--- id: "planning-epg-guidance" type: "guidance-box" title: "3.5 Interventionsplanung (max. 10 Punkte)" variant: "sky" --- **Handlungsleitende Konzepte** ([Buch S. 300](/book/arbeit/300)): Wähle aus der «Füllung des KPG-Modells» ein oder mehrere handlungsleitende Konzepte, die deine Intervention leiten — z. B. Empowerment, Lebensweltorientierung, Ressourcenorientierung, systemisches Denken. Begründe die Wahl fachlich und verknüpfe zentrale Aspekte explizit mit der Interventionsplanung. **Best/Worst Case & Nichts-tun** ([Buch S. 309](/book/arbeit/309)): Reflektiere vor der Entscheidung: Was passiert im besten Fall? Im schlimmsten Fall? Was, wenn nichts unternommen wird? Diese Reflexion hilft, Interventionen abzuwägen und unerwünschte Nebeneffekte zu antizipieren. **SMART-Kriterien für Feinziele** ([Buch S. 287](/book/arbeit/287)): Formuliere Feinziele nach SMART — **S**pezifisch, **M**essbar, **A**ttraktiv/Akzeptiert, **R**ealistisch, **T**erminiert. Ordne jedem Feinziel ein Grobziel zu und unterscheide zwischen Bildungs- und Unterstützungszielen. **Kriterien (EPG-Bewertung):** - Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse und Bedeutung für die Interventionsplanung (1 Pkt.) - Handlungsleitende Konzepte: benannt, begründet und mit der Planung verknüpft (1.5 Pkt.) - Interventionsmöglichkeiten entworfen und reflektiert (1.5 Pkt.) - Auswahl fachlich begründet mit Bezug zur bisherigen Fallbearbeitung (1.5 Pkt.) - Konkrete Interventionsplanung: «Wer macht wann, was, wie, warum?» — methodisch-strukturiert und fallbezogen (3 Pkt.) - Klient*innenspezifische und inter-/intraprofessionelle Kooperation konkret dargestellt (1.5 Pkt.)