From c47641e5b78386b53f38f52adb04a2a9c3119403 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Csaba Fabian Date: Fri, 6 Mar 2026 09:44:08 +0000 Subject: [PATCH] Enrich all 11 EPG knowledge base articles with narrative summaries and inline evidence links --- ...1_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md | 40 +++++++++++++ .../page_01_beschreibung-und-kompetenzen.md | 57 ++++++++++++------- ...mente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md | 32 +++++++++++ ...lagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.md | 47 ++++++++++----- ...-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md | 32 +++++++++++ ...3_konzept-kooperative-prozessgestaltung.md | 47 ++++++++++----- ...rventionsplanung-und-reflexion.evidence.md | 24 ++++++++ ...e_04_interventionsplanung-und-reflexion.md | 45 ++++++++++----- ...rmale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md | 24 ++++++++ ...age_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.md | 26 +++------ ...e_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md | 24 ++++++++ .../page_06_beurteilung-und-zulassung.md | 25 +++----- ...einleitung-situationserfassung.evidence.md | 24 ++++++++ ...riterien-einleitung-situationserfassung.md | 27 +++------ ...riterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md | 48 ++++++++++++++++ ...teilungskriterien-analyse-bis-reflexion.md | 21 +++---- ...male-kriterien-und-punkteskala.evidence.md | 25 ++++++++ ...ge_09_formale-kriterien-und-punkteskala.md | 23 ++------ ..._einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md | 24 ++++++++ .../page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.md | 23 +++----- ...gsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md | 24 ++++++++ ...eurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.md | 20 ++----- 22 files changed, 503 insertions(+), 179 deletions(-) diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md index 8a0e310..30f3537 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md @@ -44,3 +44,43 @@ Source document: [epg-ausfuehrungsbestimmungen](../../documents/EPG_Ausführungs • Ziele fachgeleitet und in Kooperation mit begleiteten / betreuten Menschen zu entwickeln und zu formulieren. • auf Grundlage der analytischen Phase und der Zielentwicklung eine Interventionsplanung zu erstellen und dabei die Perspektive der Betroffenen und Beteiligten einzubeziehen. • in der Interventionsplanung handlungsleitende Konzepte als Handlungsorientierung zu nutzen." + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beschreibung und Kompetenzen +- **Section:** Titelseite +- **Pages:** 1 +- **Lines:** 1-5 +- **Quote:** "Promotionswirksamer Kompetenznachweis Exemplarische Prozessgestaltung (EPG) Ausführungsbestimmungen Regel-HF 25 / HF Flex Studienjahr 25/26 Abgabetermin 29.06.2026" + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beschreibung und Kompetenzen +- **Section:** 1 Beschreibung und nachzuweisende Kompetenzen +- **Pages:** 1 +- **Lines:** 17 +- **Quote:** "Die Studierenden weisen damit im Detail die Kompetenzen nach:" + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beschreibung und Kompetenzen +- **Section:** 1 Beschreibung und nachzuweisende Kompetenzen +- **Pages:** 1 +- **Lines:** 23-24 +- **Quote:** "inter- und intraprofessionelle Kooperation sowie Zirkularität als zentrale Elemente der Prozessgestaltung zu verstehen." + +## Reference 9 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beschreibung und Kompetenzen +- **Section:** 1 Beschreibung und nachzuweisende Kompetenzen +- **Pages:** 1 +- **Lines:** 39-41 +- **Quote:** "den Begleitprozess fachlich auszuwerten und Konsequenzen abzuleiten (fachliche Reflexion)." + +## Reference 10 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beschreibung und Kompetenzen +- **Section:** 1 Beschreibung und nachzuweisende Kompetenzen +- **Pages:** 1 +- **Lines:** 43-44 +- **Quote:** "den Begleitprozess systematisch und nachvollziehbar unter Einhaltung formaler Vorgaben in Form einer Facharbeit zu dokumentieren." diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.md index dfb6c01..4dd4fbd 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_01_beschreibung-und-kompetenzen.md @@ -1,28 +1,41 @@ # Beschreibung und nachzuweisende Kompetenzen -Die erste Seite der Ausführungsbestimmungen beschreibt den Promotionswirksamen Kompetenznachweis Exemplarische Prozessgestaltung (EPG) als schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit. Die Studierenden weisen darin die Kompetenz nach, Elemente einer «kooperativen Prozessgestaltung» exemplarisch anzuwenden und einen sozialpädagogischen/kindheitspädagogischen Begleitprozess zu initiieren und zu dokumentieren. Es werden insgesamt elf detaillierte Teilkompetenzen aufgeführt, die von der Kenntnis passender Konzepte und Methoden bis zur systematischen Dokumentation reichen. +Der Promotionswirksame Kompetenznachweis Exemplarische Prozessgestaltung (EPG) ist die +zentrale schriftliche Prüfungsleistung im Rahmen der Studiengänge +[Regel-HF 25 und HF Flex im Studienjahr 25/26 mit Abgabetermin 29.06.2026](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-6). +Es handelt sich um eine +[schriftliche Facharbeit, die von den Studierenden in Einzelarbeit geleistet wird](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-1). -## Key Points +Im Kern weisen die Studierenden die Kompetenz nach, +[vorgegebene Elemente einer «kooperativen Prozessgestaltung» in der eigenen Praxisorganisation mit einem begleiteten / betreuten Menschen oder einer Gruppe exemplarisch anzuwenden, einen kooperativen sozialpädagogischen / kindheitspädagogischen Begleitprozess zu initiieren und diesen schriftlich zu dokumentieren](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-2). +Die EPG verknüpft damit theoretisches Wissen unmittelbar mit der Berufspraxis. -- EPG ist eine schriftliche Facharbeit in Einzelarbeit -- Nachweis der Kompetenz zur kooperativen Prozessgestaltung in der eigenen Praxisorganisation -- Initiation und schriftliche Dokumentation eines kooperativen sozialpädagogischen/kindheitspädagogischen Begleitprozesses -- Elf nachzuweisende Teilkompetenzen, darunter: - - Konzepte, Methoden, Techniken kennen und adaptieren - - Kooperative Gestaltung aller Prozessschritte - - Inter- und intraprofessionelle Kooperation - - Situationserfassung, Datenerhebung, Fallthematik bestimmen - - Soziale Diagnose und handlungsleitende Arbeitshypothese - - Zielentwicklung in Kooperation - - Interventionsplanung mit Perspektive der Betroffenen - - Handlungsleitende Konzepte nutzen - - Fachliche Auswertung und Reflexion - - Systematische Dokumentation als Facharbeit +Die Ausführungsbestimmungen definieren +[im Detail](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-7) elf Teilkompetenzen, +die in der Facharbeit nachgewiesen werden müssen. Diese lassen sich in vier Bereiche gliedern: -## Evidence References +**Methodisch-konzeptionelle Grundlagen:** Die Studierenden sollen +[passende Konzepte, Methoden, Techniken für die kooperative Prozessgestaltung kennen und auf die einzelnen Prozessschritte adaptieren](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-3). +Ebenso wird erwartet, alle Prozessschritte kooperativ zu gestalten und die Kompetenzen +der begleiteten Menschen nutzbringend einzubringen. Besonders hervorgehoben wird dabei, +[inter- und intraprofessionelle Kooperation sowie Zirkularität als zentrale Elemente der Prozessgestaltung zu verstehen](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-8). -- [Beschreibung des EPG als Facharbeit](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-1) -- [Nachweis der Kernkompetenz](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-2) -- [Detaillierte Teilkompetenzen](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-3) -- [Kompetenz Situationserfassung und Datenerhebung](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-4) -- [Kompetenz Diagnose, Ziele und Interventionsplanung](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-5) +**Situationserfassung und Analyse:** Eine weitere Schlüsselkompetenz besteht darin, +[eine Situationserfassung auftragsbezogen, methodengeleitet und unter Einbezug der Perspektive der Betroffenen und Beteiligten zu erstellen](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-4) +und auf dieser Grundlage eine gezielte Datenerhebung vorzunehmen sowie eine +präzisierte Fallthematik zu bestimmen. + +**Diagnose, Zielsetzung und Interventionsplanung:** Die Studierenden sollen +[eine soziale Diagnose erstellen, daraus eine handlungsleitende Arbeitshypothese ableiten](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-5), +Ziele fachgeleitet und in Kooperation mit begleiteten Menschen entwickeln und eine +Interventionsplanung erstellen, die handlungsleitende Konzepte als Orientierung nutzt +und die Perspektive der Betroffenen und Beteiligten einbezieht. + +**Reflexion und Dokumentation:** Abschliessend wird verlangt, +[den Begleitprozess fachlich auszuwerten und Konsequenzen abzuleiten](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-9) +(fachliche Reflexion) sowie +[den Begleitprozess systematisch und nachvollziehbar unter Einhaltung formaler Vorgaben in Form einer Facharbeit zu dokumentieren](./page_01_beschreibung-und-kompetenzen.evidence.md#reference-10). + +Insgesamt bildet das Kompetenzprofil die gesamte methodische Handlungskette der +kooperativen Prozessgestaltung ab — von der ersten Situationserfassung über analytische +und diagnostische Schritte bis hin zur Interventionsplanung, Reflexion und Dokumentation. diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md index c47039f..4efe65a 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md @@ -49,3 +49,35 @@ Die Exemplarische Prozessgestaltung basiert auf den Inhalten der Lernumgebungen - **Lines:** 83-90 - **Quote:** "1. Einleitung Kurze Einleitung, worum es in der vorliegenden Facharbeit geht: Aufgabenstellung des PKNW EPG, kurze und vollständige Übersicht über die einzelnen Kapitel der Facharbeit, Ziel der vorliegenden kooperativen Prozessgestaltung, erste grobe Orientierung zum eigenen Praxiskontext), eigene Rolle im sozialpädagogischen / kindheitspädagogischen Begleitprozess und Begründung der Fallauswahl. Hinweis auf die Handhabung von Persönlichkeits- / Datenschutz (Anonymisierung aller beschriebenen Personen und Organisation)." + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Grundlagendokumente und inhaltliche Vorgaben +- **Section:** 3.1 Inhaltliche Vorgaben – Kapitel 2 Organisationaler Kontext +- **Pages:** 2 +- **Lines:** 95-96 +- **Quote:** "Kurze Beschreibungen (max. ½ Seite) der Organisation." + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Grundlagendokumente und inhaltliche Vorgaben +- **Section:** 2 Verbindliche Grundlagendokumente +- **Pages:** 2 +- **Lines:** 55 +- **Quote:** "Leitfaden Umgang mit auf Künstlicher Intelligenz basierenden Tools Version 1.1" + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Grundlagendokumente und inhaltliche Vorgaben +- **Section:** 2 Verbindliche Grundlagendokumente +- **Pages:** 2 +- **Lines:** 56 +- **Quote:** "Deklaration bezüglich Urheberschaft / Daten-/Persönlichkeitsschutz / Umfang" + +## Reference 9 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Grundlagendokumente und inhaltliche Vorgaben +- **Section:** 3.1 Inhaltliche Vorgaben +- **Pages:** 2 +- **Lines:** 76 +- **Quote:** "folgende Vorgaben (Kapitelüberschriften und inhaltliche Erwartungen) für die Exemplarische Prozessgestaltung verbindlich" diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.md index d64a15d..311d042 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.md @@ -1,20 +1,39 @@ # Verbindliche Grundlagendokumente und Inhaltliche Vorgaben -Seite 2 listet die verbindlichen Grundlagendokumente für die EPG auf und beginnt mit den inhaltlichen Vorgaben. Die EPG basiert auf spezifischen Modulinhalten je nach Studiengang (HF SP/KP oder HF Flex). Es werden verbindliche Kapitelüberschriften und inhaltliche Erwartungen festgelegt, orientiert am Lehrbuch von Hochuli Freund & Stotz (2021) zur Kooperativen Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit. +Die EPG-Ausführungsbestimmungen benennen acht verbindliche Grundlagendokumente, die für +die Erstellung der Facharbeit massgebend sind. Dazu zählen neben den +[Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Promotionsordnung, dem Rahmenlehrplan, den Ausführungsbestimmungen, den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten und dem Glossar Beurteilungskriterien](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-1) +auch der +[Leitfaden Umgang mit auf Künstlicher Intelligenz basierenden Tools](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-7) +sowie die +[Deklaration bezüglich Urheberschaft / Daten-/Persönlichkeitsschutz / Umfang](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-8). +Alle acht Dokumente sind verbindlich einzuhalten und regeln sowohl formale als auch +inhaltliche Anforderungen an die Facharbeit. -## Key Points +Die inhaltlichen Vorgaben unterscheiden sich je nach Studiengang. Für den +[Studiengang HF SP / KP basiert die EPG auf den Inhalten der Module HL2 und KP2](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-2), +ergänzt durch weiteres Fachwissen aus dem Studium und der sozialpädagogischen bzw. +kindheitspädagogischen Praxis. Für den +[Studiengang HF Flex basiert sie auf den Lernumgebungen 1.1, 1.2 und 1.3](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-3), +wobei insbesondere die Lernumgebungen 2.1 bis 2.4 sowie gegebenenfalls 2.5 +(Arbeit mit Gruppen) und Fachwissen aus der sozialpädagogischen Praxis einzubeziehen +sind. In beiden Studiengängen wird erwartet, dass über den unmittelbaren Modulstoff +hinaus relevantes Fachwissen integriert wird. -- Acht verbindliche Grundlagendokumente (AGB, Promotionsordnung, Rahmenlehrplan, Ausführungsbestimmungen, Richtlinien, KI-Leitfaden, Deklaration, Glossar) -- HF SP/KP: EPG basiert auf Modulen HL2 und KP2 -- HF Flex: EPG basiert auf Lernumgebungen 1.1, 1.2, 1.3 (plus 2.1–2.5) -- Verbindliche Kapitelstruktur nach Hochuli Freund & Stotz (2021) -- Kapitel 1 «Einleitung»: Aufgabenstellung, Kapitelübersicht, Praxiskontext, Fallauswahl, Datenschutz -- Kapitel 2 «Organisationaler Kontext»: Kurze Beschreibung der Organisation (max. ½ Seite) +Die Struktur der Facharbeit orientiert sich verbindlich am Referenzwerk +[Hochuli Freund, U. & Stotz, W. (2021). Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-4). +Die Ausführungsbestimmungen legen +[verbindliche Kapitelüberschriften und inhaltliche Erwartungen](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-9) +fest, die den gesamten Aufbau der Arbeit bestimmen. -## Evidence References +Das erste verbindliche Kapitel «Einleitung» verlangt eine +[kurze Einleitung mit Aufgabenstellung des PKNW EPG, vollständiger Kapitelübersicht, Ziel der kooperativen Prozessgestaltung, erster Orientierung zum eigenen Praxiskontext, eigener Rolle im Begleitprozess und Begründung der Fallauswahl](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-5). +Zudem ist ein Hinweis auf die Handhabung von Persönlichkeits- und Datenschutz +erforderlich, insbesondere die Anonymisierung aller beschriebenen Personen und der +Organisation. -- [Liste der verbindlichen Grundlagendokumente](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-1) -- [Modulbasis HF SP/KP](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-2) -- [Modulbasis HF Flex](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-3) -- [Verbindliche Vorgaben nach Hochuli Freund & Stotz](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-4) -- [Inhaltliche Erwartungen Kapitel 1 Einleitung](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-5) +Das zweite Kapitel «Organisationaler Kontext» umfasst eine +[kurze Beschreibung (max. ½ Seite) der Organisation](./page_02_grundlagendokumente-und-inhaltliche-vorgaben.evidence.md#reference-6), +in der der Begleitprozess stattfindet. Diese knappe Darstellung soll den Leserinnen +und Lesern den institutionellen Rahmen vermitteln, innerhalb dessen die kooperative +Prozessgestaltung erfolgt. diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md index aa1764d..2a0a87b 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md @@ -46,3 +46,35 @@ Unterscheidung zwischen Bildungszielen und Unterstützungszielen auf Grobzielebe - **Quote:** "Schritt 1: Vorüberlegungen zum Vorgehen: Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus den vorangegangenen Prozessschritten darstellen und deren Bedeutung für die Interventionsplanung herausarbeiten. Handlungsleitende Konzepte werden beigezogen und dienen in der gesamten Interventionsplanung als konkrete Handlungsorientierung." + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Konzept Kooperative Prozessgestaltung +- **Section:** Randbemerkung +- **Pages:** 3 +- **Lines:** 113 +- **Quote:** "Unter Einbezug von klientInnenspezifischer & inter-/intraprofessioneller Kooperation" + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Konzept Kooperative Prozessgestaltung +- **Section:** 3.5 Prozessschritt Interventionsplanung – Schritt 2 und 3 +- **Pages:** 3 +- **Lines:** 156-159 +- **Quote:** "Schritt 2 und 3: Interventionsmöglichkeiten entwerfen und Reflexion der Interventionsmöglichkeiten: Interventionsmöglichkeiten kooperativ entwerfen (Schritt 2) und reflektieren (Schritt 3)." + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Konzept Kooperative Prozessgestaltung +- **Section:** 3.5 Prozessschritt Interventionsplanung – Schritt 4 +- **Pages:** 3 +- **Lines:** 161-162 +- **Quote:** "Schritt 4: Entscheiden, planen, organisieren: Fachlich begründete Auswahl von Interventionsmöglichkeiten." + +## Reference 9 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Konzept Kooperative Prozessgestaltung +- **Section:** 3.5 Prozessschritt Interventionsplanung – Schritt 4 +- **Pages:** 3 +- **Lines:** 163-165 +- **Quote:** "Daraus werden kooperativ 2 - 3 Feinziele abgeleitet, dem/einem Grobziel zugeordnet und in Bildungs- und Unterstützungsziele unterteilt." diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.md index 4db4409..c10b663 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.md @@ -1,20 +1,39 @@ # Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung -Seite 3 beschreibt die verbindlichen Prozessschritte des Konzepts der Kooperativen Prozessgestaltung. Es werden die Prozessschritte Situationserfassung, Analyse, Diagnose, Zielsetzung und der Beginn der Interventionsplanung mit ihren jeweiligen inhaltlichen Erwartungen dargelegt. Jeder Prozessschritt verweist auf das entsprechende Kapitel in Hochuli Freund & Stotz (2021) und beschreibt, was methodisch und inhaltlich erwartet wird. +Das Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung bildet das Kernstück der EPG-Facharbeit +und umfasst fünf aufeinander aufbauende Prozessschritte. Sämtliche Schritte sind +[unter Einbezug von klientInnenspezifischer & inter-/intraprofessioneller Kooperation](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-6) +durchzuführen — dies stellt eine durchgängige Querschnittsanforderung dar. -## Key Points +Der erste Prozessschritt ist die **Situationserfassung** (Hochuli Freund & Stotz, 2021, +Kap. 8). Dabei ist das +[Ziel, ein Bild der Fallsituation zu erhalten, methodenbasiert die Anliegen zu erfassen und die gegenwärtige Situation mit den vorläufigen Themen festzuhalten](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-1). +Die wichtigsten Fallinformationen werden fachgeleitet zusammengetragen: Auftrag, +beteiligte Personen, Vorgeschichte des begleiteten Menschen, Vorgeschichte in der +Organisation, gegenwärtige Situation und vorläufige Themen. -- **Prozessschritt Situationserfassung** (Kap. 8): Bild der Fallsituation, methodenbasierte Anliegen, gegenwärtige Situation mit vorläufigen Themen -- **Prozessschritt Analyse** (Kap. 9): Analysemethoden, konstatierende Hypothesen, Präzisierung der Fallthematik -- **Prozessschritt Diagnose** (Kap. 10): Theoriegeleitetes Fallverstehen mit zwei fachlichen Wissensbeständen, erklärende Hypothesen, handlungsleitende Arbeitshypothese -- **Prozessschritt Zielsetzung** (Kap. 11): Kooperativer Zielbildungsprozess, hierarchisierte Zielformulierung (1 Fernziel, mind. 1 Grobziel), Unterscheidung Bildungs- und Unterstützungsziele -- **Prozessschritt Interventionsplanung** (Kap. 12): Vorüberlegungen, handlungsleitende Konzepte, Interventionsmöglichkeiten entwerfen und reflektieren -- Alle Prozessschritte sind unter Einbezug von klientInnenspezifischer und inter-/intraprofessioneller Kooperation durchzuführen +Im zweiten Prozessschritt, der **Analyse** (Kap. 9), wird +[ausgehend von den wesentlichen Fallinformationen, der gegenwärtigen Situation und den vorläufigen Themen anhand praxisrelevanter Analysemethoden eine Analyse durchgeführt](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-2). +Die wichtigsten Erkenntnisse werden in konstatierenden Hypothesen zusammengefasst +und gewichtet. Anschliessend wird die Fallthematik präzisiert. -## Evidence References +Der dritte Prozessschritt ist die **Diagnose** (Kap. 10). Hier erfolgt eine +[Diskussion und fachliche Auseinandersetzung der Fallthematik vor dem Hintergrund zwei fallspezifisch ausgewählter fachlicher Wissensbestände / Theorien (theoriegeleitetes Fallverstehen)](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-3). +Die Wahl der Theorien bzw. Wissensbestände ist zu begründen. Aus den gewonnenen +Erkenntnissen werden erklärende Hypothesen abgeleitet und daraus eine handlungsleitende +Arbeitshypothese formuliert. -- [Prozessschritt Situationserfassung](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-1) -- [Prozessschritt Analyse](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-2) -- [Prozessschritt Diagnose](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-3) -- [Prozessschritt Zielsetzung](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-4) -- [Prozessschritt Interventionsplanung – Vorüberlegungen und Konzepte](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-5) +Im vierten Prozessschritt, der **Zielsetzung** (Kap. 11), wird der +[kooperative Zielbildungsprozess beschrieben mit hierarchisierter Zielformulierung (1 Fernziel, mind. 1 Grobziel)](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-4). +Jede Zielformulierung ist zu begründen. Auf Grobzielebene ist die Unterscheidung +zwischen Bildungszielen und Unterstützungszielen verbindlich vorzunehmen. + +Der fünfte Prozessschritt, die **Interventionsplanung** (Kap. 12, insbesondere 12.5), +gliedert sich in vier Teilschritte. In Schritt 1 werden +[die wichtigsten Erkenntnisse aus den vorangegangenen Prozessschritten zusammengefasst und handlungsleitende Konzepte als konkrete Handlungsorientierung beigezogen](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-5). +In +[Schritt 2 und 3 werden Interventionsmöglichkeiten kooperativ entworfen und reflektiert](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-7). +In +[Schritt 4 erfolgt die fachlich begründete Auswahl von Interventionsmöglichkeiten](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-8), +woraus +[kooperativ 2–3 Feinziele abgeleitet, dem Grobziel zugeordnet und in Bildungs- und Unterstützungsziele unterteilt werden](./page_03_konzept-kooperative-prozessgestaltung.evidence.md#reference-9). diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md index 4f39524..12e9158 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md @@ -44,3 +44,27 @@ Darstellung von möglichen Konsequenzen und zentralen Erkenntnissen." - **Quote:** "➢ Welche Schwierigkeiten haben sich im Handlungsprozess hinsichtlich der oben genannten Aspekte ergeben? Woran könnte dies gelegen haben? Wie bin ich damit umgegangen? Was hätte ich alternativ machen können? ➢ Was hätte ich rückblickend noch berücksichtigen können? Warum? ➢ Was würde ich in einer ähnlichen Situation genauso und was anders machen? Weshalb? Wie würde ich es dann anders machen evtl. was würde ich anders machen?" + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Interventionsplanung und Reflexion +- **Section:** 4. Fachliche Reflexion +- **Pages:** 4 +- **Lines:** 187 +- **Quote:** "Folgende Fragen können dabei unterstützend sein:" + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Interventionsplanung und Reflexion +- **Section:** 5. Quellenverzeichnis +- **Pages:** 4 +- **Lines:** 213-222 +- **Quote:** "Quellenverzeichnis (siehe Richtlinien für schriftliche Facharbeiten, Kap. 9 sowie Metzger, 2022, insbesondere Kap. 7.5.2.3)" + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Interventionsplanung und Reflexion +- **Section:** 4. Fachliche Reflexion +- **Pages:** 4 +- **Lines:** 184-185 +- **Quote:** "Darstellung von möglichen Konsequenzen und zentralen Erkenntnissen." diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.md index 9ba5ebf..5d96b0b 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_04_interventionsplanung-und-reflexion.md @@ -1,20 +1,37 @@ # Interventionsplanung (Fortsetzung) und Fachliche Reflexion -Seite 4 schliesst die inhaltlichen Vorgaben zur Interventionsplanung ab und beschreibt die Kapitel «Fachliche Reflexion» und «Quellenverzeichnis». Die konkrete Interventionsplanung muss die Frage «Wer macht wann, was, wie, warum?» beantworten. Die fachliche Reflexion umfasst eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gestaltungsprozess hinsichtlich Fachlichkeit, Kooperation und eigener Rolle, unterstützt durch sieben Leitfragen. +Die vierte Seite der Ausführungsbestimmungen schliesst die inhaltlichen Vorgaben zur +Interventionsplanung ab und beschreibt die abschliessenden Kapitel der Facharbeit. -## Key Points +Die +[konkrete Interventionsplanung anhand eines der formulierten Feinziele erfolgt methodisch-strukturiert bezogen auf handlungsleitende Konzepte, ist konkret, fallbezogen sinnvoll und differenziert beschrieben sowie fachlich fundiert](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-1). +Sie muss ganz konkret die Frage «Wer macht wann, was, wie, warum?» beantworten — +dies stellt sicher, dass die Planung operationalisierbar und praxisbezogen ist. -- Konkrete Interventionsplanung anhand eines Feinziels: methodisch-strukturiert, fallbezogen, fachlich fundiert -- Zentrale Frage der Interventionsplanung: «Wer macht wann, was, wie, warum?» -- Fachliche Reflexion mit drei Aspekten: fachliches/methodisches Vorgehen (inkl. Zirkularität), klientInnenspezifische und interprofessionelle Kooperation, eigene Rolle als Fachperson -- Darstellung von Konsequenzen und zentralen Erkenntnissen -- Sieben unterstützende Reflexionsfragen (Theorie-Praxis-Bezug, methodische Zugänge, Rollengestaltung, Werte/Haltungen, Schwierigkeiten, Rückblick, Transferüberlegungen) -- Quellenverzeichnis gemäss Richtlinien und Metzger (2022) +Das Kapitel «Fachliche Reflexion» bildet den Abschluss der inhaltlichen Darstellung. +Die Studierenden leisten eine +[fachliche, kritische Reflexion des Gestaltungsprozesses hinsichtlich dreier Aspekte: fachliches sowie methodisches Vorgehen einschliesslich Bedeutung und Zusammenhang der Prozessschritte (Zirkularität), klientInnenspezifische und intra-/interprofessionelle Kooperation sowie die eigene Rolle als Fachperson](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-2). +Ergänzend ist eine +[Darstellung von möglichen Konsequenzen und zentralen Erkenntnissen](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-8) +gefordert. -## Evidence References +Zur Unterstützung der Reflexion werden +[sieben Leitfragen](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-6) formuliert. +Die ersten beiden Fragen betreffen den Theorie-Praxis-Bezug: +[Welche Bedeutung haben Theorien und Fachwissen für die eigene Praxis, wo liegen Stärken und Schwächen, und welche alternativen Theorien wären geeignet?](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-3) +Ebenso wird nach der Relevanz der beigezogenen methodischen Zugänge gefragt. -- [Konkrete Interventionsplanung](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-1) -- [Kapitel Fachliche Reflexion](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-2) -- [Reflexionsfragen Theorie und Methodik](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-3) -- [Reflexionsfragen Rolle und Haltung](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-4) -- [Reflexionsfragen Schwierigkeiten und Rückblick](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-5) +Weitere Leitfragen fokussieren auf die persönliche Dimension: +[Wie ist es gelungen, die Rolle als Fachperson zu gestalten, und welche Werte und Haltungen waren leitend?](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-4) +Dabei interessiert auch, ob sich diese Haltungen im Prozess verändert, bestätigt +oder differenziert haben. + +Die letzten Fragen richten sich auf Schwierigkeiten und Transferüberlegungen: +[Welche Schwierigkeiten haben sich im Handlungsprozess ergeben, was hätte rückblickend berücksichtigt werden können, und was würde man in einer ähnlichen Situation gleich oder anders machen?](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-5) +Diese Fragen fördern eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem eigenen +professionellen Handeln und dessen Weiterentwicklung. + +Den formalen Abschluss der Facharbeit bildet das +[Quellenverzeichnis, das gemäss den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten (Kap. 9) sowie Metzger (2022, Kap. 7.5.2.3)](./page_04_interventionsplanung-und-reflexion.evidence.md#reference-7) +zu erstellen ist. Damit wird die wissenschaftliche Fundierung der Arbeit transparent +nachgewiesen. diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md index 98e46e8..f2d75c0 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md @@ -42,3 +42,27 @@ Die aufgeführten verbindlich vorgegebenen Kapitel inkl. Kapitelüberschriften d - **Pages:** 5 - **Lines:** 267-271 - **Quote:** "Bei Plagiaten kann die Schule disziplinarische Massnahmen ergreifen. Ein Selbstplagiat, sprich das wiederholte Einreichen identischer oder in wesentlichen Teilen gleicher eigener Facharbeiten oder Textpassagen ohne korrekte Kennzeichnung und ohne explizite Genehmigung ist untersagt. Ein Selbstplagiat stellt eine Form der Täuschung dar und kann disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen." + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Formale Vorgaben +- **Section:** 3.2 Formale Vorgaben +- **Pages:** 5 +- **Lines:** 240 +- **Quote:** "Die Seitenzahlen sind nummeriert." + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Formale Vorgaben +- **Section:** 3.2 Formale Vorgaben +- **Pages:** 5 +- **Lines:** 242-247 +- **Quote:** "Die Facharbeit entspricht den allgemeinen formalen Vorgaben von Agogis, die in folgenden Dokumenten beschrieben sind: Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB (Kapitel Berufliche Schweigepflicht), Promotionsordnung Regel-HF bzw. Anschluss-HF bzw. HF Flex und insbesondere in den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten, sowie dem Leitfaden Umgang mit auf Künstlicher Intelligenz basierenden Tools." + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilung +- **Section:** 4.1 Beurteilungsmodalitäten +- **Pages:** 5 +- **Lines:** 263-266 +- **Quote:** "der Umgang mit allen benutzten Quellen und Hilfsmitteln transparent ist, so dass klar ersichtlich ist, was übernommene Gedanken und was Eigenleistung ist (vgl. auch Formular «Deklaration bezüglich Urheberschaft / Daten-/Persönlichkeitsschutz / Umfang»). Ist das nicht der Fall, erfolgt eine Auflage." diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.md index ae11611..300243d 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.md @@ -1,23 +1,15 @@ # Formale Vorgaben und Beurteilungsmodalitäten -Seite 5 enthält den Hinweis zur Kapitelgliederung, die formalen Vorgaben zum Umfang der Facharbeit sowie den Beginn des Abschnitts zur Beurteilung. Die Facharbeit umfasst 24'000 bis 39'000 Zeichen (ohne Leerzeichen), und es gelten die allgemeinen formalen Vorgaben von Agogis. Die Beurteilung erfolgt kriteriengeleitet durch eine unbefangene Fachperson, und es werden die Bedingungen für das Bestehen detailliert aufgeführt. +Die verbindlich vorgegebenen Kapitel der EPG-Facharbeit dürfen, sofern es inhaltlich sinnvoll ist, in Unterkapitel unterteilt werden — die Kapitelüberschriften bleiben dabei bestehen [(Ref 1)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-1). Dies orientiert sich an den Richtlinien für schriftliche Facharbeiten, Kap. 8.2. -## Key Points +Der vorgeschriebene Umfang beträgt mindestens 24'000 und maximal 39'000 Zeichen ohne Leerzeichen. Titelblatt, Inhalts- und Quellenverzeichnis, weitere Verzeichnisse sowie der Anhang zählen nicht dazu. Im Moodle-Raum «Promotionswirksame Kompetenznachweise» steht eine verbindliche Anleitung zur Zeichenüberprüfung bereit [(Ref 2)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-2). Die Seitenzahlen der Arbeit sind durchgehend zu nummerieren [(Ref 6)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-6). -- Kapitelüberschriften dürfen in Unterkapitel unterteilt werden -- Umfang: mindestens 24'000 bis maximal 39'000 Zeichen (ohne Leerzeichen) -- Titelblatt, Verzeichnisse und Anhang werden nicht mitgerechnet -- Seitenzahlen müssen nummeriert sein -- Beurteilung durch unbefangene Fachperson, kriteriengeleitet mit Punkten -- Bestanden wenn: Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, je 2/3 der Maximalpunktzahl bei inhaltlichen und formalen Kriterien -- Korrekte Handhabung der beruflichen Schweigepflicht ist Pflicht (sonst Auflage) -- Transparenter Umgang mit Quellen und Hilfsmitteln (Eigenleistung vs. übernommene Gedanken) -- Plagiate und Selbstplagiate können disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen +Darüber hinaus muss die Facharbeit den allgemeinen formalen Vorgaben von Agogis entsprechen. Massgebend sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB (Kapitel «Berufliche Schweigepflicht»), die Promotionsordnung des jeweiligen Studiengangs, die Richtlinien für schriftliche Facharbeiten sowie der Leitfaden zum Umgang mit KI-basierten Tools [(Ref 7)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-7). -## Evidence References +Die Beurteilung der Facharbeit erfolgt durch eine Fachperson, die in keiner Befangenheit zu den Studierenden steht. Die Bewertung ist kriteriengeleitet und wird anhand von Punkten vorgenommen; es gilt das Merkblatt zum Umgang mit Befangenheiten [(Ref 3)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-3). -- [Hinweis Unterkapitel](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-1) -- [Formale Vorgaben Zeichenumfang](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-2) -- [Beurteilungsmodalitäten](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-3) -- [Bedingungen für Bestehen](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-4) -- [Plagiate und Selbstplagiate](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-5) +Die Facharbeit gilt als bestanden, wenn die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind und bei den inhaltlichen wie auch den formalen Kriterien jeweils mindestens zwei Drittel der maximalen Punktzahl erreicht werden. Der Umgang mit der beruflichen Schweigepflicht muss in der Einleitung korrekt deklariert und in der gesamten Arbeit konsequent umgesetzt sein — andernfalls wird eine Auflage erteilt [(Ref 4)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-4). + +Ebenso wird ein transparenter Umgang mit sämtlichen Quellen und Hilfsmitteln verlangt: Es muss klar ersichtlich sein, was übernommene Gedanken und was Eigenleistung ist. Bei Nichteinhaltung erfolgt eine Auflage [(Ref 8)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-8). + +Bei Plagiaten kann die Schule disziplinarische Massnahmen ergreifen. Ausdrücklich untersagt ist auch das Selbstplagiat — das wiederholte Einreichen identischer oder in wesentlichen Teilen gleicher eigener Arbeiten oder Textpassagen ohne korrekte Kennzeichnung und ohne explizite Genehmigung. Ein Selbstplagiat wird als Täuschung gewertet und kann disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen [(Ref 5)](./page_05_formale-vorgaben-und-beurteilung.evidence.md#reference-5). diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md index f95ca11..89ecf84 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md @@ -47,3 +47,27 @@ Anmerkung: Wird der vorgegebene Umfang inkl. Toleranzbereich von 10% nicht einge - **Pages:** 6 - **Lines:** 312-317 - **Quote:** "Anmerkung: Werden diese Voraussetzungen zur Zulassung (korrekter Upload, Hardcopy, Formular) zur Beurteilung nicht erfüllt, wird eine Frist von 3 Tagen zur Nachreichung erteilt. Wird das Geforderte von den Studierenden innerhalb dieser Frist nachgereicht, ist die Facharbeit zur Beurteilung zugelassen. Im Unterlassungsfall wird die EPG nicht zur Beurteilung zugelassen und der Promotionswirksame Kompetenznachweis Exemplarische Prozessgestaltung als nicht bestanden bewertet." + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilung +- **Section:** 4.2 Voraussetzungen für die Zulassung zur Beurteilung +- **Pages:** 6 +- **Lines:** 308-310 +- **Quote:** "Formular \"Deklaration bezüglich Urheberschaft / Daten-/Persönlichkeitsschutz / Umfang\" den Vorgaben gemäss korrekt ausgefüllt ✓ Alle verlangten Angaben sind vollständig und korrekt ausgefüllt" + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilung +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien +- **Pages:** 6 +- **Lines:** 319-322 +- **Quote:** "4.3 Beurteilungskriterien Inhaltliche Kriterien (max. 66 Punkte, bestanden bei 44 Punkten) ➢ Nachvollziehbare, differenzierte und prägnante Darstellung der Einleitung (max. 6 Punkte)" + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilung +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Einleitung +- **Pages:** 6 +- **Lines:** 323-326 +- **Quote:** "Aufgabenstellung des PKNW EPG ist dargestellt und eine vollständige Übersicht über die einzelnen Kapitel der Facharbeit ist gegeben (1) • Ziel der vorliegenden kooperativen Prozessgestaltung ist dargestellt (1)" diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.md index 52453b5..b0fb38b 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_06_beurteilung-und-zulassung.md @@ -1,24 +1,13 @@ # Beurteilung, Zulassungsvoraussetzungen und Beginn Beurteilungskriterien -Seite 6 beschreibt die Rückmeldungsmodalitäten, die Möglichkeit der Überarbeitung bei Nichtbestehen, und die detaillierten Voraussetzungen für die Zulassung zur Beurteilung. Zudem beginnt die Auflistung der inhaltlichen Beurteilungskriterien mit dem Kriterium zur Einleitung. +Die Rückmeldung an die Studierenden erfolgt schriftlich: Sie erhalten die Bewertung «bestanden» oder «nicht bestanden» zusammen mit der erreichten Punktzahl. Zu jedem Beurteilungskriterium wird ein kurzer schriftlicher Kommentar verfasst. Nicht bestandene Facharbeiten können einmal mit einer Auflage überarbeitet werden, wobei die beurteilende Fachperson die Auflage formuliert [(Ref 1)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-1). -## Key Points +Damit die Facharbeit zur Beurteilung zugelassen wird, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Die wichtigste ist die termingerechte Einreichung: Wird der Abgabetermin nicht eingehalten, gilt der Kompetenznachweis «Exemplarische Prozessgestaltung» als nicht erfüllt, was gleichbedeutend mit der Nichtpromotion ist und zum Abbruch der Ausbildung führt [(Ref 2)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-2). -- Rückmeldung schriftlich mit «bestanden»/«nicht bestanden» und Punktzahl plus Kommentar je Kriterium -- Nicht bestandene Arbeiten können einmal mit Auflage überarbeitet werden -- Zulassungsvoraussetzungen: - - Termingerechte Einreichung (sonst Nichtpromotion und Ausbildungsabbruch) - - Vorgegebener Umfang eingehalten (max. 10% Überschreitung, d.h. max. 42'900 Zeichen) - - Korrekter Upload auf Moodle (Word + PDF) und Hardcopy per A-Post - - Korrekte Beschriftung (EPG_Klasse_Nachname_Vorname bzw. EPG_HF Flex_Nachname_Vorname) - - Deklarationsformular korrekt ausgefüllt -- 3-Tage-Nachfrist bei fehlenden Upload-/Formular-Voraussetzungen -- Beginn Beurteilungskriterien: Einleitung (max. 6 Punkte) +Der vorgegebene Umfang darf höchstens um 10 % überschritten werden. Eine EPG mit mehr als 42'900 Zeichen wird nicht zur Beurteilung zugelassen und gilt als nicht bestanden; sie kann am Auflagetermin als Zweitversuch eingereicht werden [(Ref 3)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-3). -## Evidence References +Ferner müssen der Upload auf Moodle (Word- und PDF-Datei) sowie die Hardcopy per A-Post korrekt erfolgen. Die Datei ist nach dem Schema EPG_Klasse_Nachname_Vorname bzw. EPG_HF Flex_Nachname_Vorname zu benennen [(Ref 4)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-4). Zusätzlich muss das Formular «Deklaration bezüglich Urheberschaft / Daten-/Persönlichkeitsschutz / Umfang» vollständig und korrekt ausgefüllt sein [(Ref 6)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-6). -- [Rückmeldung und Überarbeitung](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-1) -- [Termingerechte Einreichung](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-2) -- [Umfang und Toleranz](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-3) -- [Upload und Hardcopy](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-4) -- [Nachfrist bei fehlenden Voraussetzungen](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-5) +Werden die Voraussetzungen zu Upload, Hardcopy oder Deklarationsformular nicht erfüllt, wird eine Nachfrist von drei Tagen gewährt. Wird innerhalb dieser Frist nachgereicht, ist die Arbeit zur Beurteilung zugelassen. Im Unterlassungsfall wird die EPG nicht zugelassen und der Kompetenznachweis als nicht bestanden bewertet [(Ref 5)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-5). + +Die inhaltlichen Beurteilungskriterien umfassen insgesamt maximal 66 Punkte; bestanden ist der inhaltliche Teil ab 44 Punkten [(Ref 7)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-7). Das erste inhaltliche Kriterium betrifft die Einleitung (max. 6 Punkte): Die Aufgabenstellung des PKNW EPG muss dargestellt sein, eine vollständige Kapitelübersicht gegeben und das Ziel der kooperativen Prozessgestaltung formuliert werden [(Ref 8)](./page_06_beurteilung-und-zulassung.evidence.md#reference-8). diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md index 4ad3392..6305ff2 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md @@ -46,3 +46,27 @@ Source document: [epg-ausfuehrungsbestimmungen](../../documents/EPG_Ausführungs - **Quote:** " • Die vorläufigen Themen sind deutlich benannt und erläutert (1.5) • Die Erfassungsmethode(n) ist / sind deutlich benannt und es wird ersichtlich, woher welche Information stammt, die Sichtweisen sind kooperativ und mehrperspektivisch erfasst (1.5) • Die Fallsituation ist insgesamt nachvollziehbar dargestellt (1)" + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Situationserfassung (Person und Gegenwart) +- **Pages:** 7 +- **Lines:** 347-349 +- **Quote:** "Person ist / Gruppenmitglieder sind differenziert beschreibend und ressourcenorientiert dargestellt (1.5) • Die gegenwärtige Situation ist differenziert und nachvollziehbar festgehalten (1.5)" + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Situationserfassung (Gesamtdarstellung) +- **Pages:** 7 +- **Lines:** 355 +- **Quote:** "Die Fallsituation ist insgesamt nachvollziehbar dargestellt (1)" + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Einleitung (Datenschutz) +- **Pages:** 7 +- **Lines:** 335-336 +- **Quote:** "Die Handhabung des Persönlichkeits- / Datenschutzes (Anonymisierung aller beschriebenen Personen und Organisation) ist klar und konkret beschrieben (1)" diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.md index cdb6c17..8b882b6 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.md @@ -1,24 +1,15 @@ # Beurteilungskriterien: Einleitung, Organisationaler Kontext und Situationserfassung -Seite 7 setzt die inhaltlichen Beurteilungskriterien fort. Sie umfasst die detaillierten Teilkriterien und Punktverteilungen für die Kapitel Einleitung (Fortsetzung von Seite 6), Organisationaler Kontext und Situationserfassung. Die Kriterien sind mit spezifischen Punktwerten versehen. +Im Kriterium Einleitung (max. 6 Punkte, Fortsetzung von Seite 6) wird bewertet, ob eine erste grobe Orientierung zum eigenen Praxiskontext gegeben und die eigene Rolle im sozialpädagogischen bzw. kindheitspädagogischen Begleitprozess dargestellt ist (1.5 Punkte). Die Fallauswahl muss begründet sein (1.5 Punkte) [(Ref 1)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-1). Die Handhabung des Persönlichkeits- und Datenschutzes — insbesondere die Anonymisierung aller beschriebenen Personen und Organisationen — ist klar und konkret zu beschreiben (1 Punkt) [(Ref 8)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-8). -## Key Points +Der organisationale Kontext wird mit maximal 3 Punkten bewertet. Es wird verlangt, dass relevante und konkrete Punkte des organisationalen Kontextes nachvollziehbar und prägnant dargestellt sind [(Ref 2)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-2). -- **Einleitung** (max. 6 Punkte, Fortsetzung): Praxiskontext und Rolle (1.5), Fallauswahl begründet (1.5), Persönlichkeits-/Datenschutz beschrieben (1) -- **Organisationaler Kontext** (max. 3 Punkte): Relevante konkrete Punkte dargestellt -- **Situationserfassung** (max. 10 Punkte) mit sieben Teilkriterien: - - Auftragsklärung (1.5) - - Vorgeschichte (1.5) - - Person/Gruppenmitglieder ressourcenorientiert (1.5) - - Gegenwärtige Situation (1.5) - - Vorläufige Themen (1.5) - - Erfassungsmethoden, kooperativ und mehrperspektivisch (1.5) - - Fallsituation insgesamt nachvollziehbar (1) +Die Situationserfassung bildet mit maximal 10 Punkten eines der gewichtigsten inhaltlichen Kriterien. Die Darstellung muss nachvollziehbar, differenziert, prägnant und fachlich fundiert sein [(Ref 3)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-3). -## Evidence References +Im Einzelnen wird verlangt, dass die Auftragsklärung — sowohl der Auftrag der Organisation als auch der klient:innenbezogene Auftrag — nachvollziehbar und differenziert vorgenommen ist (1.5 Punkte). Relevante Aspekte der Vorgeschichte müssen prägnant festgehalten sein (1.5 Punkte) [(Ref 4)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-4). -- [Einleitung Teilkriterien](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-1) -- [Organisationaler Kontext](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-2) -- [Situationserfassung Gesamtkriterium](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-3) -- [Situationserfassung Auftragsklärung und Vorgeschichte](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-4) -- [Situationserfassung Erfassungsmethoden](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-5) +Die begleitete Person bzw. die Gruppenmitglieder sind differenziert beschreibend und ressourcenorientiert darzustellen (1.5 Punkte), und die gegenwärtige Situation ist differenziert und nachvollziehbar festzuhalten (1.5 Punkte) [(Ref 6)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-6). + +Weiter müssen die vorläufigen Themen deutlich benannt und erläutert sein (1.5 Punkte). Die Erfassungsmethoden sind klar zu benennen, wobei ersichtlich sein muss, woher welche Information stammt; die Sichtweisen sind kooperativ und mehrperspektivisch zu erfassen (1.5 Punkte) [(Ref 5)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-5). + +Schliesslich wird mit 1 Punkt bewertet, ob die Fallsituation insgesamt nachvollziehbar dargestellt ist. Dieses Teilkriterium bildet eine übergreifende Einschätzung der gesamten Situationserfassung [(Ref 7)](./page_07_beurteilungskriterien-einleitung-situationserfassung.evidence.md#reference-7). diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md index 5b1ad0c..1293106 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md @@ -64,3 +64,51 @@ Source document: [epg-ausfuehrungsbestimmungen](../../documents/EPG_Ausführungs Formale Kriterien (max. 15 Punkte, bestanden ab 10 Punkten) ➢ Sprache (2) (aufgeteilt in: Einheitliche Terminologie, Fachsprache, Wortschatz, sprachliches Ausdrucksvermögen (1); Stil flüssig, Kohärenz (1)), Grammatik / Interpunktion / Orthographie (3), Formulierung diversitätsgerecht (1) →insgesamt (6) ➢ Zitation (1.5), Quellenverzeichnis und Zitationstabelle KI-basierte Tools (1.5), → insgesamt (3)" + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Analyse (Fallthematik) +- **Pages:** 8 +- **Lines:** 366-367 +- **Quote:** "Die Fallthematik ist präzise und schlüssig formuliert und bildet eine passende Grundlage für das, was im Prozessschritt Diagnose erklärt oder besser verstanden werden soll (3)" + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Diagnose (Hypothesen) +- **Pages:** 8 +- **Lines:** 377-380 +- **Quote:** "Erklärende Hypothesen sind korrekt (als Weil-Hypothesen) und nachvollziehbar aus den theoretischen Ausführungen abgeleitet sowie mit Bezug zur Fallthematik formuliert (1.5) • Eine handlungsleitende Arbeitshypothese ist korrekt (als Wenn-Dann-Hypothese) und nachvollziehbar abgeleitet (1.5)" + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Zielsetzung (Begründung und BZ/UZ) +- **Pages:** 8 +- **Lines:** 394-397 +- **Quote:** "(Fern- und Grob-)Ziele sind nachvollziehbar sowie fachlich (sozialpädagogisch / kindheitspädagogisch) begründet und stehen in einem Zusammenhang mit vorangehenden Prozessschritten (3) • Die Unterscheidung zwischen Bildungszielen (BZ) & Unterstützungszielen (UZ) ist nachvollziehbar und korrekt vorgenommen (1)" + +## Reference 9 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Interventionsplanung (konkrete Planung) +- **Pages:** 8 +- **Lines:** 413-418 +- **Quote:** "Die konkrete Interventionsplanung anhand eines der formulierten Feinziele erfolgt methodisch-strukturiert bezogen auf handlungsleitende Konzepte (Planung ist mit dem handlungsleitenden Konzept verknüpft), ist fallbezogen sinnvoll und differenziert beschrieben sowie fachlich fundiert. Die konkrete Interventionsplanung anhand eines der formulierten Feinziele beantwortet ganz konkret die Frage «Wer macht wann, was, wie, warum?» (3)" + +## Reference 10 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Interventionsplanung (Kooperation) +- **Pages:** 8 +- **Lines:** 419-420 +- **Quote:** "Klientelspezifische und inter- / intraprofessionelle Kooperationen sind konkret dargestellt (1.5)" + +## Reference 11 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilungskriterien +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Fachliche Reflexion +- **Pages:** 8 +- **Lines:** 422-429 +- **Quote:** "Nachvollziehbare, differenzierte und fachlich fundierte Darstellung der fachlichen, kritischen Reflexion im Hinblick auf relevante Aspekte (max. 9 Punkte) • Eine fachliche, kritische Reflexion des Gestaltungsprozesses hinsichtlich der Aspekte «Fachliches sowie methodisches Vorgehen inkl. Bedeutung und Zusammenhang der Prozessschritte (Zirkularität)» (3), «klientInnenspezifische und intra-/interprofessionelle Kooperation» (1.5), «eigene Rolle als Fachperson» ist dargelegt (1.5) → insgesamt (6) • Mögliche Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse werden dargestellt (3)" diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.md index 29616a5..a2274cc 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.md @@ -1,20 +1,13 @@ # Beurteilungskriterien: Analyse, Diagnose, Zielsetzung, Interventionsplanung und Reflexion -Seite 8 enthält die detaillierten inhaltlichen Beurteilungskriterien für die Prozessschritte Analyse, Diagnose, Zielsetzung, Interventionsplanung und fachliche Reflexion sowie den Beginn der formalen Kriterien. Jeder Prozessschritt hat spezifische Teilkriterien mit Punktwerten. Die formalen Kriterien umfassen Sprache, Zitation und Quellenverzeichnis. +Die **Analyse** (max. 9 Punkte) verlangt eine passend gewählte, begründete und fachlich fundiert erläuterte Analysemethode (1.5), eine differenziert dargestellte Kooperation (1.5) sowie relevante, vertiefende Aspekte (1.5). Konstatierende Hypothesen sind schlüssig abzuleiten und korrekt zu formulieren (1.5) [(Ref 1)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-1). Am höchsten gewichtet ist die Fallthematik (3): Sie muss präzise formuliert sein und eine passende Grundlage für die Diagnose bilden [(Ref 6)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-6). -## Key Points +Die **Diagnose** (max. 9 Punkte) erfordert zwei zur Fallthematik passend gewählte und nachvollziehbar begründete Theorien (je 1.5, insgesamt 3). Die theoriegeleiteten Fallüberlegungen müssen korrekt und nachvollziehbar sein (3) [(Ref 2)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-2). Erklärende Hypothesen sind als Weil-Hypothesen aus den Theorien abzuleiten (1.5), eine handlungsleitende Arbeitshypothese als Wenn-Dann-Hypothese zu formulieren (1.5) [(Ref 7)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-7). -- **Analyse** (max. 9 Punkte): Analysemethode, Kooperation, vertiefende Aspekte, konstatierende Hypothesen, Fallthematik (3 Punkte) -- **Diagnose** (max. 9 Punkte): 2 Theorien passend gewählt und begründet (je 1.5), theoriegeleitete Fallüberlegungen (3), erklärende Hypothesen (1.5), handlungsleitende Arbeitshypothese als Wenn-Dann-Hypothese (1.5) -- **Zielsetzung** (max. 10 Punkte): Kooperativer Zielbildungsprozess (1.5), hierarchisierte Zielformulierung (1.5), korrekte Formulierung inkl. SMART (3), fachliche Begründung (3), Unterscheidung BZ/UZ (1) -- **Interventionsplanung** (max. 10 Punkte): Zusammenfassung (1), handlungsleitende Konzepte (1.5), Interventionsmöglichkeiten (1.5), fachlich begründete Auswahl (1.5), konkrete Planung «Wer macht wann, was, wie, warum?» (3), Kooperation (1.5) -- **Fachliche Reflexion** (max. 9 Punkte): Fachliches Vorgehen inkl. Zirkularität (3), Kooperation (1.5), Rolle (1.5), Konsequenzen und Erkenntnisse (3) -- **Formale Kriterien** (max. 15 Punkte, bestanden ab 10): Sprache (2), Grammatik (3), Diversitätsgerecht (1), Zitation (1.5), Quellenverzeichnis (1.5) +Die **Zielsetzung** (max. 10 Punkte) umfasst die konkrete Darstellung des kooperativen Zielbildungsprozesses (1.5) und eine hierarchisierte Zielformulierung, bei der die Ebenen zueinander in Beziehung stehen (1.5). Ziele sind als anzustrebender Endzustand zu formulieren; Feinziele folgen dem SMART-Prinzip und dürfen nicht mit Massnahmen verwechselt werden (3) [(Ref 3)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-3). Fern- und Grobziele sind fachlich zu begründen und mit vorangehenden Prozessschritten zu verknüpfen (3); Bildungsziele (BZ) und Unterstützungsziele (UZ) sind korrekt zu unterscheiden (1) [(Ref 8)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-8). -## Evidence References +Die **Interventionsplanung** (max. 10 Punkte) beginnt mit einer Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse (1). Mindestens ein handlungsleitendes Konzept ist fachlich begründet mit der Planung zu verknüpfen (1.5); Interventionsmöglichkeiten sind zu entwerfen, zu reflektieren und begründet auszuwählen (1.5 + 1.5) [(Ref 4)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-4). Die konkrete Planung anhand eines Feinziels beantwortet methodisch-strukturiert die Frage «Wer macht wann, was, wie, warum?» (3) [(Ref 9)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-9). Klientelspezifische sowie inter-/intraprofessionelle Kooperationen sind konkret darzustellen (1.5) [(Ref 10)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-10). -- [Beurteilungskriterien Analyse](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-1) -- [Beurteilungskriterien Diagnose](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-2) -- [Beurteilungskriterien Zielsetzung](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-3) -- [Beurteilungskriterien Interventionsplanung](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-4) -- [Beurteilungskriterien Reflexion und Formale Kriterien](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-5) +Die fachliche **Reflexion** (max. 9 Punkte) umfasst das methodische Vorgehen inkl. Zirkularität (3), die Kooperation (1.5), die eigene Rolle (1.5) sowie Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse (3) [(Ref 11)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-11). + +Die **formalen Kriterien** (max. 15 Punkte, bestanden ab 10) bewerten Sprache und Kohärenz (2), Grammatik/Interpunktion/Orthographie (3), diversitätsgerechte Formulierung (1), Zitation (1.5) sowie Quellenverzeichnis inkl. KI-Zitationstabelle (1.5) [(Ref 5)](./page_08_beurteilungskriterien-analyse-bis-reflexion.evidence.md#reference-5). diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md index 648545b..bd10e6f 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md @@ -57,3 +57,28 @@ Source document: [epg-ausfuehrungsbestimmungen](../../documents/EPG_Ausführungs Für HF SP KP: Promotionswirksame Kompetenznachweise R-HF 2025 Für HF SP Flex: HF Flex - Promotionswirksame Kompetenznachweise (HF Flex - PKNW) Die HF SP / KP Studierenden können bis spätestens zum 04.03.2026 klassenweise Fragen zu den Ausführungsbestimmungen sammeln und im Moodle-Forum «Fragen an die Fachverantwortliche Promotion zu den Ausführungsbestimmungen, Richtlinien für schriftl. Facharbeiten, Leitfaden KI» einreichen." + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Beurteilung +- **Section:** 4.3 Beurteilungskriterien – Glossar +- **Pages:** 9 +- **Lines:** 454-455 +- **Quote:** "Zur Erläuterung zentraler Begriffe (z. B. ‚nachvollziehbar', ‚passend') steht im Moodle-Raum «Promotionswirksame Kompetenznachweise» ein Glossar zur Verfügung." + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Zeitliches Vorgehen +- **Section:** 5.1 Einführung – Vor der Einführungsveranstaltung +- **Pages:** 9 +- **Lines:** 493-498 +- **Quote:** "Die HF Flex Studierenden können bis spätestens zum 04.03.2026 individuell Fragen zu den Ausführungsbestimmungen im Moodle-Forum «Fragen an die Fachverantwortliche Promotion zu den Ausführungsbestimmungen, Richtlinien für schriftl. Facharbeiten, Leitfaden KI» einreichen." + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Zeitliches Vorgehen +- **Section:** 5.1 Einführung – Vor der Einführungsveranstaltung +- **Pages:** 9 +- **Lines:** 482-484 +- **Quote:** "Vor der Einführungsveranstaltung +Alle Unterlagen und Frageforen zur Exemplarischen Prozessgestaltung befinden sich im Moodle-Raum «Promotionswirksame Kompetenznachweise»." diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.md index 40fc18d..2a7769c 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.md @@ -1,22 +1,11 @@ -# Formale Kriterien (Fortsetzung), Punkteskala und Zeitliches Vorgehen +# Formale Kriterien (Fortsetzung), Punkteskala und Beginn Zeitliches Vorgehen -Seite 9 schliesst die formalen Beurteilungskriterien mit Gestaltung und Aufbau ab, beschreibt die Punkteskala für die Bewertung und leitet den Abschnitt «Zeitliches Vorgehen» mit der Einführungsveranstaltung ein. Die verbindlichen Vorgaben zu Schweigepflicht und Eigenleistung werden nochmals betont. +Die letzten beiden formalen Beurteilungskriterien betreffen Gestaltung und Aufbau, die zusammen 6 Punkte ergeben. Die Gestaltung (3 Punkte) wird in drei Teilkriterien bewertet: Einhaltung der Titelblatt-Vorgaben (1), einheitliche Formatierung mit lesefreundlichem Layout (1) sowie verständliche visuelle Darstellungselemente, die den Inhalt aussagekräftig ergänzen (1). Der Aufbau (3 Punkte) gliedert sich ebenfalls in drei Teilkriterien: korrektes Inhaltsverzeichnis und korrekte Nummerierung einschliesslich weiterer Verzeichnisse (1), Struktur gemäss Vorgaben (1) und Einhaltung des vorgeschriebenen Umfangs von mindestens 24'000 bis maximal 39'000 Zeichen (1) [(Ref 1)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-1). -## Key Points +Zusätzlich zu den punktebewerteten Kriterien müssen zwei verbindliche Vorgaben erfüllt sein: der korrekte Umgang mit der beruflichen Schweigepflicht sowie Klarheit bezüglich der Eigenleistung. Der Umgang mit allen benutzten Quellen muss transparent sein, sodass klar ersichtlich ist, was übernommene Gedanken und was Eigenleistung ist [(Ref 2)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-2). Zur Erläuterung zentraler Begriffe wie ‚nachvollziehbar' oder ‚passend' steht im Moodle-Raum «Promotionswirksame Kompetenznachweise» ein Glossar zur Verfügung [(Ref 6)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-6). -- **Gestaltung** (3 Punkte): Titelblatt (1), Formatierung/Layout (1), visuelle Darstellungselemente (1) -- **Aufbau** (3 Punkte): Inhaltsverzeichnis/Nummerierung (1), Struktur gemäss Vorgaben (1), Einhaltung Zeichenumfang (1) -- Verbindliche Vorgaben: berufliche Schweigepflicht und Klarheit bezüglich Eigenleistung -- **Punkteskala 1/1.5 Punkte**: 1.5 = sehr gut/gut, 1 = genügend, 0.5 = ungenügend, 0 = fehlt/nicht korrekt -- **Punkteskala 3 Punkte** (doppelt): 3 = sehr gut/gut, 2 = genügend, 1 = ungenügend, 0 = fehlt (keine 0.5 Punkte) -- Glossar im Moodle-Raum zur Erläuterung zentraler Begriffe -- Moodle-Räume: «Promotionswirksame Kompetenznachweise R-HF 2025» (HF SP/KP) und «HF Flex - PKNW» (HF Flex) -- Fragen bis 04.03.2026 im Moodle-Forum einreichen +Die Bewertung erfolgt anhand zweier Punkteskalen. Bei Teilkriterien mit maximal 1.5 Punkten gilt: 1.5 = sehr gut/gut, 1 = genügend, 0.5 = ungenügend, 0 = nicht erfüllt [(Ref 3)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-3). Bei doppelt bewerteten Teilkriterien mit maximal 3 Punkten entfällt die Stufe 0.5: 3 = sehr gut/gut, 2 = genügend, 1 = ungenügend, 0 = nicht erfüllt. Es werden keine halben Punkte vergeben [(Ref 4)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-4). -## Evidence References +Das Kapitel «Zeitliches Vorgehen» beginnt mit der Phase vor der Einführungsveranstaltung. Sämtliche Unterlagen und Frageforen zur Exemplarischen Prozessgestaltung befinden sich im Moodle-Raum «Promotionswirksame Kompetenznachweise» [(Ref 8)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-8). Der zugehörige Raum heisst für den Studiengang HF SP/KP «Promotionswirksame Kompetenznachweise R-HF 2025» und für HF SP Flex «HF Flex - Promotionswirksame Kompetenznachweise (HF Flex - PKNW)» [(Ref 5)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-5). -- [Gestaltung und Aufbau Kriterien](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-1) -- [Verbindliche Vorgaben Schweigepflicht und Eigenleistung](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-2) -- [Punkteskala 1/1.5 Punkte](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-3) -- [Punkteskala 3 Punkte](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-4) -- [Moodle-Räume und Fragefrist](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-5) +Vor der Einführungsveranstaltung können die Studierenden Fragen zu den Ausführungsbestimmungen im Moodle-Forum «Fragen an die Fachverantwortliche Promotion zu den Ausführungsbestimmungen, Richtlinien für schriftl. Facharbeiten, Leitfaden KI» einreichen. Die HF SP/KP-Studierenden sammeln ihre Fragen klassenweise bis spätestens 04.03.2026 [(Ref 5)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-5), während die HF-Flex-Studierenden ihre Fragen individuell bis zum gleichen Termin einreichen [(Ref 7)](./page_09_formale-kriterien-und-punkteskala.evidence.md#reference-7). diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md index f7a1614..03da56d 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md @@ -46,3 +46,27 @@ Abgabemodalitäten (siehe dazu Checkliste Abgabe EPG (Eingangskontrolle): - **Lines:** 538-543 - **Quote:** "Abgabetermin Auflage: Eine allfällige Auflage zur Exemplarischen Prozessgestaltung muss am 15.10.2026 bis spätestens um 23:59 Uhr eingereicht werden. Es gilt das gleiche Abgabeprozedere wie bei der Ersteinreichung der Arbeit (Beschriftung der Dateien: für Studiengang HF SP / KP: EPG_Klasse_Nachname_Vorname Auflage / für Studiengang HF Flex: EPG_HF Flex_Nachname_Vorname Auflage)." + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Zeitliches Vorgehen +- **Section:** 5.1 Einführung – Vor der Einführungsveranstaltung +- **Pages:** 10 +- **Lines:** 499-500 +- **Quote:** "Diese Fragen werden in der Online-Einführung beantwortet. An der Online-Einführung selbst können keine Fragen gestellt werden." + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Zeitliches Vorgehen +- **Section:** 5.2 Abgabetermine und Abgabemodalitäten +- **Pages:** 10 +- **Lines:** 533-535 +- **Quote:** "Die Dateien sind wie folgt zu benennen: für Studiengang HF SP / KP: EPG_Klasse_Nachname_Vorname / für Studiengang HF Flex: EPG_HF Flex_Nachname_Vorname" + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Zeitliches Vorgehen +- **Section:** 5.2 Abgabetermine und Abgabemodalitäten – Auflage +- **Pages:** 10 +- **Lines:** 540-543 +- **Quote:** "Es gilt das gleiche Abgabeprozedere wie bei der Ersteinreichung der Arbeit (Beschriftung der Dateien: für Studiengang HF SP / KP: EPG_Klasse_Nachname_Vorname Auflage / für Studiengang HF Flex: EPG_HF Flex_Nachname_Vorname Auflage)." diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.md index 1ec0e8e..04f4699 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.md @@ -1,22 +1,13 @@ # Einführungsveranstaltung, Frageforum und Abgabetermine -Seite 10 beschreibt die Details zur Einführungsveranstaltung, das Frageforum nach der Einführung sowie die konkreten Abgabetermine und Abgabemodalitäten für die EPG und die Auflage. Die Online-Einführung findet am 18.03.2026 statt, der Abgabetermin ist der 29.06.2026, und die Auflage ist am 15.10.2026 einzureichen. +Die vor der Einführungsveranstaltung gesammelten Fragen werden in der Online-Einführung beantwortet. An der Veranstaltung selbst können keine Fragen gestellt werden [(Ref 6)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-6). -## Key Points +Die Online-Einführung zur Exemplarischen Prozessgestaltung findet am 18.03.2026 um 09.00 bis ca. 10.30 Uhr statt — für HF SP/KP im Rahmen der Ausbildungsbegleitung (AB) bzw. des Vernetzungsmoduls (VM) 1.2. Die Einführung erfolgt durch die Fachverantwortliche Promotion; der Teams-Link ist im Moodle-Raum zu finden [(Ref 1)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-1). -- Online-Einführung am 18.03.2026, 09.00–ca. 10.30 Uhr durch Fachverantwortliche Promotion -- Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet; Aufzeichnung ist untersagt -- Rund 3 Monate zur Verfassung der EPG nach der Einführung -- Frageforum bleibt nach Einführung geöffnet; Antworten schriftlich durch Fachverantwortliche -- **Abgabetermin EPG: 29.06.2026 bis 23:59 Uhr** -- Abgabemodalitäten: Hardcopy per A-Post (Poststempel 29.06.2026) + PDF und Word auf Moodle -- Dateibenennung: EPG_Klasse_Nachname_Vorname (HF SP/KP) bzw. EPG_HF Flex_Nachname_Vorname -- **Abgabetermin Auflage: 15.10.2026 bis 23:59 Uhr** (gleiches Prozedere, mit Zusatz «Auflage») +Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet, und jegliche Form der Aufzeichnung ist untersagt. Die Präsentationsfolien stehen anschliessend im Moodle-Raum zur Verfügung. Nach der Einführungsveranstaltung stehen rund 3 Monate für die Verfassung der Exemplarischen Prozessgestaltung zur Verfügung [(Ref 2)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-2). -## Evidence References +Das Moodle-Forum «Fragen an die Fachverantwortliche Promotion zu den Ausführungsbestimmungen, Richtlinien für schriftl. Facharbeiten, Leitfaden KI» bleibt nach der Online-Einführung geöffnet. Weitere Fragen werden schriftlich durch die Fachverantwortliche Promotion beantwortet. Für den Austausch unter Studierenden steht zusätzlich das «Diskussionsforum zwischen Studierenden» zur Verfügung [(Ref 3)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-3). -- [Online-Einführung Termin und Details](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-1) -- [Aufzeichnungsverbot und Zeitrahmen](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-2) -- [Frageforum nach Einführung](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-3) -- [Abgabetermin und Modalitäten EPG](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-4) -- [Abgabetermin Auflage](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-5) +Der Abgabetermin für die Exemplarische Prozessgestaltung ist der 29.06.2026 bis spätestens 23:59 Uhr. Die Abgabe erfolgt zweifach: Ein gedrucktes Exemplar der Arbeit (inkl. unterschriebener Deklaration) wird in einem Sichtmäppli per A-Post (nicht eingeschrieben) an die beurteilende Person geschickt — es gilt der Poststempel 29.06.2026. Parallel dazu wird die Arbeit als PDF- und Word-Dokument bis spätestens 23:59 Uhr im Moodle-Briefkasten eingereicht [(Ref 4)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-4). Die Dateien sind nach einem festen Schema zu benennen: für den Studiengang HF SP/KP «EPG_Klasse_Nachname_Vorname» und für HF Flex «EPG_HF Flex_Nachname_Vorname» [(Ref 7)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-7). + +Eine allfällige Auflage zur EPG muss am 15.10.2026 bis spätestens 23:59 Uhr eingereicht werden [(Ref 5)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-5). Es gilt das gleiche Abgabeprozedere wie bei der Ersteinreichung der Arbeit. Die Dateibenennung wird dabei um den Zusatz «Auflage» ergänzt, also «EPG_Klasse_Nachname_Vorname Auflage» bzw. «EPG_HF Flex_Nachname_Vorname Auflage» [(Ref 8)](./page_10_einfuehrung-und-abgabetermine.evidence.md#reference-8). diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md index 8eb1443..42da982 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md @@ -41,3 +41,27 @@ Eine Fristerstreckung kann bei einem längeren, begründeten und mit ärztlichem - **Pages:** 11 - **Lines:** 571 - **Quote:** "Agogis, Fachverantwortung Promotion, Dezember 2025" + +## Reference 6 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Zeitliches Vorgehen +- **Section:** 5.3 Termine Beurteilungsschreiben auf Moodle +- **Pages:** 11 +- **Lines:** 552-553 +- **Quote:** "Upload der Beurteilungsschreiben der Auflage erfolgt am 12.11.2026 (17:00 Uhr) auf Moodle." + +## Reference 7 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Ausnahmefälle +- **Section:** 6 Vorgehen bei Ausnahmefällen +- **Pages:** 11 +- **Lines:** 558-561 +- **Quote:** "Dazu muss ein schriftliches Gesuch per Mail an die zuständige Standortleitung resp. für HF Flex an die Studiengangleitung (mit Cc an die für den PKNW Exemplarische Prozessgestaltung Fachverantwortliche Promotion) gestellt werden." + +## Reference 8 +- **Document:** EPG Ausführungsbestimmungen +- **Chapter:** Ausnahmefälle +- **Section:** 6 Vorgehen bei Ausnahmefällen +- **Pages:** 11 +- **Lines:** 563-564 +- **Quote:** "grundsätzlich richtet sich die Dauer der Fristerstreckung nach der Dauer der Krankschreibung" diff --git a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.md b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.md index f0035fd..7d39cea 100644 --- a/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.md +++ b/knowledge-base/epg-ausfuehrungsbestimmungen/page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.md @@ -1,21 +1,11 @@ # Termine Beurteilungsschreiben und Vorgehen bei Ausnahmefällen -Seite 11 nennt die Termine für den Upload der Beurteilungsschreiben und beschreibt das Vorgehen bei Ausnahmefällen (Fristerstreckung). Die Beurteilungsschreiben werden am 03.09.2026 und die der Auflage am 12.11.2026 auf Moodle hochgeladen. Bei begründetem Ausfall kann eine Fristerstreckung beantragt werden. +Nach Einreichung der Exemplarischen Prozessgestaltung erhalten die Studierenden ein Beurteilungsschreiben über Moodle. Der Upload der Beurteilungsschreiben und allfälliger Auflagen für die Ersteinreichung erfolgt am 03.09.2026 um 17:00 Uhr auf Moodle — die Studierenden haben damit rund zwei Monate nach dem Abgabetermin (29.06.2026) auf das Ergebnis zu warten [(Ref 1)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-1). Falls eine Auflage erteilt und fristgerecht bis zum 15.10.2026 nachgebessert wird, wird das zugehörige Beurteilungsschreiben der Auflage am 12.11.2026 um 17:00 Uhr auf Moodle bereitgestellt [(Ref 6)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-6). -## Key Points +Für Ausnahmefälle sieht das Reglement eine Fristerstreckung vor. Eine solche kann beantragt werden, wenn ein längerer, begründeter und mit ärztlichem Attest belegter Ausfall oder Verhinderungsgrund vorliegt [(Ref 2)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-2). Das Gesuch muss schriftlich per Mail eingereicht werden: HF SP/KP-Studierende richten es an die zuständige Standortleitung, HF-Flex-Studierende an die Studiengangleitung. In beiden Fällen ist die Fachverantwortliche Promotion für den PKNW Exemplarische Prozessgestaltung in Kopie zu setzen [(Ref 7)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-7). -- Upload Beurteilungsschreiben: 03.09.2026 um 17:00 Uhr auf Moodle -- Upload Beurteilungsschreiben Auflage: 12.11.2026 um 17:00 Uhr auf Moodle -- Fristerstreckung bei längerem, begründetem Ausfall mit ärztlichem Attest möglich -- Schriftliches Gesuch an zuständige Standortleitung (bzw. Studiengangleitung für HF Flex), mit Cc an Fachverantwortliche Promotion -- Dauer der Fristerstreckung richtet sich nach der Dauer der Krankschreibung -- Gesuch muss frühzeitig, in der Regel bis maximal 5 Arbeitstage vor dem offiziellen Abgabetermin eingereicht werden -- Dokument erstellt von Agogis, Fachverantwortung Promotion, Dezember 2025 +Im Gesuch begründet die oder der Studierende den Antrag, legt entsprechende Belege wie ärztliche Zeugnisse bei und unterbreitet einen konkreten Vorschlag für die verlängerte Frist [(Ref 3)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-3). Grundsätzlich richtet sich die Dauer der gewährten Fristerstreckung nach der Dauer der ärztlich attestierten Krankschreibung [(Ref 8)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-8). -## Evidence References +Ein Fristerstreckungsgesuch muss frühzeitig eingereicht werden — in der Regel bis maximal 5 Arbeitstage vor dem offiziellen Abgabetermin. Massgebend für die genauen Termine ist das Dokument 13.0.5 «Übersicht Termine schulische Promotionselemente und abschliessendes Qualifikationsverfahren» [(Ref 4)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-4). -- [Termine Beurteilungsschreiben](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-1) -- [Fristerstreckung Voraussetzungen](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-2) -- [Gesuch und Belege](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-3) -- [Frist für Fristerstreckungsgesuch](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-4) -- [Dokumentherkunft](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-5) +Die vorliegenden Ausführungsbestimmungen wurden von Agogis, Fachverantwortung Promotion, im Dezember 2025 erstellt [(Ref 5)](./page_11_beurteilungsschreiben-und-ausnahmefaelle.evidence.md#reference-5).