Präzisiere Validierung in 3.3
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@ -8,6 +8,6 @@ footnote: "🤝 Zeige, wie kooperatives Prüfen die Diagnose absichert und schä
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Zu Beginn der Diagnose führte ich mit der Betriebsleitung und Lenys Psychologin Gespräche zur Suche nach passenden Theorien. Meine Theorien und meine Fallbezüge brachte ich fortlaufend in die wöchentlichen Kinderbesprechungen im sozialpädagogischen Team ein. Wir prüften, ob diese die Fallthematik erhellten, Mehrwert enthielten und eine handlungsleitende Richtung erkennen liessen. Ich überlegte mir, wie Leny die Theorien vermittelt werden könnten, erstellte Bilder und entwickelte daraus einen Präsentationsfilm.
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Zu Beginn der Diagnose führte ich mit der Betriebsleitung und Lenys Psychologin Gespräche zur Suche nach passenden Theorien. Meine Theorien und meine Fallbezüge brachte ich fortlaufend in die wöchentlichen Kinderbesprechungen im sozialpädagogischen Team ein. Wir prüften, ob diese die Fallthematik erhellten, Mehrwert enthielten und eine handlungsleitende Richtung erkennen liessen. Ich überlegte mir, wie Leny die Theorien vermittelt werden könnten, erstellte Bilder und entwickelte daraus einen Präsentationsfilm.
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Leny war über sieben Wochen wegen Krankheit, Ferien und einer Reise nicht bei uns. Die direkte Validierung der Diagnose mit ihm war in dieser Phase deshalb nicht möglich. Die Kindsmutter war in dieser Zeit nicht erreichbar, und mit der Beiständin konnte wegen ihrer Abwesenheit auch kein Gespräch stattfinden. Im Leny-Bezugspersonenteam und im Team Sozialpädagogik brachte ich meine Deutungen ein, zeigte den Film, stellte fachliche Fragen und tauschte mich über die erklärenden Hypothesen aus. So wurden handlungsleitende Arbeitshypothese und Fragen für die Fachleute weiter geschärft.
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Leny war über sieben Wochen wegen Krankheit, Ferien und einer Reise nicht bei uns. Die direkte Validierung der Diagnose mit ihm war in dieser Phase deshalb nicht möglich. Die Kindsmutter war in dieser Zeit nicht erreichbar, und mit der Beiständin konnte wegen ihrer Abwesenheit auch kein Gespräch stattfinden. Im Leny-Bezugspersonenteam und im Team Sozialpädagogik brachte ich meine Deutungen ein, zeigte den Film, und stellte Fragen. Wir tauschten uns über die erklärenden Hypothesen, die Arbeitshypothese und die Fragen für die Fachleute aus und präzisierten diese.
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Als wir auf der Fachebene bei Prozessschritt 3.5 waren, konnte ich die Diagnose mit Leny in einem Bezugspersonengespräch aufgreifen und ihm den Film zeigen. Er freute sich und bemerkte, wie viel Arbeit darin steckt. Entlastend war für ihn zu hören, dass seine Themen nicht einfach seine Schuld sind, sondern einen guten Grund haben. Ich teilte ihm die Inhalte der erklärenden Hypothesen und der Arbeitshypothese in vereinfachter Form mit. Durch den Film konnte er dies besser verstehen und begann mit mir über seine Ressourcen zu sprechen.
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Als wir auf der Fachebene bei Prozessschritt 3.5 waren, konnte ich die Diagnose mit Leny in einem Bezugspersonengespräch aufgreifen und ihm den Film zeigen. Er freute sich und bemerkte, wie viel Arbeit darin steckt. Entlastend war für ihn zu hören, dass seine Themen nicht einfach seine Schuld sind, sondern einen guten Grund haben. Ich teilte ihm die Inhalte der erklärenden Hypothesen und der Arbeitshypothese in vereinfachter Form mit. Durch den Film konnte er dies besser verstehen und begann mit mir über seine Ressourcen zu sprechen. Die Psychologin meldete danach zurück, dass sie denkt, dass der Film Leny etwas von seiner Schuld entlastet habe.
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