feat: restructure case data per EPG v3 Strukturvorgaben (PRD-088 Task 8)

Each 'Textfeld' in EPG spec = 1 markdown block file with section titles
(***bold+italic***) inside the body. Consolidated multiple small blocks
into fewer, larger text fields per chapter.

Key changes per chapter:
- Kap.1: 8 blocks → 3 items (guidance + text + checkbox)
- Kap.2: 5 blocks → 2 items (guidance + text)
- Kap.3: 3 blocks → 2 items (quick-ref + text)
- Kap.3.1: 15 blocks → 6 items (preserving all user content)
- Kap.3.2: 7 blocks → 10 items (structured analysis methods)
- Kap.3.3: 12 blocks → 11 items (structured theories)
- Kap.3.4: 4 blocks → 6 items (Fernziel + Grobziele)
- Kap.3.5: 8 blocks → 9 items (4-step process)
- Kap.4: 7 blocks → 5 items (4 reflection fields)
- Kap.5: renamed for consistency
This commit is contained in:
Csaba Fabian 2026-03-02 22:56:54 +00:00
parent e75bcbf84b
commit 8f1e015940
97 changed files with 416 additions and 456 deletions

View File

@ -1,6 +0,0 @@
---
id: "introduction-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Erster Absatz der Einleitung. Beschreibe kurz den Rahmen und Zweck dieser Arbeit."
---

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "introduction-mandate"
type: "markdown"
title: "Auftrag / Aufgabenstellung"
hint: "Stell die Aufgabe/den Auftrag kurz vor. Was ist der Zweck dieser Arbeit? Wer hat sie in Auftrag gegeben? (EPG: 1 Punkt)"
---
***Auftrag / Aufgabenstellung***

View File

@ -0,0 +1,24 @@
---
id: "introduction-text"
type: "markdown"
title: "Einleitung"
hint: "Dieses Kapitel bildet den Rahmen für deine Arbeit. Stelle den Auftrag vor, definiere das Ziel der KPG, kläre deinen Praxiskontext und deine Rolle, begründe die Fallauswahl und beschreibe die Anonymisierung. (EPG: max. 6 Punkte)"
---
***Aufgabenstellung und Übersicht***
***Ziel der kooperativen Prozessgestaltung***
***Praxiskontext und eigene Rolle***
***Begründung der Fallauswahl***
***Anonymisierung***

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "introduction-work-goal"
type: "markdown"
title: "Ziel der Arbeit (kein Fallziel)"
hint: "Formuliere das Ziel dieser Arbeit klar (nicht das Fallziel). Was möchtest du mit dieser Dokumentation erreichen? (EPG: 1 Punkt)"
---
***Ziel der vorliegenden KPG***

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "introduction-chapter-overview"
type: "markdown"
title: "Kapitelübersicht"
hint: "Gib einen kurzen Überblick über die Kapitel/Struktur dieser Arbeit. Wie ist die Arbeit aufgebaut? (EPG: 1 Punkt)"
---
***Übersicht über die einzelnen Kapitel***

View File

@ -1,7 +0,0 @@
---
id: "introduction-role"
type: "markdown"
title: "Rolle / Mandat / Setting"
hint: "Klär deine professionelle Rolle im Begleitprozess. Welche Position und welches Mandat hast du innerhalb der Organisation? (EPG: Teil von 3 Punkten)"
---

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "introduction-case-reason"
type: "markdown"
title: "Begründung der Fallauswahl"
hint: "Kontextualisiere den Fall und begründe, warum dieser spezifische Fall ausgewählt wurde. Was macht ihn geeignet zur Demonstration des KPG-Prozesses? (EPG: Teil von 3 Punkten)"
---
***Begründung der Fallauswahl***

View File

@ -1,10 +0,0 @@
---
id: "introduction-privacy"
type: "markdown"
title: "Datenschutz / Anonymisierungsregeln"
hint: "Füge einen expliziten Hinweis zum Datenschutz und zur Anonymisierung aller Personen und der Organisation ein. Das ist eine Voraussetzung! (EPG: Voraussetzung)"
footnote: "Hinweis zum Umgang mit Persönlichkeits- / Datenschutz (Anonymisierung aller beschriebenen Personen UND Organisation)."
---
***Anonymisierungshinweis***

View File

@ -1,6 +0,0 @@
---
id: "context-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Erster Absatz zum organisationalen Kontext. Beschreibe kurz die Organisation und deine Verortung."
---

View File

@ -0,0 +1,6 @@
---
id: "context-epg-guidance"
type: "guidance-box"
title: "EPG Qualitätskriterien: Organisationaler Kontext (max. 3 Punkte)"
variant: "sky"
---

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "context-org-profile"
type: "markdown"
title: "Organisationsprofil"
hint: "Beschreibe Organisationstyp, Grösse, Zielgruppe und Kernauftrag. Welche Dienstleistungen bietet die Organisation an? Was ist der Organisationsauftrag? (EPG: Teil von 3 Punkten für konkreten Kontext)"
---
***Organisation und Zielgruppe***

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "context-mandate-system"
type: "markdown"
title: "Auftragssystem"
hint: "Klär die Auftragshierarchie: Wer hat die Platzierung/Intervention in Auftrag gegeben? Welche organisationalen Zuständigkeiten gibt es? Wer ist wofür verantwortlich? (EPG: Teil von 3 Punkten für konkreten Kontext)"
---
***Auftrag***

View File

@ -0,0 +1,16 @@
---
id: "context-text"
type: "markdown"
title: "Organisationaler Kontext"
hint: "Beschreibe die Organisation, Zielgruppe, Auftrag und deine Rolle. Max. ½ Seite. (EPG: max. 3 Punkte)"
---
***Organisation und Zielgruppe***
***Auftrag***
***Eigene Rolle / Funktion***

View File

@ -1,7 +0,0 @@
---
id: "context-framework"
type: "markdown"
title: "Rahmenbedingungen"
hint: "Beschreibe die praktischen Bedingungen: Betreuungssetting, Kontaktregelungen, laufende Abklärungen, Zusammenarbeit mit anderen Diensten oder der Familie. (EPG: Teil von 3 Punkten für konkreten Kontext)"
---

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "context-role"
type: "markdown"
title: "Professionelle Rolle & Team"
hint: "Definiere deine berufliche Position und den Teamkontext: Was ist deine Rolle? Wie ist das Team strukturiert? Wer teilt die Fallverantwortung? (EPG: Teil von 3 Punkten für konkreten Kontext)"
---
***Eigene Rolle / Funktion***

View File

@ -1,6 +0,0 @@
---
id: "kpg-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Erster Absatz zum Dachkapitel. Erkläre kurz die KPG als Orientierungsmodell."
---

View File

@ -1,7 +1,7 @@
---
id: "kpg-explanation"
id: "kpg-text"
type: "markdown"
title: "KPG kurz erklärt"
title: "Einführung KPG"
hint: "Beschreibe die KPG (Kooperative Prozessgestaltung) als Orientierungsmodell für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit. Beinhalte: die zwei Hauptphasen (erst verstehen, dann handeln), die 7 Prozessschritte, das zirkuläre/iterative Wesen und die Kernprinzipien Kooperation, Transparenz und Partizipation. Schreib in eigenen Worten basierend auf deinem Verständnis."
---

View File

@ -1,8 +1,10 @@
---
id: "situation-methods-intro"
id: "situation-methods-guidance"
type: "guidance-box"
title: "Erfassungsmethoden"
variant: "neutral"
variant: "sky"
---
Drei klassische Methoden zur Situationserfassung. Nutze mehrere Methoden, um umfassende, multiperspektivische Informationen zu sammeln.

View File

@ -1,7 +1,12 @@
---
id: "situation-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Was mache ich in diesem Schritt?"
hint: "Beschreibe das Ziel dieses Schritts in eigenen Worten."
id: "situation-einleitung"
type: "markdown"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Beschreibe das Ziel dieses Prozessschrittes und die eingesetzten Erfassungsmethoden."
---
***Ziel des Prozessschrittes***
In der Situationserfassung mache ich mir ein umfassendes Bild der Fallsituation. Ich setze den Realitätsausschnitt und trage zusammen, was ist. Es geht ausschliesslich um das Sammeln von Informationen. Dazu habe ich verschiedene Methoden eingesetzt: Erkundungsgespräche, Beobachtungen im sozialpädagogischen Alltag, Journal-Einträge anderer Fachpersonen, Rückmeldungen an Sitzungen, Standortgespräche sowie das Studium bestehender Berichte und Akten.
***Methode(n)***

View File

@ -1,26 +0,0 @@
---
id: "situation-mandate"
type: "markdown"
title: "Auftragsklärung"
hint: "Klär alle drei Auftragsebenen: 1) Professioneller Auftrag (Grundsätze der Sozialen Arbeit), 2) Organisationsauftrag (Zuständigkeiten der Institution), 3) Klient*innenbezogener Auftrag (spezifische Erwartungen von KESB, Familie, Klient*in). Beinhalte: einweisende Stelle, rechtliche Situation, Einweisungsgrund. (EPG: 1 Punkt)"
footnote: "🔍 Ist der Auftrag klar von der Zielsetzung abgegrenzt? Wurde die rechtliche Situation sachlich ohne Bewertung beschrieben?"
---
***Auftrag***
Der Auftrag richtet sich nach der Indikation und wird individuell festgelegt. Ziel ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, ihre Ressourcen zu erkennen und zu stärken sowie neue Verhaltensmuster einzuüben. Der Auftrag des sozialpädagogischen Teams besteht im Erlernen und Festigen alltagspraktischer Basiskompetenzen sowie in der Unterstützung einer altersgemässen Entwicklung.
***Organisationsstruktur (Teamkonstellation)***
Leny lebt im Wocheninternat und wird im Alltag vom sozialpädagogischen Team begleitet. Er besucht die interne Schule und nimmt wöchentlich an Einzel- sowie Gruppentherapie teil. Aus jedem Bereich hat er eine Bezugsperson. Es finden regelmässig fachübergreifende Austausche statt. An den Standortgesprächen nehmen die internen Bezugspersonen sowie externe Fachpersonen wie die Beiständin und der Schulpsychologische Dienst teil. Die Kinder arbeiten einmal wöchentlich mit der Köchin zusammen. Zudem findet eine freie Förderstunde statt, in der eigene Projekte umgesetzt werden können. Im Rahmen der sozialpädagogischen Begleitung finden Schwimm- und Turneinheiten statt. Die Freizeit wird sozialpädagogisch gestaltet und partizipativ mit den Kindern geplant. Es besteht die Möglichkeit, externe Hobbys zu besuchen. Wöchentlich findet ein externes Angebot statt (Malort nach Arno Stern). Zum Jahresprogramm gehören zudem Projekttage sowie ein Ski- und ein Sommerlager.
***Einweisungsgrund und einweisende Stelle***
Der Schulpsychologische Dienst des Wohnortes war bereits länger in den Unterstützungsprozess der Familie eingebunden. In der öffentlichen Schule zeigte sich zunehmend, dass Leny Mühe hatte, sich auf Aufgaben zu konzentrieren. Er ist mehrmals im Unterricht eingeschlafen und konnte den Schulstoff nicht entsprechend erarbeiten. Seitens der Schule wurde festgehalten, dass er sich stark um seine Mutter sorgt. Im Jahr 2022 wurde durch den Schulpsychologischen Dienst die Diagnose PTS gestellt und der Besuch eines Sonderschulheims empfohlen. Die Mutter erklärte sich einverstanden.
***Rechtliche Situation***
Die Obhut liegt bei der Kindsmutter. Für Leny besteht eine Beistandschaft mit dem Auftrag, sein Kindeswohl sicherzustellen.
***Auftrag bezüglich Klient***
Der Auftrag bezüglich Leny besteht darin, ihn in seiner persönlichen, schulischen und sozialen Entwicklung zu begleiten. Er soll sich abgrenzen können von der Verantwortung gegenüber seiner Mutter, damit er seine Entwicklungsschritte nachholen und machen kann. Im schulischen Bereich soll er seine Aufmerksamkeit besser fokussieren und Aufgaben zunehmend selbstständig bearbeiten können. Im sozialpädagogischen Alltag geht es um mehr Orientierung und Struktur sowie um das Festigen alltagspraktischer Kompetenzen. ***(nochmals in Akte lesen)***

View File

@ -1,10 +0,0 @@
---
id: "situation-person"
type: "markdown"
title: "Person"
hint: "Beschreibe die Klientin/den Klienten sachlich und neutral: Alter, Geschlecht, körperliche Merkmale, Erscheinungsbild. Fokussiere auf beobachtbare Merkmale. Verwende möglichst ressourcenorientierte Sprache. (EPG: 2 Punkte für differenzierte, ressourcenorientierte Beschreibung)"
footnote: "🔍 Sind alle Angaben beschreibend und nicht interpretierend? Sind nur fallrelevante Merkmale enthalten?"
---
***Person(en)***
Leny ist Anfang dieses Jahres 12 Jahre alt geworden. Er ist ein Junge mit altersgemässem, eher robustem Körperbau und wirkt gepflegt.

View File

@ -0,0 +1,117 @@
---
id: "situation-text"
type: "markdown"
title: "Situationserfassung"
hint: "Fundierte Beschreibung der Fallsituation: Auftrag, Vorgeschichte, Person, Gegenwart, vorläufige Themen. Nur beschreiben, nicht bewerten. (EPG: max. 10 Punkte)"
---
***Auftrag***
Der Auftrag richtet sich nach der Indikation und wird individuell festgelegt. Ziel ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, ihre Ressourcen zu erkennen und zu stärken sowie neue Verhaltensmuster einzuüben. Der Auftrag des sozialpädagogischen Teams besteht im Erlernen und Festigen alltagspraktischer Basiskompetenzen sowie in der Unterstützung einer altersgemässen Entwicklung.
***Organisationsstruktur (Teamkonstellation)***
Leny lebt im Wocheninternat und wird im Alltag vom sozialpädagogischen Team begleitet. Er besucht die interne Schule und nimmt wöchentlich an Einzel- sowie Gruppentherapie teil. Aus jedem Bereich hat er eine Bezugsperson. Es finden regelmässig fachübergreifende Austausche statt. An den Standortgesprächen nehmen die internen Bezugspersonen sowie externe Fachpersonen wie die Beiständin und der Schulpsychologische Dienst teil. Die Kinder arbeiten einmal wöchentlich mit der Köchin zusammen. Zudem findet eine freie Förderstunde statt, in der eigene Projekte umgesetzt werden können. Im Rahmen der sozialpädagogischen Begleitung finden Schwimm- und Turneinheiten statt. Die Freizeit wird sozialpädagogisch gestaltet und partizipativ mit den Kindern geplant. Es besteht die Möglichkeit, externe Hobbys zu besuchen. Wöchentlich findet ein externes Angebot statt (Malort nach Arno Stern). Zum Jahresprogramm gehören zudem Projekttage sowie ein Ski- und ein Sommerlager.
***Einweisungsgrund und einweisende Stelle***
Der Schulpsychologische Dienst des Wohnortes war bereits länger in den Unterstützungsprozess der Familie eingebunden. In der öffentlichen Schule zeigte sich zunehmend, dass Leny Mühe hatte, sich auf Aufgaben zu konzentrieren. Er ist mehrmals im Unterricht eingeschlafen und konnte den Schulstoff nicht entsprechend erarbeiten. Seitens der Schule wurde festgehalten, dass er sich stark um seine Mutter sorgt. Im Jahr 2022 wurde durch den Schulpsychologischen Dienst die Diagnose PTS gestellt und der Besuch eines Sonderschulheims empfohlen. Die Mutter erklärte sich einverstanden.
***Rechtliche Situation***
Die Obhut liegt bei der Kindsmutter. Für Leny besteht eine Beistandschaft mit dem Auftrag, sein Kindeswohl sicherzustellen.
***Auftrag bezüglich Klient***
Der Auftrag bezüglich Leny besteht darin, ihn in seiner persönlichen, schulischen und sozialen Entwicklung zu begleiten. Er soll sich abgrenzen können von der Verantwortung gegenüber seiner Mutter, damit er seine Entwicklungsschritte nachholen und machen kann. Im schulischen Bereich soll er seine Aufmerksamkeit besser fokussieren und Aufgaben zunehmend selbstständig bearbeiten können. Im sozialpädagogischen Alltag geht es um mehr Orientierung und Struktur sowie um das Festigen alltagspraktischer Kompetenzen. ***(nochmals in Akte lesen)***
***Vorgeschichte***
***Vorgeschichte vom Klienten***
Leny ist das älteste Kind der Familie. Seine Eltern trennten sich in seiner frühen Kindheit. Er lebte einige Jahre mit seiner Mutter im Ausland beim Vater. Die dortige Situation war von schwierigen und gewaltbelasteten Verhältnissen geprägt. Mit Unterstützung ihrer Eltern kehrte die Mutter mit Leny in die Schweiz zurück.
Leny lebt seither bei seiner Mutter. Der Kontakt zum Vater ist gering, es besteht jedoch regelmässiger Kontakt zu einer in der Schweiz lebenden Schwester des Vaters.
Auch eine spätere Beziehung der Mutter war von Gewalt geprägt. Aus dieser Beziehung stammen Zwillingsschwestern (2019). Aus der aktuellen Beziehung der Mutter wurde 2023 ein weiterer Bruder geboren. Leny lebt heute mit seiner Mutter, deren Partner sowie seinen Geschwistern im gemeinsamen Haushalt.
***Soziales Umfeld***
Die Grosseltern mütterlicherseits leben in kurzer Gehdistanz und sind stark in die Alltagsbewältigung der Familie eingebunden (Kinderbetreuung, Mahlzeiten, finanzielle Unterstützung). Die Mutter äussert wiederholt den Wunsch nach mehr Autonomie und beschreibt die Situation teilweise als fremdbestimmt.
Leny hat mehrere Freunde in seiner Wohnumgebung. Er erzählt im Alltag häufig von gemeinsamen Erlebnissen und vermisst seine Freunde während der Aufenthalte im Wocheninternat. Ein enger Freund ist kürzlich ins Ausland gezogen, was Leny beschäftigte und über das er mehrfach sprach.
***Fähigkeiten, Ressourcen***
Die Mutter beschreibt Leny in Gesprächen als herzlich und gutmütig.
Im Alltag auf der Wohngruppe fällt dem sozialpädagogischen Team seine Freundlichkeit und sein Humor auf. Er ist im 1:1 gut erreichbar. In der Zusammenarbeit mit der Köchin wird berichtet, dass er gerne mithilft und die Zusammenarbeit als angenehm erlebt wird. In der freien Förderstunde setzt er kreativ eigene Projekte um.
Leny hat ein gutes Körperbewusstsein und lernt schnell Bewegungsabläufe. Dies zeigt sich zum Beispiel beim Skifahren lernen oder im besuchten Fechtkurs.
***Schwierigkeiten, Probleme***
Die Mutter berichtet, dass sie Leny auf Appelle hin häufig nicht erreicht.
Die Lehrpersonen beschreiben weiterhin Konzentrationsschwierigkeiten und einen erhöhten Begleitbedarf im Unterricht.
Im Alltag auf der Wohngruppe wird wiederholt seine Vergesslichkeit und fehlende Orientierung im Wochenablauf beobachtet. Leny selbst sagt in solchen Situationen häufig „ich weiss nicht" oder „ich habe es vergessen".
Bei Konflikten wird von Seiten des Teams wahrgenommen, dass er sich eher zurückzieht. Er äussert zudem, dass er „Ämtli" nicht gerne erledigt.
***Biografische Verlaufsdaten / Beeinträchtigungen***
Nach der Rückkehr in die Schweiz besuchte Leny den Kindergarten. Die Mutter berichtet, dass diese Zeit für ihn schwierig war.
In der öffentlichen Primarschule wurde er als beliebtes Klassenmitglied beschrieben. Gleichzeitig zeigten sich zunehmende Konzentrationsschwierigkeiten. Aus schulischen Berichten geht hervor, dass Leny wiederholt im Unterricht eingeschlafen ist und den Schulstoff nicht altersentsprechend erarbeiten konnte. Zum Zeitpunkt der Platzierung befand er sich in der 4. Primarschulklasse.
Der Schulpsychologische Dienst wurde beigezogen und begleitete den weiteren Prozess.
Im Jahr 2022 wurde durch den Schulpsychologischen Dienst die Diagnose PTS gestellt. Im Bericht wird zudem eine enge emotionale Bindung an die Mutter beschrieben.
In der Folge wurde eine stationäre schulische Lösung empfohlen. Eine Beiständin wurde eingesetzt mit dem Auftrag, das Kindeswohl sicherzustellen und geeignete Lösungen zu prüfen.
***Vorgeschichte in Organisation***
Leny ist seit einem Jahr im Praxisbetrieb. Er hat sich rasch eingelebt und Freundschaften geschlossen. Bei Eintritt wurde er schulisch auf der Stufe der 4. Klasse unterrichtet. Seitens der Lehrpersonen wurde ein schulischer Rückstand von etwa einem Jahr beschrieben. Zu Beginn zeigte sich eine deutliche Entwicklung, nach den Sommerferien wurden teilweise wieder Rückschritte wahrgenommen.
Im sozialpädagogischen Alltag wurde besonders an seiner Ordnung und seiner Präsenz gearbeitet.
***Fähigkeiten, Ressourcen***
In der Schule haben sich Präsenz und Konzentration verbessert. In der Einzeltherapie fühlt er sich von Beginn an wohl und genoss den Raum dort. Er lässt sich zunehmend auf den Prozess ein und öffnet sich für seine Thematiken.
***Schwierigkeiten, Probleme***
Es wurde beobachtet, dass er sich nicht gut abgrenzen kann und oft Unruhe in die Gruppe bringt.
Zuhause gab es immer wieder schwierige Phasen bezüglich des Partners der Mutter. Die Mutter zieht sich teils stark zurück und ist phasenweise schwer bis gar nicht erreichbar. Es wurde versucht, verschiedene Stressoren abzubauen.
***Person***
Leny ist Anfang dieses Jahres 12 Jahre alt geworden. Er ist ein Junge mit altersgemässem, eher robustem Körperbau und wirkt gepflegt.
***Gegenwärtige Situation***
***Veränderungen / Besonderheiten***
Im Alltag zeigt sich bei Leny weiterhin eine deutliche Vergesslichkeit und wenig Orientierung im Tages- und Wochenablauf. Er weiss oft nicht, was ansteht, und übernimmt Verantwortung nur zögerlich. Aufgaben gibt er rasch ab oder benötigt klare Anleitung.
Im Team wird wiederholt eingefordert, dass er mehr Struktur übernimmt und Absprachen einhält. Sein Verhalten wird dabei teilweise unterschiedlich eingeschätzt, insbesondere in Bezug auf seine Vergesslichkeit.
Zudem erlebt Leny immer wieder Heimweh. Er äusserte kürzlich, dass ihn dieses Gefühl belastet und er daran arbeiten möchte.
Gleichzeitig beschäftigt ihn die Frage seiner schulischen Zukunft. Er war enttäuscht, nicht in seine alte Klasse zurückkehren zu können, und äussert inzwischen, dass er sich ein weiteres Bleiben vorstellen kann. Die Perspektive ist derzeit noch offen.
*(Evtl. noch ergänzen: tagträumen, nicht zuhören, lebt in den Tag hinein)*
***Vorläufige Themen***
*(Wird noch erarbeitet — folgende Themen zeichnen sich aus der Situationserfassung und den Journal-Einträgen ab:)*
1. **Vergessene Gegenstände und Aufgaben** — Bezieht sich auf Dinge die Leny vergisst, zum Beispiel Schuhe, Jacke, Bleistift, Aufgaben.
2. **Orientierung und Organisation im Tages-/Wochenablauf** — Bezieht sich auf Wissen um den Ablauf, wann was gemacht wird, und wie klar der Wochenplan ist.
3. **Ausweichendes Verhalten** — Ob Leny in Anforderungen ausweicht, nicht reagiert, nicht zuhört oder weitergeht. Wichtig ist die Sicht der Beteiligten, wann und in welchen Situationen dies auftritt.
4. **Heimweh und emotionales Befinden** — Wann Heimweh auffällt, wie er es äussert, und wie es von aussen bemerkt wird.

View File

@ -1,50 +0,0 @@
---
id: "situation-history-client"
type: "markdown"
title: "Wichtige Daten aus der Vorgeschichte der Klient*in"
hint: "Erfasse relevante biografische Informationen: Familiensituation, soziales Umfeld (Peers), Verhaltensmuster, Fähigkeiten und Ressourcen, Schwierigkeiten, biografische Verlaufsdaten (Schule, Institutionen), Beeinträchtigungen, Diagnosen. Balanciere Ressourcen (60%+) mit Schwierigkeiten. (EPG: 1 Punkt für relevante Vorgeschichte)"
footnote: "🔍 Werden Ressourcen gleichwertig neben Schwierigkeiten dargestellt (Ziel: 60%+ positiv)? Wird hier noch beschrieben, nicht erklärt?"
---
***Vorgeschichte vom Klienten***
Leny ist das älteste Kind der Familie. Seine Eltern trennten sich in seiner frühen Kindheit. Er lebte einige Jahre mit seiner Mutter im Ausland beim Vater. Die dortige Situation war von schwierigen und gewaltbelasteten Verhältnissen geprägt. Mit Unterstützung ihrer Eltern kehrte die Mutter mit Leny in die Schweiz zurück.
Leny lebt seither bei seiner Mutter. Der Kontakt zum Vater ist gering, es besteht jedoch regelmässiger Kontakt zu einer in der Schweiz lebenden Schwester des Vaters.
Auch eine spätere Beziehung der Mutter war von Gewalt geprägt. Aus dieser Beziehung stammen Zwillingsschwestern (2019). Aus der aktuellen Beziehung der Mutter wurde 2023 ein weiterer Bruder geboren. Leny lebt heute mit seiner Mutter, deren Partner sowie seinen Geschwistern im gemeinsamen Haushalt.
***Soziales Umfeld***
Die Grosseltern mütterlicherseits leben in kurzer Gehdistanz und sind stark in die Alltagsbewältigung der Familie eingebunden (Kinderbetreuung, Mahlzeiten, finanzielle Unterstützung). Die Mutter äussert wiederholt den Wunsch nach mehr Autonomie und beschreibt die Situation teilweise als fremdbestimmt.
Leny hat mehrere Freunde in seiner Wohnumgebung. Er erzählt im Alltag häufig von gemeinsamen Erlebnissen und vermisst seine Freunde während der Aufenthalte im Wocheninternat. Ein enger Freund ist kürzlich ins Ausland gezogen, was Leny beschäftigte und über das er mehrfach sprach.
***Fähigkeiten, Ressourcen***
Die Mutter beschreibt Leny in Gesprächen als herzlich und gutmütig.
Im Alltag auf der Wohngruppe fällt dem sozialpädagogischen Team seine Freundlichkeit und sein Humor auf. Er ist im 1:1 gut erreichbar. In der Zusammenarbeit mit der Köchin wird berichtet, dass er gerne mithilft und die Zusammenarbeit als angenehm erlebt wird. In der freien Förderstunde setzt er kreativ eigene Projekte um.
Leny hat ein gutes Körperbewusstsein und lernt schnell Bewegungsabläufe. Dies zeigt sich zum Beispiel beim Skifahren lernen oder im besuchten Fechtkurs.
***Schwierigkeiten, Probleme***
Die Mutter berichtet, dass sie Leny auf Appelle hin häufig nicht erreicht.
Die Lehrpersonen beschreiben weiterhin Konzentrationsschwierigkeiten und einen erhöhten Begleitbedarf im Unterricht.
Im Alltag auf der Wohngruppe wird wiederholt seine Vergesslichkeit und fehlende Orientierung im Wochenablauf beobachtet. Leny selbst sagt in solchen Situationen häufig „ich weiss nicht" oder „ich habe es vergessen".
Bei Konflikten wird von Seiten des Teams wahrgenommen, dass er sich eher zurückzieht. Er äussert zudem, dass er „Ämtli" nicht gerne erledigt.
***Biografische Verlaufsdaten / Beeinträchtigungen***
Nach der Rückkehr in die Schweiz besuchte Leny den Kindergarten. Die Mutter berichtet, dass diese Zeit für ihn schwierig war.
In der öffentlichen Primarschule wurde er als beliebtes Klassenmitglied beschrieben. Gleichzeitig zeigten sich zunehmende Konzentrationsschwierigkeiten. Aus schulischen Berichten geht hervor, dass Leny wiederholt im Unterricht eingeschlafen ist und den Schulstoff nicht altersentsprechend erarbeiten konnte. Zum Zeitpunkt der Platzierung befand er sich in der 4. Primarschulklasse.
Der Schulpsychologische Dienst wurde beigezogen und begleitete den weiteren Prozess.
Im Jahr 2022 wurde durch den Schulpsychologischen Dienst die Diagnose PTS gestellt. Im Bericht wird zudem eine enge emotionale Bindung an die Mutter beschrieben.
In der Folge wurde eine stationäre schulische Lösung empfohlen. Eine Beiständin wurde eingesetzt mit dem Auftrag, das Kindeswohl sicherzustellen und geeignete Lösungen zu prüfen.

View File

@ -1,21 +0,0 @@
---
id: "situation-history-org"
type: "markdown"
title: "Vorgeschichte in der Organisation"
hint: "Dokumentiere die Geschichte der Klient*in in deiner Organisation: Team- und Klient*innenkonstellation, Verhalten und Entwicklung seit Eintritt, wichtige Ereignisse, Beziehungen zu Mitarbeitenden und Mitbewohner*innen. (EPG: Teil des Vorgeschichte-Punkts)"
---
***Vorgeschichte in Organisation***
Leny ist seit einem Jahr im Praxisbetrieb. Er hat sich rasch eingelebt und Freundschaften geschlossen. Bei Eintritt wurde er schulisch auf der Stufe der 4. Klasse unterrichtet. Seitens der Lehrpersonen wurde ein schulischer Rückstand von etwa einem Jahr beschrieben. Zu Beginn zeigte sich eine deutliche Entwicklung, nach den Sommerferien wurden teilweise wieder Rückschritte wahrgenommen.
Im sozialpädagogischen Alltag wurde besonders an seiner Ordnung und seiner Präsenz gearbeitet.
***Fähigkeiten, Ressourcen***
In der Schule haben sich Präsenz und Konzentration verbessert. In der Einzeltherapie fühlt er sich von Beginn an wohl und genoss den Raum dort. Er lässt sich zunehmend auf den Prozess ein und öffnet sich für seine Thematiken.
***Schwierigkeiten, Probleme***
Es wurde beobachtet, dass er sich nicht gut abgrenzen kann und oft Unruhe in die Gruppe bringt.
Zuhause gab es immer wieder schwierige Phasen bezüglich des Partners der Mutter. Die Mutter zieht sich teils stark zurück und ist phasenweise schwer bis gar nicht erreichbar. Es wurde versucht, verschiedene Stressoren abzubauen.

View File

@ -1,19 +0,0 @@
---
id: "situation-current"
type: "markdown"
title: "Gegenwärtige Situation"
hint: "Beschreibe die aktuelle Situation: jüngste Veränderungen, aktuelles Verhalten, vorläufige Themen/Fragestellungen, anstehende Angelegenheiten. Halte Themen bewusst vorläufig noch keine Lösungen oder Ziele. (EPG: 2 Punkte für relevante, differenzierte Gegenwartsbeschreibung mit vorläufigen Themen)"
---
***Gegenwärtige Situation***
***Veränderungen / Besonderheiten***
Im Alltag zeigt sich bei Leny weiterhin eine deutliche Vergesslichkeit und wenig Orientierung im Tages- und Wochenablauf. Er weiss oft nicht, was ansteht, und übernimmt Verantwortung nur zögerlich. Aufgaben gibt er rasch ab oder benötigt klare Anleitung.
Im Team wird wiederholt eingefordert, dass er mehr Struktur übernimmt und Absprachen einhält. Sein Verhalten wird dabei teilweise unterschiedlich eingeschätzt, insbesondere in Bezug auf seine Vergesslichkeit.
Zudem erlebt Leny immer wieder Heimweh. Er äusserte kürzlich, dass ihn dieses Gefühl belastet und er daran arbeiten möchte.
Gleichzeitig beschäftigt ihn die Frage seiner schulischen Zukunft. Er war enttäuscht, nicht in seine alte Klasse zurückkehren zu können, und äussert inzwischen, dass er sich ein weiteres Bleiben vorstellen kann. Die Perspektive ist derzeit noch offen.
*(Evtl. noch ergänzen: tagträumen, nicht zuhören, lebt in den Tag hinein)*

View File

@ -1,8 +0,0 @@
// Resources identified for the client
{
"id": "situation-resources",
"type": "resources",
"title": "Ressourcen",
"hint": "Identifizieren Sie persönliche und soziale Ressourcen der Klient*in.",
"data": []
}

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "situation-method-interview"
type: "guidance-box"
title: "Erkundungsgespräch"
variant: "sky"
---
🎤 Wichtigstes Instrument für Zugang zur subjektiven Perspektive. Offene Fragen, aktives Zuhören. Erst- und narrative Interviews.
Formelle Gespräche, evtl. leitfadengestützt, informelle Gespräche.

View File

@ -1,17 +0,0 @@
---
id: "situation-preliminary-themes"
type: "markdown"
title: "Vorläufige Themen"
hint: "Formuliere die vorläufigen Themen, die sich aus der Situationserfassung ergeben. Diese werden im nächsten Schritt (Analyse) weiter bearbeitet."
---
***Vorläufige Themen***
*(Wird noch erarbeitet — folgende Themen zeichnen sich aus der Situationserfassung und den Journal-Einträgen ab:)*
1. **Vergessene Gegenstände und Aufgaben** — Bezieht sich auf Dinge die Leny vergisst, zum Beispiel Schuhe, Jacke, Bleistift, Aufgaben.
2. **Orientierung und Organisation im Tages-/Wochenablauf** — Bezieht sich auf Wissen um den Ablauf, wann was gemacht wird, und wie klar der Wochenplan ist.
3. **Ausweichendes Verhalten** — Ob Leny in Anforderungen ausweicht, nicht reagiert, nicht zuhört oder weitergeht. Wichtig ist die Sicht der Beteiligten, wann und in welchen Situationen dies auftritt.
4. **Heimweh und emotionales Befinden** — Wann Heimweh auffällt, wie er es äussert, und wie es von aussen bemerkt wird.

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "situation-method-observation"
type: "guidance-box"
title: "Beobachtung"
variant: "sky"
---
👁️ Gezielte Wahrnehmung von Verhalten. Beachte Wahrnehmungsverzerrungen (Primacy-Effekt, Halo-Effekt). Nutze fallspezifische Beobachtungsbögen.
Fremd- und Selbstbeobachtung (von frei bis systematisch).

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "situation-method-file-study"
type: "guidance-box"
title: "Aktenstudium"
variant: "sky"
---
📄 Kritische Analyse von Akten und Berichten. Frag dich: Wer hat das geschrieben? Zu welchem Zweck? Wo kommt die Stimme der Klient*in vor?
Reflektiertes Erfassen anamnestischer Informationen aus schriftlichen Unterlagen.

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "analysis-einleitung"
type: "markdown"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Beschreibe das Ziel, den Bezug zum vorherigen Schritt und die eingesetzten Analysemethoden."
---
***Ziel des Prozessschrittes***
***Bezug zum vorherigen Schritt***
***Methode(n)***

View File

@ -1,7 +0,0 @@
---
id: "analysis-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Was mache ich in diesem Schritt?"
hint: "Beschreibe das Ziel dieses Schritts in eigenen Worten."
---
Ausgehend von der gegenwärtigen Situation und der Datenerfassung wird anhand praxisrelevanter Analysemethode(n) eine Analyse durchgeführt. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in konstatierenden Hypothesen zusammengefasst und gewichtet.

View File

@ -0,0 +1,13 @@
---
id: "analysis-methode-1"
type: "markdown"
title: "Analysemethode 1"
hint: "Wähle eine Analysemethode (Notationssystem) und begründe die Wahl."
---
***Analysemethode***
***Begründung der Methodenwahl***
***Kooperative Bearbeitung***
***Relevante Aspekte***

View File

@ -1,8 +0,0 @@
// Analysis methods with findings and hypotheses
{
"id": "analysis-methods",
"type": "analysis-methods",
"title": "Analysemethoden",
"hint": "Wähle Analysemethoden (Notationssysteme), die helfen, die gesammelten Informationen zu strukturieren. Jede Methode sollte begründet werden und zu konkreten Erkenntnissen und Hypothesen führen.",
"methods": []
}

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "analysis-hypothesen-1"
type: "markdown"
title: "Konstatierende Hypothesen (Methode 1)"
hint: "Zusammenfassung der konstatierenden Hypothesen, gewichtet."
---

View File

@ -0,0 +1,13 @@
---
id: "analysis-methode-2"
type: "markdown"
title: "Analysemethode 2"
hint: "Wähle eine Analysemethode (Notationssystem) und begründe die Wahl."
---
***Analysemethode***
***Begründung der Methodenwahl***
***Kooperative Bearbeitung***
***Relevante Aspekte***

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "analysis-hypothesen-2"
type: "markdown"
title: "Konstatierende Hypothesen (Methode 2)"
hint: "Zusammenfassung der konstatierenden Hypothesen, gewichtet."
---

View File

@ -1,5 +1,5 @@
---
id: "analysis-case-theme"
id: "analysis-fallthematik"
type: "markdown"
title: "Fallthematik"
hint: "Die Fallthematik ist das zentrale Ergebnis der Analyse. Sie beantwortet die Frage \"Worum geht es in diesem Fall eigentlich?\" und dient als Ausgangspunkt für Diagnose oder Zielsetzung. Formuliere sie präzise und theorieoffen (keine theoretischen Erklärungen)."

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "diagnosis-einleitung"
type: "markdown"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Methode(n): Theoriegeleitetes Fallverstehen. Beschreibe auch den Bezug zur Analyse."
---
***Ziel des Prozessschrittes***
***Bezug zum vorherigen Schritt***
***Methode(n)***

View File

@ -1,7 +0,0 @@
---
id: "diagnosis-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Was mache ich in diesem Schritt?"
hint: "Beschreibe das Ziel dieses Schritts in eigenen Worten."
---
Diskussion und fachliche Auseinandersetzung der Fallthematik vor dem Hintergrund fallspezifisch ausgewählter fachlicher Wissensbestände / Theorien (theoriegeleitetes Fallverstehen).

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "diagnosis-theorie-1"
type: "markdown"
title: "Theorie 1"
hint: "Wähle einen Wissensbestand/Theorie als 'Scheinwerfer' für die Fallthematik."
---
***Theorie/Wissensbestand***
***Begründung der Theoriewahl***
***Theoriegeleitete Fallüberlegungen***

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "diagnosis-hypothese-1"
type: "markdown"
title: "Erklärende Hypothese(n) (Theorie 1)"
hint: "Formulierung als Weil-Hypothese: Weil..., ..."
---

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "diagnosis-theorie-2"
type: "markdown"
title: "Theorie 2"
hint: "Wähle einen Wissensbestand/Theorie als 'Scheinwerfer' für die Fallthematik."
---
***Theorie/Wissensbestand***
***Begründung der Theoriewahl***
***Theoriegeleitete Fallüberlegungen***

View File

@ -1,8 +0,0 @@
// Theory selection for diagnosis
{
"id": "diagnosis-theories",
"type": "theories",
"title": "Theorieauswahl",
"hint": "Wähle Theorien, die deine Fallthematik beleuchten können. Jede Theorie dient als unterschiedlicher \"Scheinwerfer\" auf den Fall.",
"theories": []
}

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "diagnosis-hypothese-2"
type: "markdown"
title: "Erklärende Hypothese(n) (Theorie 2)"
hint: "Formulierung als Weil-Hypothese: Weil..., ..."
---

View File

@ -1,8 +0,0 @@
// Explanatory hypotheses derived from theories
{
"id": "diagnosis-hypotheses",
"type": "explanatory-hypotheses",
"title": "Erklärungshypothesen",
"hint": "Nutze nun deine ausgewählten Theorien, um die Fallthematik zu erklären. Formuliere Hypothesen, die \"Warum ist es so?\" beantworten. Erforderliches Format: \"WEIL...\"-Hypothesen.",
"hypotheses": []
}

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "diagnosis-arbeitshypothese"
type: "markdown"
title: "Handlungsleitende Arbeitshypothese"
hint: "Formulierung als Wenn-Dann-Hypothese: Wenn..., dann..."
---

View File

@ -1,7 +0,0 @@
---
id: "diagnosis-working-hypothesis"
type: "markdown"
title: "Handlungsleitende Arbeitshypothese"
hint: "Verdichte deine Erklärungshypothesen zu einer zentralen Arbeitshypothese. Diese bildet die Brücke zur Zielsetzung und leitet die Intervention. Erforderliches Format: \"WENN... DANN...\"-Hypothese."
---

View File

@ -1,8 +0,0 @@
// Diagnosis items (problems and resources)
{
"id": "diagnosis-items",
"type": "diagnosis-items",
"title": "Diagnoseinhalte (Probleme & Ressourcen)",
"hint": "Dokumentiere sowohl Probleme ALS AUCH Ressourcen mit dualer Formulierung. KPG betont eine ausgewogene Sicht, die Stärken einschliesst.",
"items": []
}

View File

@ -1,6 +0,0 @@
---
id: "goals-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Was mache ich in diesem Schritt?"
---
Beschreibung des kooperativen Zielbildungsprozesses; hierarchisierte Zielformulierung mit jeweiliger Begründung (1 Fernziel, mind. 1 Grobziel). Unterscheidung zwischen Bildungszielen und Unterstützungszielen auf Grobzielebene.

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "goals-einleitung"
type: "markdown"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Beschreibe das Ziel, den Bezug zur Diagnose und die Zielfindungsmethode(n)."
---
***Ziel des Prozessschrittes***
***Bezug zum vorherigen Schritt***
***Methode(n)***

View File

@ -1,8 +0,0 @@
// Goal hierarchy (long-term and mid-term goals)
{
"id": "goals-hierarchy",
"type": "goals",
"title": "Zielhierarchie",
"hint": "Definiere ein Fernziel (Teilhabe-orientiert) und funktionale Grobziele (konkrete Meilensteine). Unterscheide zwischen Bildungs- und Unterstützungszielen auf Grobzielebene.",
"goals": []
}

View File

@ -0,0 +1,9 @@
---
id: "goals-fernziel"
type: "markdown"
title: "Fernziel"
hint: "Teilhabe-orientiertes Fernziel mit fachlicher Begründung."
---
***Fernziel***
***Fachliche Begründung***

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "goals-grobziel-1"
type: "markdown"
title: "Grobziel 1 [BZ]"
hint: "BZ = Bildungsziel. Formuliere ein konkretes Grobziel mit fachlicher Begründung."
---
***Grobziel***
***Fachliche Begründung***
***Bedeutsamkeit (Kopf, Herz, Hand)***

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "goals-grobziel-2"
type: "markdown"
title: "Grobziel 2 [UZ]"
hint: "UZ = Unterstützungsziel. Min. 1 BZ + 1 UZ erforderlich."
---
***Grobziel***
***Fachliche Begründung***
***Bedeutsamkeit (Kopf, Herz, Hand)***

View File

@ -1,6 +0,0 @@
---
id: "planning-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Was mache ich in diesem Schritt?"
---
Interventionsmöglichkeiten kooperativ entwerfen, reflektieren und fachlich begründet auswählen. Daraus werden kooperativ 23 Feinziele abgeleitet, dem/einem Grobziel zugeordnet und in Bildungs- und Unterstützungsziele unterteilt.

View File

@ -0,0 +1,9 @@
---
id: "planning-einleitung"
type: "markdown"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Beschreibe das Ziel und den Bezug zur Zielsetzung. Kein Methode(n)-Abschnitt — Methoden ergeben sich aus den Schritten."
---
***Ziel des Prozessschrittes***
***Bezug zum vorherigen Schritt***

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "planning-arbeitshypothese-display"
type: "markdown-readonly"
title: "Arbeitshypothese (aus Kap. 3.3)"
hint: "Automatisch übernommen aus der Diagnose."
---

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "planning-goal-finding"
type: "markdown"
title: "Zielfindungsprozess"
hint: "Beschreibe, wie die Ziele erarbeitet wurden: Welche Methoden wurden verwendet? Wie war die Klient*in einbezogen? Welche Gespräche fanden statt?"
---
***Handlungsleitende Konzepte***

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "planning-client-cooperation"
type: "markdown"
title: "Kooperation mit Klient*in"
hint: "Wie war die Klient*in in den Zielfindungsprozess einbezogen? Welche Perspektiven und Beiträge brachte sie ein?"
---
***Interventionsmöglichkeiten entwerfen und reflektieren***

View File

@ -0,0 +1,11 @@
---
id: "planning-vorueberlegungen"
type: "markdown"
title: "Schritt 1 — Vorüberlegungen"
hint: "Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse und handlungsleitende Konzepte."
---
***Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse***
***Handlungsleitendes Konzept***
***Bedeutung für die Interventionsplanung***

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "planning-entwerfen"
type: "markdown"
title: "Schritt 2 — Interventionsmöglichkeiten entwerfen"
hint: "Öffnung: Brainstorming, kooperativ Ideen sammeln."
---

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "planning-team-cooperation"
type: "markdown"
title: "Team- / Interprofessionelle Kooperation"
hint: "Wie haben das Team und andere Fachpersonen zum Zielfindungsprozess beigetragen?"
---
***Feinziele und konkrete Interventionsplanung***

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "planning-reflektieren"
type: "markdown"
title: "Schritt 3 — Interventionsmöglichkeiten reflektieren"
hint: "Szenarien: Best Case / Worst Case / Nichtstun."
---

View File

@ -1,8 +0,0 @@
// Planned actions (concrete action items)
{
"id": "planning-actions",
"type": "planned-actions",
"title": "Handlungsplan",
"hint": "Beantworte die W-Fragen: Wer macht was, wann und warum? Plane die erste Phase konkret.",
"actions": []
}

View File

@ -0,0 +1,9 @@
---
id: "planning-interventionsplan"
type: "markdown"
title: "Konkrete Interventionsplanung"
hint: "Wer macht wann, was, wie, warum? Für EIN ausgewähltes Feinziel."
---
| Wer? | Wann? | Was? | Wie? | Warum? |
|------|-------|------|------|--------|
| | | | | |

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "reflection-process"
type: "markdown"
title: "Prozessrückblick"
hint: "Reflektiere die Prozessschritte: Welche Schritte waren besonders bedeutsam? Wie bauten die Schritte aufeinander auf? Musstest du zu früheren Schritten zurückkehren (Zirkularität)?"
---
***Fachliches sowie methodisches Vorgehen inkl. Zirkularität***

View File

@ -1,6 +0,0 @@
---
id: "reflection-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Was mache ich in diesem Schritt?"
---
Abschließende fachliche Reflexion des gesamten Gestaltungsprozesses. Reflektiere: Prozessschritte und Zirkularität, Kooperation und Koproduktion, die eigene professionelle Rolle und Haltung sowie Konsequenzen für weiteres Handeln oder Fallabschluss.

View File

@ -0,0 +1,8 @@
---
id: "reflection-fachliches-vorgehen"
type: "markdown"
title: "Fachliches und methodisches Vorgehen"
hint: "Inkl. Bedeutung und Zusammenhang der Prozessschritte (Zirkularität). (EPG: max. 9 Punkte)"
---
***Fachliches sowie methodisches Vorgehen inkl. Zirkularität***

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "reflection-methodology"
type: "markdown"
title: "Kooperationsrückblick"
hint: "Reflektiere die Kooperation: Wie wurde die klient*innenspezifische Kooperation realisiert? Wie funktionierten intra-professionelle (Team) und inter-professionelle (andere Dienste) Kooperation? Was lief gut, was könnte verbessert werden?"
---
***Klient*innenspezifische und intra-/interprofessionelle Kooperation***

View File

@ -0,0 +1,8 @@
---
id: "reflection-kooperation"
type: "markdown"
title: "Kooperation"
hint: "Klient*innenspezifisch und intra-/interprofessionell."
---
***Klient*innenspezifische und intra-/interprofessionelle Kooperation***

View File

@ -1,7 +0,0 @@
---
id: "reflection-kpg-principle"
type: "guidance-box"
title: "KPG Zirkularität & Lernen"
variant: "amber"
---
💡 Der KPG-Prozess ist zirkulär: Neue Erkenntnisse können ein Zurückkehren zu früheren Schritten erfordern. Reflexion ermöglicht fachliches Lernen und kontinuierliche Verbesserung.

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "reflection-personal"
type: "markdown"
title: "Persönlicher Rückblick"
hint: "Reflektiere deine eigene Rolle: Welche Emotionen, Gedanken, Dilemmata sind aufgetaucht? Wie hat deine professionelle Haltung den Prozess beeinflusst? Was hast du über dich gelernt?"
---
***Eigene Rolle als Fachperson***

View File

@ -0,0 +1,8 @@
---
id: "reflection-eigene-rolle"
type: "markdown"
title: "Eigene Rolle als Fachperson"
hint: "Werte, Haltungen, Schwierigkeiten."
---
***Eigene Rolle als Fachperson***

View File

@ -1,9 +0,0 @@
---
id: "reflection-next-steps"
type: "markdown"
title: "Konsequenzen & Nächste Schritte"
hint: "Zieh Konsequenzen: Welche Erkenntnisse ergeben sich für das weitere Handeln? Soll der Prozess abgeschlossen oder fortgeführt werden? Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?"
---
***Mögliche Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse***

View File

@ -0,0 +1,8 @@
---
id: "reflection-konsequenzen"
type: "markdown"
title: "Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse"
hint: "Was anders, was genauso?"
---
***Mögliche Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse***

View File

@ -1,6 +0,0 @@
---
id: "references-step-introduction"
type: "step-introduction"
title: "Einleitungsabsatz"
hint: "Einführender Absatz zum Quellenverzeichnis."
---

View File

@ -0,0 +1,7 @@
---
id: "references-einleitung"
type: "markdown"
title: "Einleitung"
hint: "Einführender Absatz zum Quellenverzeichnis."
---