Refine forgetting hypotheses in chapter 3.2

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KPG Mentor 2026-03-15 23:14:45 +00:00
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Aus den Auswertungen der Perspektivenanalyse und im Austausch mit den beteiligten Personen ergeben sich folgende konstantierende Hypothesen:
1. Leny vergisst nicht nur Gegenstände, sondern auch Aufträge, Informationen, Termine und Abläufe.
1. Im Bereich Wohnen vergisst Leny Übergänge, Informationen, Aufträge und Abläufe, besonders wenn viel los ist. In der Schule vergisst er Lerninhalte und Informationen. In der Therapie selber ist Vergessen kein Thema. Dort vergisst er aber regelmässig, wann er in den Therapieraum gehen kann. Leny nennt vor allem Dinge aus seinem Alltag, die er vergisst, zum Beispiel das Aufstehen am Morgen oder den Tagesablauf.
2. Lenys Vergessen zeigt sich je nach Kontext unterschiedlich. Im Wohnen fällt es vor allem bei Übergängen, Aufträgen und Abläufen auf. In der Schule zeigt es sich vor allem bei Lerninhalten und beim Zuhören. In der Therapie steht es kaum im Vordergrund.
2. Verschiedene Erwachsene beschreiben, dass Leny bei emotionaler Belastung, Müdigkeit und wenn viel los ist mehr vergisst.
3. Verschiedene Bereiche beschreiben, dass Leny bei Belastung, Müdigkeit, Reizfülle und vielen gleichzeitigen Anforderungen mehr vergisst.
4. Einzelne Bereiche beschreiben auch, dass sich Leny Dinge besser merken kann, wenn sie für ihn wichtig oder interessant sind.
3. Einzelne Erwachsene beschreiben auch, dass sich Leny Dinge besser merken kann, wenn sie für ihn wichtig oder interessant sind.
5. Leny ist bei konkretem Tun oft sicherer orientiert als bei zeitlicher Orientierung und bei Abläufen, die er mental behalten muss. Bisherige Versuche, ihm diese Abläufe einzuprägen, bringen nur wenig Verbesserung.