Geschlechter gleichberechtigt ansprechen – geschlechtsneutrale Formen («Studierende») oder Genderdoppelpunkt («Mitarbeiter:innen») verwenden. 5. **Korrektur:** Rechtschreibhilfe nutzen, Unklarheiten mit Nachschlagewerk klären, Endfassung von einer sprachkundigen Person gegenlesen lassen. **Struktur & Aufbau** 1. **Logische Gliederung:** Klare Unterteilung in Kapitel und Unterkapitel; Unterkapitel mindestens eine halbe Seite lang. 2. **Höchstens vier Gliederungsebenen:** Keine tiefere Unterkapitelstruktur als 1.1.1.1. 3. **Aussagekräftige Titel:** Kapitel- und Unterkapiteltitel so konkret wählen, dass sie bereits inhaltlich orientieren. 4. **Absatzlogik:** Jeder Absatz enthält einen Gedanken/Teilaspekt; die Abfolge ergibt einen nachvollziehbaren roten Faden. 5. **Orientierungshilfen:** Zu Beginn jedes Kapitels kurze Einleitung, am Ende 2–3-seitige Zusammenfassung; Überleitungen zwischen Kapiteln explizit gestalten. 6. **Querverweise:** Bei internen Bezügen auf andere Kapitel verweisen (z.B. «vgl. Kapitel xy»). **Layout & Typografie** 1. **Schrift:** Arial/Helvetica 11 pt oder Times 12 pt empfohlen. 2. **Zeilenabstand:** 1.0 oder 1.15. 3. **Seitenränder:** Oben/unten/rechts ca. 2–2.5 cm; links 2.5–3 cm (Bindung). 4. **Schriftauszeichnungen sparsam:** Fett, kursiv und Grössen­variationen nur gezielt und konsequent einsetzen – weniger ist mehr. 5. **Aufzählungszeichen nutzen:** Bei Auflistungen die Listenfunktion einsetzen für mehr Übersicht. **Zitation & Quellen** 1. **APA 7. Auflage:** Alle Zitationen und das Quellenverzeichnis zwingend nach APA-Style. 2. **Kurzverweis im Text:** (Nachname, Jahr, Seite) – sowohl bei wörtlichen als auch bei sinngemässen Zitaten. 3. **Dichte Quellenangabe:** Pro Gedankengang/Abschnitt eine Quellenangabe – nicht nur am Kapitelende. 4. **Primärquellen bevorzugen:** Sekundärzitate wenn möglich vermeiden, auf die Originalquelle zurückgehen. 5. **Wörtliche Zitate sparsam:** Nur prägnante, zentrale Stellen direkt zitieren; in Anführungszeichen setzen. 6. **Sinngemässe Zitate in eigenen Worten:** Quellen nicht einfach kürzen oder Synonyme einsetzen – wirklich umformulieren. 7. **Kein Plagiat:** Fehlende Quellenangaben sind strafbar und haben disziplinarische Folgen. ### Ergänzende wichtige Schreibregeln VON ALEXANDRA 1. **Ich-Perspektive, aktiv und direkt** – Aus der Ich-Perspektive schreiben, kurze aktive Sätze verwenden und sofort auf den Punkt kommen. 2. **Kein «Beamtendeutsch»** – Keine Passivkonstruktionen («Es wurde festgestellt …»), keine Schachtelsätze und keine aufblähenden Füllwörter («im Rahmen von», «es handelt sich um») verwenden. 3. **Kein Nominalstil** – Verben statt Substantivierungen verwenden: nicht «Verwahrlosung», sondern konkret beschreiben, was passiert ist. 4. **Fakten und Hypothesen sauber trennen** – Beobachtungen («Ich beobachtete …»), Vermutungen («Ich vermute …») und gesicherte Fakten sprachlich klar unterscheiden. 5. **Alle Akteure benennen** – Wer handelt, entscheidet oder urteilt, muss im Text sichtbar sein: sowohl die Fachperson als auch die Adressatin oder der Adressat. 6. **Ressourcenorientiert formulieren** – Verhalten konkret beschreiben, statt Personen zu kategorisieren («aggressiv», «depressiv»). Veränderungsmöglichkeiten sichtbar machen. 7. **Fachsprache dosiert einsetzen** – Theorien und Fachbegriffe nur dort verwenden, wo sie im Kapitel wirklich behandelt werden, nicht als Dekoration. 8. **Typografie:** Keine spitzen Anführungszeichen (« »), keine eckigen Klammern (\[ ]). Nur klassische, gerade Anführungszeichen (" ") verwenden. Echte Umlaute verwenden, also zum Beispiel «für» statt «fuer». Keine Semikolons verwenden, sondern stattdessen Kommas oder neue Sätze setzen. ### Persönliche Arbeitspräferenzen 1. **Markdown ohne Code-Fencing zeigen:** Wenn ein Teil eines Markdown-Dokuments zitiert oder zur Bearbeitung gezeigt wird, den Text direkt ausschreiben und nicht in einen Markdown-Codeblock setzen. 2. **Projektzitate mit Kontext:** Wenn Text aus dem aktuellen Projektinhalt zitiert wird, immer den Kapiteltitel und die Block-ID angeben. Die vollständigen Richtlinien befinden sich hier: [WRITING-STYLE.md](documents/WRITING-STYLE.md).