systematisch und kontinuierlich zu dokumentieren; mittels Controlling soll der Mitteleinsatz überprüft und nötigenfalls angepasst werden. Es geht um eine wirksame Unterstützung von Klienten(systemen) zum Erreichen der vereinbarten Zielsetzung (Grobziele) unter optimalem Einsatz vorhandener Ressourcen. Methodisches Vorgehen • Handlungsleitende Konzepte und Interventionsmodi auf ihre Angemessenheit prüfen und gegebenenfalls im Sinne einer rollenden Planung anpassen • von Beginn weg Koordination festlegen z. B. durch Einsatz einer Koordinationsperson oder Systemvernetzerin • ein PC-gestütztes Dokumentationssystem zur Schaffung von Transparenz, Übersicht und als Orientierungshilfe bei Übergaben eines Falls etc. einrichten und führen • Rolle der Professionellen dem Interventionsmodus entsprechend fallund situationsbezogen selbstreflexiv gestalten • ständige Evaluationen (z. B. mit Klientin), Zwischenevaluationen in größerem Rahmen festlegen und durchführen, Interventionen modifizieren, weitere Interventionsphase planen und einleiten. Kooperation Ebene Klientin/Zielgruppe: • Grad der Unterstützung ständig überprüfen und dosieren Fachebene: • eigene Person als Arbeitsinstrument reflektieren • Koordination und Vernetzung, sowohl im intraprofessionellen Team wie auch mit allen am Fall beteiligten interprofessionellen Hilfesysteme. Kompetenzen Um Interventionen zielorientiert und in koordinierter Weise in Kooperation mit den relevanten Beteiligten durchführen zu können, sollen Sozialarbeiterinnen über folgende Kompetenzen verfügen: • rollend planen können bei Veränderungen, Dynamiken etc., dabei Interventionsmodi falladäquat überprüfen und bei Bedarf anpassen • als Koordinationsperson die Verantwortung für den Unterstützungsprozess tragen können, alle Beteiligten in den Fall angemessen einbinden und die Leistungen aufeinander abstimmen • Organisationsstrukturen prüfen können, ob sie die nötige Abstimmung der Interventionsbemühungen unterstützen oder behindern und Möglichkeiten des Ausbalancierens schaffen