• effektiv (zeigen, gemessen an Zielen, bestimmte Wirkungen), • effizient (gemessen an der erwünschten Wirkung erscheint der Aufwand lohnend), • rechtlich und berufsethisch legitimiert durchgeführt werden sollten« (ebd.). Bei der Dokumentation ist wichtig zu wissen, was der Gegenstand der Dokumentation ist: Wird ein gemeinsam ausgehandeltes Ziel festgehalten, eine Arbeitshypothese der Professionellen, die Durchführung einer vereinbarten Intervention u. a. m. Sozialpädagogen soll die Differenz zwischen Realität und Dokumentation stets bewusst sein. Dokumentationen werden zu einem bestimmten Zweck erstellt und sie erfüllen eine bestimmte Funktion (siehe unten). Deshalb ist es wichtig, dass Transparenz hergestellt wird, wozu die Dokumentation dient. Dokumentationen sind Schriftstücke, die dem Datenschutz unterstehen und von den Beteiligten eingesehen werden können ( Kap. 4.2.4). Die Beteiligten sind über den Umfang und Zweck der Dokumentation ins Bild zu setzen. In der Praxis werden immer wieder Notizen, Tagesrapporte, generell Aufzeichnungen gemacht, die nicht in die ›offizielle‹ Akte eingehen. Diese sind spätestens bei Beendigung des Auftrags zu vernichten (vgl. Merchel 2004:35). Die Dokumentation in den einzelnen Prozessschritten soll den Fokus jeweils auf die Unterstützungsleistung richten, damit erkennbar (und evaluierbar) wird, in welcher Art und Weise das fallbezogene methodische Handeln hergeleitet und realisiert wurde. Würde man nur notieren, was Klienten unternehmen oder unterlassen, wäre in den anschließenden Reflexionen nicht ersichtlich, worin die Unterstützungsaufgabe bestanden hat, ob und wie sie umgesetzt wurde; eine anschließende Evaluation ( Kap. 14) würde nur einen sehr einseitigen Blick auf den Unterstützungsprozess ermöglichen. Bei der Dokumentation lässt es sich nicht vermeiden, dass Verhalten von Menschen oder Gruppen bewertet und damit etikettiert wird. Im Wissen um diesen Prozess sind Dokumentationen im professionellen Kontext deshalb mit besonderer Sensibilität zu erstellen (vgl. ebd.:37). Ein gutes Dokumentationssystem für die professionelle Arbeit zeichnet sich demnach dadurch aus, dass für jeden Prozessschritt eine spezielle Rubrik eingeräumt wird. Wichtig für den Bereich Interventionsdurchführung ist es, dass die Interventionen, professionellen Unterstützungsleistungen und Bewertungen in gesonderten Rubriken aufgezeichnet werden können. In den letzten Jahren wurden in verschiedenen Organisationen PCgestützte Dokumentationssysteme implementiert. Diese verschaffen eine Vereinheitlichung und damit eine gewisse Übersicht über die Dokumentation. Sie sind aber kritisch darauf zu prüfen, ob der Fokus auf die Unterstützungsleistung gelegt wird, zwischen Beschreibung und Bewertung unterschieden wird und der Aufwand in angemessener Weise zum Ertrag steht. Kontinuierlich geführte Dokumentationen bilden die Grundlage für das Verfassen von Berichten durch die Professionellen. Berichte nehmen in der Sozialen Arbeit eine besondere Stellung ein, weil sie vielfach Grundlage bilden für Entscheidungen, wie in einem Fall (weiter)gearbeitet werden soll (z. B. ob eine Fremdplatzierung angezeigt ist, ob ein Integrationsprojekt mit jungen Frauen aus Eritrea in einem Gemeinschaftszentrum finanziert werden soll). Aus diesem Grund stellt das Verfassen von Berichten an