# Interventionsplanung (Fortsetzung) und Fachliche Reflexion Die vierte Seite der Ausführungsbestimmungen schliesst die inhaltlichen Vorgaben zur Interventionsplanung ab und beschreibt die abschliessenden Kapitel der Facharbeit. Die [konkrete Interventionsplanung anhand eines der formulierten Feinziele erfolgt methodisch-strukturiert bezogen auf handlungsleitende Konzepte, ist konkret, fallbezogen sinnvoll und differenziert beschrieben sowie fachlich fundiert](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-1). Sie muss ganz konkret die Frage «Wer macht wann, was, wie, warum?» beantworten — dies stellt sicher, dass die Planung operationalisierbar und praxisbezogen ist. Das Kapitel «Fachliche Reflexion» bildet den Abschluss der inhaltlichen Darstellung. Die Studierenden leisten eine [fachliche, kritische Reflexion des Gestaltungsprozesses hinsichtlich dreier Aspekte: fachliches sowie methodisches Vorgehen einschliesslich Bedeutung und Zusammenhang der Prozessschritte (Zirkularität), klientInnenspezifische und intra-/interprofessionelle Kooperation sowie die eigene Rolle als Fachperson](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-2). Ergänzend ist eine [Darstellung von möglichen Konsequenzen und zentralen Erkenntnissen](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-8) gefordert. Zur Unterstützung der Reflexion werden [sieben Leitfragen](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-6) formuliert. Die ersten beiden Fragen betreffen den Theorie-Praxis-Bezug: [Welche Bedeutung haben Theorien und Fachwissen für die eigene Praxis, wo liegen Stärken und Schwächen, und welche alternativen Theorien wären geeignet?](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-3) Ebenso wird nach der Relevanz der beigezogenen methodischen Zugänge gefragt. Weitere Leitfragen fokussieren auf die persönliche Dimension: [Wie ist es gelungen, die Rolle als Fachperson zu gestalten, und welche Werte und Haltungen waren leitend?](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-4) Dabei interessiert auch, ob sich diese Haltungen im Prozess verändert, bestätigt oder differenziert haben. Die letzten Fragen richten sich auf Schwierigkeiten und Transferüberlegungen: [Welche Schwierigkeiten haben sich im Handlungsprozess ergeben, was hätte rückblickend berücksichtigt werden können, und was würde man in einer ähnlichen Situation gleich oder anders machen?](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-5) Diese Fragen fördern eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem eigenen professionellen Handeln und dessen Weiterentwicklung. Den formalen Abschluss der Facharbeit bildet das [Quellenverzeichnis, das gemäss den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten (Kap. 9) sowie Metzger (2022, Kap. 7.5.2.3)](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-7) zu erstellen ist. Damit wird die wissenschaftliche Fundierung der Arbeit transparent nachgewiesen.