Prozessschritt 3 «Diagnose» – «Soziale Diagnose» Eine Soziale Diagnose will Situation, Verhalten, subjektive Sinnzusammenhänge erhellen, deuten, erklären, verstehen. Eine soziale Diagnose bildet die Basis für hilfreiche Interventionen. Warum: Fallverstehen als Versuch verstehen. Beizug von Wissen und Hypothesenbildung als Expert*innentätigkeit. Dialogische Verständigung über (erklärende) Hypothesen mit Beteiligten (und mit Betroffenen). Ergebnis dieses Aushandlungsprozesses sind Arbeitshypothesen in der Form «Wenn… dann…». Diese Arbeitshypothesen bilden die Grundlage der Weiterarbeit.