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@ -5,16 +5,10 @@ title: "Kooperative Prozesse"
hint: "Halte hier die kooperative Arbeit auf Ebene der gesamten Analyse fest, z. B. Validierung, gemeinsame Klärungen und allfällige Sofortmassnahmen."
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In der Zeit, in der die Perspektivenanalyse und die Drei Häuser erarbeitet wurden, fand im Praxisbetrieb auch ein Gespräch nach dem lösungsorientierten Ansatz statt, das im Praxisbetrieb Oasengespräch genannt wird. Dort bringt das Kind das Thema selbst ein und erarbeitet im Prozess eigene Schritte. Leny brachte dabei das Thema Heimweh ein *(vgl. Kapitel 3.1, Gegenwärtige Situation)*. In diesem Gespräch konkretisierte sich das Heimweh. In einem Aspekt beschreibt Leny dabei sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung sowie die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen.
*In der Zeit, in der die Perspektivenanalyse und die Drei Häuser erarbeitet wurden, fand im Praxisbetrieb auch ein Gespräch nach dem lösungsorientierten Ansatz statt, das im Praxisbetrieb Oasengespräch genannt wird. Dort bringt das Kind das Thema selbst ein und erarbeitet im Prozess eigene Schritte. Leny brachte dabei das Thema Heimweh ein (vgl. Kapitel 3.1, Gegenwärtige Situation). In diesem Gespräch konkretisierte sich das Heimweh. In einem Aspekt beschreibt Leny dabei sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung sowie die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen. Leny schrieb zudem einen Antrag, in dem er seinen Wunsch festhielt, abends und nachts in einen anderen Raum gehen zu können.*
Im Fachaustausch mit der Psychologin und in der organisatorischen Sitzung verdichtete sich die Einschätzung, dass die aktuelle Zimmerkonstellation für Leny eher überfordernd ist und ein Zimmerwechsel entlastend wirken könnte.
*Im Fachaustausch mit der Psychologin und in der organisatorischen Sitzung verdichtete sich die Einschätzung, dass die aktuelle Zimmerkonstellation für Leny eher überfordernd ist und ein Zimmerwechsel entlastend wirken könnte. In der inzwischen durchgeführten Supervision bearbeiteten wir die unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen zur Zimmersituation. Dabei vereinbarten wir, dass Leny ab sofort bei Bedarf abends und nachts das freie Zimmer nutzen kann. Ein definitiver Zimmerwechsel ist noch offen und bleibt Teil eines weiteren Prozesses.*
In einer Supervision bearbeiteten wir die unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen zur Zimmersituation und klärten das weitere Vorgehen.
***Validierungsgespräch***
## **Sofortmassnahme**
Im Verlauf der Analyse verdichteten sich die Hinweise darauf, dass das von Leny benannte Heimweh eng mit emotionaler Belastung, Sorgen, fehlender Ruhe und der aktuellen Zimmerkonstellation verbunden ist. Daraus ergab sich bereits vor dem Prozessschritt Diagnose ein unmittelbarer Unterstützungsbedarf. Der geplante Zimmerwechsel wird deshalb als kooperativ bearbeitete Sofortmassnahme verstanden und nicht als Ergebnis einer bereits ausgearbeiteten Zielsetzung oder Interventionsplanung.
## **Validierungsgespräch**
*_(Im Validierungsgespräch mit Leny überprüfte ich anschliessend, ob er sich in den verdichteten Analyseerkenntnissen wiedererkannte und wie er die bereits besprochene Sofortmassnahme einschätzte.)_*
*_(Im Validierungsgespräch mit Leny werde ich die bisherigen Analyseerkenntnisse und den aktuellen Stand zur Zimmersituation nochmals mit ihm besprechen.)_*